NABU.de Themen Klimaschutz Klima-Wissen Folgen der Erderwärmung

2, 3 oder 4 Grad Erderwärmung

2, 3 oder 4 Grad Erderwärmung

Was macht den Unterschied?

Welche Folgen hat der Klimawandel für Deutschland und wie sieht effektiver Klimaschutz aus? NABU-Klimaexperte Nicolai Schaaf spricht im Podcast über den Klimawandel und verrät, was jeder Einzelne tun kann, um die Ausmaße der Veränderungen in Grenzen zu halten. Hören Sie doch mal rein.

Klicken Sie auf das Thermometer und finden Sie heraus, was passiert, je wärmer es wird.

Auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen und auf dem G8-Gipfel in Italien haben die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrieländer verkündet, dass sie die globale Temperaturerhöhung im Durchschnitt auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor der Industrialisierung, also um 1850, begrenzen wollen. Dennoch schlagen die meisten Staaten viel zu geringe Reduktionsziele für ihren eigenen Ausstoß von Treibhausgasen vor mit der Konsequenz, dass sich die Erde um mindestens drei bis vier Grad Celsius erwärmen würde. Und das, obwohl die Temperatur seit 1850 schon um 0,9°C angestiegen ist.

Ob zwei, drei oder vier Grad, das klingt nicht viel, doch die Auswirkungen sind gravierend. Aber sehen Sie selbst: Klicken Sie auf das Thermometer in den verschiedenen Temperaturbereichen und lesen Sie mehr über die Folgen, die eine solche Erwärmung mit sich bringt.

Was passiert, wenn die Erdtemperatur steigt?
Temperaturerhöhung gegenüber 1850
Globale Auswirkungen
Unter 2°C
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Hitzestress, Unterernährung, Durchfall- und Infektionskrankheiten

  • Mehr Schäden durch Überschwemmungen und Stürme.

  • Bis zu 1,7 Milliarden Menschen sind von steigender Wasserknappheit betroffen.

  • Bis zu 30 Millionen Menschen mehr sind vom Hunger bedroht.

  • Verstärkte Korallenbleiche.
2°C bis 4°C
  • Bis zu drei Millionen Menschen mehr sind durch Überflutungen der Küsten gefährdet.

  • Bis zu zwei Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen.

  • Zunehmende Belastungen wegen Mangelernährung, Durchfall, Herzerkrankungen, Erkrankungen der Atmungsorgane und Infektionserkrankungen.

  • Weitgehender Verlust der biologischen Vielfalt; 20 bis 30 Prozent der Arten unterliegen zunehmendem Risiko des Aussterbens .

  • Beginn eines unumkehrbaren Abschmelzprozesses der Eisschilde Grönlands und der westlichen Antarktis.
Über 4°C
  • Alle Systeme – biologische, physikalische und soziale – und besonders die menschliche Gesellschaft sind mit der Anpassung an die Wirkungen einer derartigen Erwärmung überfordert.

  • Bis zu einem Fünftel der Weltbevölkerung ist durch häufigere Überschwemmungen gefährdet.

  • Bis zu 15 Millionen Menschen mehr sind dem Risiko der Küstenüberflutung ausgesetzt.

  • Bis zu 3,2 Milliarden Menschen sind von steigender Wasserknappheit betroffen.

  • Bis zu 120 Millionen Menschen mehr sind vom Hunger bedroht.

  • Weltweites Artensterben – vor allem in Feuchtgebieten, Wäldern und Korallenriffen.

  • Etwa 30 Prozent der küstennahen Feuchtgebiete drohen abzusterben.


Die Informationen basieren auf Angaben des Umweltbundesamtes.

Umweltbundesamt: Zusammenfassung des Weltklimaberichts 2007
Online spenden

 

NABU Regional

NABU Regional Schleswig-Holstein Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Sachsen Sachsen-Anhalt Thüringen Bremen Nordrhein-Westfalen Hessen Saarland Baden-Württemberg Bayern Rheinland-Pfalz Niedersachsen
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Baden-Württemberg
Bayern
Schleswig-Holstein
Hamburg
Berlin
Mecklenburg-Vorpommern
Brandenburg
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
Bremen
Nordrhein-Westfalen
Hessen

Zentren
Schutzgebiete
Gruppen

 

Service

E-Cards

Versenden Sie ganz persönliche Naturgrüße an Freunde und Bekannte

NABU E-Cards

Podcasts

Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.

NABU Podcast zum Hören

NABU-Newsletter

Jeden Freitag neu - mit Terminen und Nachrichten aus Ihrer Region.

NABU-Desktopvorlagen

Verbandsnetz

Das gemeinsame Netzwerk für alle Aktiven in NABU, NAJU und LBV

NABU-Verbandsnetz

 

Ansprechpartner

Carsten Wachholz und Elmar Große Ruse

Das NABU-Energie-Team beantwortet gerne Ihre Fragen:
Carsten Wachholz oder
Elmar Große Ruse
Tel. 030.28 49 84-16 17 / -1611

 

Ökostrom

Atomausstieg selber machen

Jetzt Stromanbieter wechseln und Atom- und Klimarisiken abschalten! Mehr

 

Sprit sparen

Spritsparen

Der NABU gibt Tipps, wie Sie beim Auto fahren Geldbeutel und Umwelt schonen. Mehr

 

77 Klimaschutz-Tipps

Klima

Auch Sie können das Klima retten! Mehr