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Kann das Weltklima noch gerettet werden?
Weltklimakonferenz 2008
Zwischen Bali und Kopenhagen: Wie steht es zur Halbzeit um das Weltklimaabkommen?

Vom 1. bis 12. Dezember findet im polnischen Posen der diesjährige UN-Klimagipfel statt. Die internationale Staatengemeinschaft muss hier erste Zwischenergebnisse vorlegen, wenn sie bis Ende 2009 die Verhandlungen über ein neues Weltklimaschutzabkommen unter dem Dach der Vereinten Nationen erfolgreich abschließen will.
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Welt-Klimaverhandlungen als Hängepartie
Industrieländer scheuen sich, konkrete Verpflichtungen zu benennen

Ein starkes Verhandlungsmandat und ein Arbeitsprogramm für 2009 sind die einzigen greifbaren Ergebnisse der Weltklimakonferenz in der polnischen Messestadt Posen. Besonders ärgerlich ist es, dass bei wichtigen Themen wie dem Erhalt der tropischen Wälder und der finanziellen Unterstützung der besonders vom Klimawandel betroffenen Entwicklungsländer in Posen soviel wertvolle Zeit verschwendet wurde.
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Europa verspielt Vorreiterrolle im Klimaschutz
Welt-Klimaverhandlungen brauchen starkes Signal aus Brüssel
Anlässlich der Regierungserklärung von Angela Merkel im Bundestag und des EU-Umweltministertreffens in Brüssel warnt der NABU vor faulen Kompromissen beim europäischen Energie- und Klimapaket. Erst verkämpft sich die Bundeskanzlerin für die Automobilindustrie, jetzt billigt sie fatale Sonderrechte für Stromkonzerne und Industrie beim Handel mit Verschmutzungsrechten.
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Kohlendioxidzertifikate trotz der Finanzkrise verkaufen
3sat interviewt NABU-Klimaexperten Carsten Wachholz
Deutschland hat Ausnahmen bei der Versteigerung von Verschmutzungsrechten an die Industrie gefordert. Im Zuge der Finanzkrise sehen sich ganze Wirtschaftszweige mit hohem Energieverbrauch wie die Stahlbranche durch die Klimapolitik im hartem globalen Wettbewerb benachteiligt. Die Bundesregierung blockiert daher in Brüssel eine Einigung über den EU-Emissionshandel.
Zum 3sat-Bericht
Hintergründe zur Weltklimakonferenz in Posen
Erwartungen an ein neues Weltklimaschutzabkommen
Industrieländer müssen sich stärkere Anreize für effektive Beiträge der Schwellen- und Entwicklungsländer bieten sowie naturverträgliche Strategien zur Anpassung an den Klimawandel fördern.
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Von Rio bis Kyoto
In Rio de Janeiro hat die internationale Staatengemeinschaft 1992 die so genannte Klimarahmenkonvention verabschiedet. Sie stellt den Bezugsrahmen für internationale Klimaverhandlungen dar.
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Herausforderungen für den Klimaschutz
Um die Auswirkungen des Klimawandels für Menschen und Natur begrenzen zu können, muss der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf maximal 2°C eingedämmt werden.
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Emissionshandel im Kyotoprotokoll
Das Prinzip des „Cap & Trade“ stellt sicher, dass Emissionsobergrenzen („Cap“) eingehalten werden. Durch Handel („Trade“) bleibt aber offen, wo Emissionen vermieden werden.
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Die Ergebnisse der Klimakonferenz auf Bali
Erst nach zähem Ringen ist bei der UN-Klimakonferenz 2007 eine Einigung auf die so genannte Bali-Roadmap gelungen. Die Ergebnisse sollen in ein neues Weltklimaschutzabkommen einfließen.
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Verantwortung für die Klimapolitik
Die Industrieländer sind für den bereits stattfindenden und nicht mehr umkehrbaren Klimawandel historisch verantwortlich und tragen bis heute mit ihrem hohen Emissionsniveau maßgeblich dazu bei.
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Ansprechpartner
Das NABU-Energie-Team beantwortet gerne Ihre Fragen:
Carsten Wachholz oder
Elmar Große Ruse
Tel. 030.28 49 84-16 17 / -1611
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77 Klimaschutz-Tipps
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