NABU.de Themen Landwirtschaft Agrarpolitik NABU-Fachtagung Mai 2009
Die EU-Agrarreform aus Naturschutzsicht
Naturschutzfachliche Bewertung der EU-Agrarreform
Vorträge der NABU-Fachtagung zum Download
13. Mai 2009 -
Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens haben NABU und DVL zusammen mit dem Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut (vTI) untersucht, welche flächenbezogenen Auswirkungen die in 2003 beschlossene EU-Agrarreform aus Sicht des Naturschutzes hat und welcher Handlungsbedarf sich daraus ableiten lässt. Dafür wurden am vTI in Abstimmung mit den zuständigen Länderbehörden Antragsdaten aus dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem (InVeKoS) für eine naturschutzfachliche Auswertung genutzt.
Beispielhaft für die vier Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurden unter anderem die Integration von naturschutzfachlich wertvollen Flächen in die Agrarförderung oder die Entwicklung der Grünlandflächen betrachtet. Ergänzend hierzu wurden im Rahmen von Fallstudien weitere Befragungen zur Prämienberechtigung wichtiger Lebensraumtypen wie etwa extensiv beweideter Flächen durchgeführt.
Auf der Fachtagung wurden die Ergebnisse der Untersuchungen vorgestellt und deren Konsequenzen für den Natur- und Umweltschutz sowie für die Weiterentwicklung der Agrarpolitik mit Vertretern aus Behörden und Verbänden diskutiert. Das Forschungsvorhaben und die Fachtagung wurden gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Vorträge zum Download
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Fallstudie: Integration naturschutzfachlich wichtiger Flächen in die Agrarförderung der ersten Säule (Wolfram Güthler / Liselotte Unseld, Deutscher Verband für Landschaftspflege)
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Schafhaltung: Landschaftspflege mit Biss (Frank Lamprecht, Dipl.Ing. agr., MEKAland)
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„Dauergrünland“ aus Sicht einer Zahlstelle (Jürgen Weiler, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Nordrhein-Westfalen)
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Naturschutzfachliche Bewertung der GAP (Inge Unkel, Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz)
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