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NABU vergibt Umweltpreis „Grüner Einkaufskorb“ an ökologische Handelskonzepte


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Einkaufskorb

Mehrwegflaschen, wiederverwendbare Einkaufstaschen, Bio-Kost und Lebensmittel aus der Region, von denen man weiß, wer sie hergestellt hat: Immer mehr Konsumenten wollen umweltfreundliche Produkte einkaufen. Doch viele Lebensmittelmärkte bieten die gar nicht an oder fördern sie kaum. Damit sich das ändert, zeichnet der NABU seit 2010 engagierte Händler mit dem Umweltpreis „Grüner Einkaufskorb“ aus.

Denn, ob Konsumenten regionale, saisonale und umweltfreundliche Produkte kaufen, entscheidet sich meistens direkt an der Ladentheke. Lebensmittelmärkte haben durch die Auswahl ihres Warensortiments und Orientierungshilfen wie die Umweltzeichen „Blauer Engel“ oder „FSC-Siegel“ einen großen Einfluss auf die Umweltbilanz von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Dabei zeigen schon kleine Maßnahmen eine große Wirkung: Kurze Transportwege der Produkte und alternative Verkehrsträger wie Schiene und Schiff, der Ausbau verpackungsarmer Produkte wie Nachfüllpacks, Kundenzeitschriften aus Recyclingpapier, klimafreundliche Beleuchtung oder energieeffiziente Kühlsysteme im Supermarkt sparen enorme Mengen an CO2-Emissionen ein – und das schont die Umwelt.

Orangensaft fairtrade

Der NABU möchte das besondere Engagement von Händlern belohnen, die es uns einfach machen, umweltfreundlich einzukaufen. Daher wird dieses Jahr bereits zum vierten Mal der Umweltpreis „Grüner Einkaufskorb“ an herausragende, umweltfreundliche Konzepte im Einzelhandel vergeben.

Um der Vielfalt der Lebensmittelmärkte gerecht zu werden, werden die Preise in den drei Kategorien „Filialen der großen Lebensmittelketten“, „Selbstständige Lebensmittelmärkte“ und „Biolebensmittelmärkte“ vergeben. Märkte, die sich in den Vorjahren bereits beworben haben, haben dieses Jahr zusätzlich die Chance auf den Jury-Sonderpreis für die beste umweltfreundliche Entwicklung.

Zum Reinhören: Audio-Beitrag von Radio Bremen vom 22. Oktober 2012

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