NABU.de Themen Klimaschutz Internationaler Klimaschutz UN-Verhandlungen Cancun 2010 Hängepartie vermeiden
Nicht auf die Bremser aus den USA warten
NABU verfolgt Klimakonferenz in Cancún
Klimapolitik darf nicht auf die Bremser in den USA warten
Die Verhandlungen dürfen keine klimapolitsche Hängepartie werden.
Vom 29. November bis 10. Dezember trifft sich die internationale Staatengemeinschaft im mexikanischen Cancún zur UN-Klimakonferenz. Vor einem Jahr ist in Kopenhagen die Vision eines umfassenden Klimavertrags zwischen allen Staaten der Weltgemeinschaft zunächst gescheitert. Trotzdem sieht der NABU in Mexiko Chancen, bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Anpassung an den Klimawandel, der Verbreitung von Klimaschutztechnologien und zum Erhalt von Wäldern in Entwicklungsländern zu schaffen. Auch kritische Fragen zur Überprüfung der bisher angekündigten Klimaschutzziele und der Sicherung einer ausreichenden Finanzierung dürfen bei den Verhandlungen nicht länger ausgespart bleiben.
Cancún-Tagebuch
Unser Klimaexperte Carsten Wachholz berichtet im Tagebuch live von den Verhandlungen in Mexiko. Treten Sie mit ihm in Kontakt.
„Um eine klimapolitische Hängepartie zu verhindern, brauchen wir eine Verständigung der Industriestaaten auf verbindliche Übergangsregeln nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls Ende 2012. Da eine Beteiligung der USA derzeit als wenig wahrscheinlich gilt, müssen wir versuchen, die Vorreiter unter den Schwellenländern wie Indien, Mexiko, Brasilien und Südafrika in diesen Prozess mit einzubinden. Deshalb sollte sich Europa endlich verpflichten, die eigenen klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um mindestens 30 Prozent zu senken – so wie es das EU-Parlament verlangt“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Außerdem müsse in Cancún an die Erfolge der Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya/Japan angeknüpft werden. So sollten die Land- und Forstwirtschaft beim Erreichen der Klimaschutzziele nicht länger ausgespart bleiben sowie konkrete Ziele und Maßnahmen zum Stopp der Entwaldung vereinbart werden.
NABU-Klima- und Energieexperte Carsten Wachholz ist während der gesamten Konferenzdauer in Cancún vor Ort und kann zeitnah Einschätzungen und Bewertungen zu den laufenden Verhandlungen geben und steht für Interviews und Presseanfragen zur Verfügung. NABU-Präsident Olaf Tschimpke wird in der zweiten Verhandlungswoche in Cancún anwesend sein und steht ebenfalls für Interviews zur Verfügung.
![]() |
NABU-Forderungen für die Weltklimakonferenz in Cancun 2010
|
|
Kontakt:
Carsten Wachholz
NABU-Energie- und Klimaexperte
Mobil: 0163 3189122
Carsten.Wachholz@NABU.de
Mehr zur Konferenz
TV-Tipp: (Irr-)Wege in der Klimapolitik
Nachdem Hans-Werner Sinn die deutsche Umweltpolitik in seinem Buch „Das grüne Paradoxon“ kritisiert hat, hat der NABU ihn mit dem „Dinosaurier des Jahres 2009“ ausgezeichnet. Hans-Werner Sinn diskutierte mit NABU-Präsident Olaf Tschimpke über die Klimapolitik der Zukunft.
Mehr
Klimagipfel endet mit Absichtserklärung
Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat nicht mehr als eine Noterklärung zustande gebracht, in der zwar das Zwei-Grad-Ziel anerkannt wird, der aber konkrete Maßnahmen und jedwede Verbindlichkeit fehlen. Das Plenum der 197 Staaten nahm die Erklärung lediglich „zur Kenntnis“.
Mehr
Neuer Anlauf für weltweiten Klimaschutz
Vor einem Jahr ist in Kopenhagen die Vision eines weltweit umfassenden Klimavertrags auf absehbare Zeit gescheitert. Nun treffen sich die Vertragstaaten der UN-Klimakonvention und des Kyoto-Protokolls erneut zu einem Gipfel, um nach Auswegen aus der Klimakrise zu suchen.
Mehr

Ansprechpartner
Das NABU-Energie-Team beantwortet gerne Ihre Fragen:
Carsten Wachholz oder
Elmar Große Ruse
Tel. 030.28 49 84-16 17 / -1611
NABU International
Internationale Arbeit des NABU Mehr
Newsletter
Bestellen Sie den Newsletter der Internationalen Klimaschutzinitiative. Mehr
Ökostrom
Jetzt Stromanbieter wechseln und Atom- und Klimarisiken abschalten! Mehr
Sprit sparen
Der NABU gibt Tipps, wie Sie beim Auto fahren Geldbeutel und Umwelt schonen. Mehr
77 Klimaschutz-Tipps
Auch Sie können das Klima retten! Mehr
