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Umweltfreundlich – oder nicht?
Umweltfreundliche Produkte nur schwer erkennbar
NABU fordert von Händlern mehr Unterstützung beim nachhaltigen Konsum
Der NABU fodert bessere Aufklärung auf Lebensmittelverpackungen
11. Oktober 2012 Mehr als jeder zweite Deutsche fühlt sich im Supermarkt schlecht informiert, welche Produkte tatsächlich umweltfreundlich sind. Das zeigt eine repräsentative Emnid-Umfrage, die der NABU zwei Wochen vor der Verleihung des Grünen Einkaufskorbs, dem NABU-Umweltpreis für Lebensmittelmärkte, in Auftrag gegeben hat. 64 Prozent der Befragten gaben an, beim Blick in die Regale nicht erkennen zu können, ob Lebensmittel ökologisch hergestellt wurden oder nicht. Zudem wissen 57 Prozent der Befragten beim Einkaufen nicht, ob eine Verpackung umweltfreundlich ist oder der Umwelt schadet.
„An Labeln können sich Verbraucher nicht immer gut orientieren, denn es gibt zu viele, nur wenige sind wirklich empfehlenswert und sie sind schwierig zu verstehen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Händler könnten es Verbrauchern leichter machen, indem sie verstärkt umweltfreundliche Produkte anbieten und diese in ihren Geschäften prominent platzieren. „Mit einem reichhaltigen Angebot von regionalen und biologisch erzeugten Produkten, umweltfreundlichen Verpackungen sowie gezielter Werbung könnten Supermärkte den gewünschten nachhaltigen Konsum bei ihren Kunden enorm unterstützen“, so der NABU-Präsident.
Das Engagement im Lebensmitteleinzelhandel sei bereits auf einem guten Weg. „Immer mehr Händler nehmen Verbraucherwünsche ernst, gestalten ihr Warensortiment umweltfreundlich und informieren Mitarbeiter und Kunden über ihre Angebote“, sagte Indra Enterlein, NABU-Expertin für Umweltpolitik. Dies würde sich auch in der hohen Bewerberanzahl um den Grünen Einkaufskorb 2012 widerspiegeln, bei dem sich Lebensmittelmärkte in den Wettbewerbskategorien Filialen der großen Lebensmittelketten, Selbstständige Lebensmittelmärkte und Biolebensmittelmärkte miteinander messen. Der Positivpreis, den der NABU seit 2010 vergibt, wird am 22. Oktober 2012 wieder in Berlin vergeben.
Nachhaltige Konzepte im Einzelhandel stärken
Durch eine nachhaltige Produktpalette haben Lebensmittelhändler großen Einfluss auf die Umweltbilanz von Verbrauchern. Daher zeichnet der NABU mit seinem Umweltpreis „Grüner Einkaufskorb“ Einzelhändler mit besonders ökologischen Konzepten aus.
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Nachhaltigkeit im Supermarkt
Der Wettbewerb "Grüner Einkaufskorb 2012" ist geschlossen und die Vorbereitungen für die nächste Runde sind im vollen Gange. Mit dem Umweltpreis zeichnet der NABU engagierte Lebensmittelhändler aus, die sich für einen nachhaltigen Konsum der Verbraucher einsetzen.
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Die Jury 2013
Seit 2010 zeichnet der NABU umweltfreundliche Lebensmittelhändler mit dem „Grünen Einkaufskorb“ aus. Wer den Umweltpreis 2013 erhält, entscheidet die Jury aus hochkarätigen Vertretern der Umweltszene, des Handels sowie des öffentlichen Lebens.
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