Jagd
Bleihaltige Jagdmunition verbieten
Offener Brief an die Agrarminister von Bund und Ländern

Gefahr durch Bleimunition: Neben Vergiftungen von Wildtieren wie Seeadlern kann bleihaltige Jagdmunition auch zu Beeinträchtigungen der Intelligenz von Kleinkindern führen. In einem Brief wurden die Landwirtschaftsminister erneut zu einem Verbot der Munition aufgefordert. Da es mittlerweile viele Alternativen auf dem Markt gibt, ist dieses Verbot längst überfällig.
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Bundesregierung knickt vor Jagdlobby ein
Keine ökologische Modernisierung des Jagdgesetzes in Sicht

Seit mehreren Jahren fordert der NABU eine ökologische Modernisierung des Jagdgesetzes (und damit die Berücksichtigung der Wildtierökologie und des Natur-, Arten- und Tierschutzes). Doch auch die geplante Novellierung des Gesetzes wird wohl keine Verbesserung mit sich bringen, denn der immense Einfluss der Jagdlobby auf die Politik lässt die Bundesregierung einknicken.
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Artenschutz statt Abschuss
NABU fordert die Novellierung der Bundes- und Landesjagdgesetze

In seinem endgültigen Urteil vom 26. Juni 2012 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden, dass die Pflichtmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft die Europäische Menschenrechtskonvention verletzt. Das Urteil zeigt einmal mehr, dass großer Reformbedarf beim Bundesjagdgesetz und der Landesjagdgesetze besteht.
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Stimmungsmache gegen zeitgemäße Jagd
NABU kritisiert Wahlkampf-Einmischung durch Gothaer Versicherung

Dass die Gothaer-Versicherung ein der Jagd nahestehender Versicherer ist, ist kein Geheimnis. Dass der Vorstand jetzt allerdings aktiv in den NRW-Wahlkampf eingreift und den Landesjagdverband unterstützt, eine Änderung des seit Monaten diskutierten Landesjagdgesetzes zu verhindern, ist aus Sicht des NABU ein Skandal. In einem dramatisch formulierten Brief hat Gothaer-Chef Werner Görg zur „Rettung der Jagd in Nordrhein-Westfalen“ aufgefordert.
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Neue Jagd-Resolution
NABU fordert die Neuorientierung der Jagd
Die Jagd in ihrer heutigen Form wird vom Naturschutz, vom Tierschutz und großen Teilen der Öffentlichkeit zunehmend kritisch gesehen. Sowohl bestimmte Formen der Jagdpraxis als auch derzeit gültige jagdrechtliche Bestimmungen sind nicht mehr zeitgemäß, weil sie ökologische und ethische Gesichtspunkte nur ungenügend berücksichtigen. Der NABU fordert daher eine Neuorientierung der Jagd.
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Seeadler können aufatmen
Gutachten bestätigt Sicherheit von bleifreier Jagdmunition

Bleifreie Büchsenmunition ist nicht gefährlicher als bleihaltige. Zu diesem Schluss kommt ein richtungsweisendes Gutachten im Auftrag der Bundesregierung. Damit ist der Weg frei zum Ausstieg aus der Bleimunition. Jahr um Jahr sterben viele Greife, vor allem Seeadler, weil sie das Blei aufnehmen.
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Bleivergiftung bei Seeadlern
Verbände aus Naturschutz, Jagd und Munitionsindustrie einigen sich

Im Winter erzielte die Tierklinik in Berlin-Düppel einen traurigen Rekord: Noch nie wurden so viele Seeadler mit Bleivergiftung aufgenommen. Am 27. Februar starb das einzige Berliner Seeadlerweibchen. Die Vergiftungen sind auf die Rückstände bleihaltiger Munition in Jagdwild zurückzuführen. Bei einem Fachdialog einigten sich die Teilnehmer auf eine gemeinsame Erklärung zur Lösung des Problems.
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Eingriff mit der Flinte
Wildtier-Management in NABU-Schutzgebieten

Manche Jäger halten den NABU für jagdfeindlich. Richtig ist, dass aus Naturschutzsicht die derzeitige Jagdausübung und die Jagdgesetzgebung in Deutschland erheblich zu kritisieren sind. Die Kritik des NABU ist jedoch weder grundsätzlich jagdfeindlich – was Jagdgegner bedauern –, noch praxisfern. Der NABU ist durch umfangreichen Flächenbesitz selbst Jagdrechtsinhaber und zeigt dort, wie es besser gemacht werden kann.
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Bundesländer wollen Gänsejagd ausweiten
NABU fordert, den Abschuss von rastenden Gänsen komplett einzustellen
Angesichts der Pläne einiger Bundesländer, die Jagd auf rastende Wildgänse auszuweiten, appellieren NABU, DDA, DRV und DO-G, die ebenso unsinnige wie schädliche Jagd auf Gänse komplett einzustellen. Deutschland trägt eine große Verantwortung gegenüber den Gänsen, die aus ihren tausende Kilometer entfernten nördlichen und östlichen Brutgebieten zu uns kommen.
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Verkehrswege stoppen Luchs, Wildkatze & Wolf
NABU legt Plan zu den Wanderwegen von Wildtieren in Deutschland vor.
Das dichte Verkehrsnetz in Deutschland verhindert die Ausbreitung von Luchs, Wildkatze, Wolf sowie anderer Wildtiere und ist für viele Arten zum Teil bestandsbedrohend. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine ausführliche Studie des NABU. Mit dem Bundeswildwegeplan hat der Naturschutzverband jetzt erstmals für ganz Deutschland ein umfassendes Lösungskonzept vorgelegt.
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Welche Tiere sollen künftig bejagt werden?
NABU präsentiert die Ergebnisse eines Workshops zur Bejagung von Tierarten
Die Liste der jagdbaren Tierarten ist lang: So lang, dass selbst Arten darauf stehen, die es in freier Wildbahn gar nicht mehr gibt, die in Deutschland nur noch als streng zu schützende Art vorkommen oder die wie die Greifvögel und der Haubentaucher seit Mitte der siebziger Jahre eine ganzjährige Schonzeit haben. Auch neue internationale Normen sowie vor allem das EU-Recht verlangen nach einer Überarbeitung der Liste der jagdbaren Arten.
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Wandeln oder weichen -Die Jagd in Deutschland steht unter Reformdruck

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