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UN-Verhandlungen
UN-Verhandlungen
Seit der 13. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) 2007 auf Bali ist der NABU auf den UN-Klimakonferenzen vertreten. Seit dem Jahr 2007 verfolgt der NABU die Verhandlungen vor Ort und setzt sich für effektive und verbindliche internationale Vereinbarungen ein. Ziel ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen so zu verringern, dass die globale Durchschnittstemperatur um maximal zwei Grad Celsius ansteigt, und die Anpassung an den trotzdem stattfindenden Klimawandel international zu unterstützen. Die nächste UN-Klimakonferenz findet vom 28. November bis 9. Dezember 2011 in Durban (Südafrika) statt.
Was in Durban verhandelt wird
UN-Weltklimakonferenz 2011 in Durban
Was wird verhandelt vom 28. November bis 9. Dezember?

Die Vertragsstaaten werden in Durban mit der dringenden Frage konfrontiert sein, ob es gelingt auch für die Zeit nach Ablaufen des Kyoto-Protokolls ein gemeinsames Regelwerk für den internationalen Klimaschutz beizubehalten. Unter dem Dach der UN-Klimarahmenkonvention werden Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer um ein neues Verhandlungsmandat für ein globales Klimaschutzabkommen ringen.
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Hat das Kyoto-Protokoll eine Zukunft?
Trotz Klimaschutzvertrag steigt der weltweite Treibhausgas-Ausstoß

Das Kyoto-Protokoll sieht vor, den jährlichen Treibhausgas-Ausstoß in den Industrieländern außer den USA zwischen 2008 und 2012 um durchschnittlich 4,2 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren. Ein Jahr bevor die erste Verpflichtungsperiode des Protokolls endet, streiten die Verhandler über den bisherigen Erfolg und darüber, ob das Kyoto-System überhaupt eine Zukunft hat.
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Nicht auf die Bremser aus den USA warten
Weltklimagipfel im mexikanischen Cancún / Der NABU ist vor Ort

Vom 29. November bis 10. Dezember findet im mexikanischen Cancún die UN-Klimakonferenz statt. Vor einem Jahr ist in Kopenhagen die Vision eines umfassenden Klimavertrags zwischen allen Staaten der Weltgemeinschaft zunächst gescheitert. Trotzdem sieht der NABU in Mexiko Chancen, bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit beispielsweise bei der Anpassung an den Klimawandel zu schaffen.
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Voraussetzungen für eine wirksame Klimapolitik
Industrie- und Schwellenländer müssen ihre Wirtschaftspolitik ändern

Die klimapolitischen Weichenstellungen müssen deutlich vor der Kopenhagener Weltklimakonferenz im Dezember erfolgen. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat eine radikale Kehrtwende eingeleitet und will künftig eine Führungsrolle im Kampf gegen die Erderwärmung übernehmen. Dafür muss die Regierung aber zunächst die Voraussetzungen für eine wirksame Klimapolitik in den USA selbst schaffen und entsprechende Mehrheiten organisieren.
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Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen
Keine Verzögerung beim Klimavertrag!

Die Verzögerungstaktiken und das gegenseitige Herunterspielen der Erwartungen bei den internationalen Klimaverhandlungen sind aus Sicht des NABU ein Armutszeugnis vor allem für die Industriestaaten. Sie hätten bisher weder ausreichende Verpflichtungen zur Reduzierung ihres eigenen Treibhausgasausstoßes noch verbindliche Finanzierungszusagen zur Unterstützung der Entwicklungsländer akzeptiert.
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Hoffnung für Sumatra-Tiger und Co
Pilotprojekt im Harapan-Regenwald soll Klima und Arten schützen

Ein zukunftsweisendes Pilotprojekt im indonesischen Regenwald macht Hoffnung für unzählige vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Mit mehr als 7,5 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium den Schutz des 1.000 Quadratkilometer großen Regenwaldgebietes „Harapan Rainforest" auf Sumatra. Partner sind der NABU und der britischen BirdLife-Partner Royal Society for the Protection of Birds (RSPB).
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Wildkaffeewälder fürs Klima
Neues NABU-Projekt im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative

Die Abholzung der tropischen Wälder ist eine der Hauptquellen klimaschädlicher Treibhausgase. Heute sind statt ehemals 40 Prozent der Landesfläche Äthiopiens nur noch 2,7 Prozent mit Wald bedeckt. Die Bergnebelwälder gelten zudem als unermessliche genetische Ressource. Mit Hilfe eines neuen Klimaschutzprojektes möchte der NABU gemeinsam mit der äthiopischen Regierung der Entwaldung entgegenwirken.
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Ansprechpartner
Das NABU-Energie-Team beantwortet gerne Ihre Fragen:
Carsten Wachholz oder
Elmar Große Ruse
Tel. 030.28 49 84-16 17 / -1611
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77 Klimaschutz-Tipps
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