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Äthiopien
Äthiopien
Schutz der Wildkaffeewälder in Äthiopien
Meerkatze in Äthiopiens Hochland-Urwald
Die verbliebenen rund 2000 Quadratkilometer Regenwälder im Südwesten Äthiopiens, im alten Kaiserreich Kaffa, sind nicht nur lebensnotwendiger Grundwasserspeicher der Region, sie bergen einen wahren Schatz an Arten und bilden eine der wichtigsten genetischen Reserven der Erde. Zu diesen gehört auch der wild wachsende Coffea arabica, eine genetische Ressource von unschätzbarem Wert.
Urwaldriesen mit Lianen, faszinierenden Aufsitzerpflanzen und Baumfarnen bilden in den Wäldern ein grünes Dickicht, das Heimat für eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten ist, wie den schwarz-weißen Mantel-Affen, Leoparden, Buschschweine und Antilopen wie Rotducker oder Kuhantilope. Außerdem beherbergt der Wald mehr als 100 Vogelarten.
Neues Biosphärenreservat in Äthiopien
Schutzprojekt von NABU und Michael Succow Stiftung am Lake Tana

In enger Zusammenarbeit mit der äthiopischen Regierung bauen NABU und Michael Succow Stiftung in den kommenden vier Jahren im Gebiet des äthiopischen Tanasees ein UNESCO-Biosphärenreservat auf. Der Tana-See ist das Quellgebiet des Blauen Nils und von internationaler Bedeutung für die Artenvielfalt und das Kulturlandschaftserbe, doch führen menschliche Einflüüse zu immer stärkeren Umweltbelastungen.
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Heimat des Wildkaffees endlich geschützt
NABU weiht UNESCO-Biosphärenreservat in Äthiopien ein

Das Kafa-Biosphärenreservat in der Ursprungsregion des Arabica-Kaffees ist mit rund 760.000 Hektar etwa halb so groß wie Schleswig-Holstein und zu einem Großteil mit Bergnebelwäldern bedeckt, die wildwachsende Kaffeesträucher beherbergen. Im Juni 2010 wurde das Gebiet in das weltweite Biosphärenreservats-Netz der UNESCO aufgenommen und nun offiziell vom NABU eingeweiht.
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NABU-Workshop beim Global Media Forum
Welchen Beitrag leistet Kommunikation beim Schutz der Kaffeewälder in Äthiopien?

Journalisten aus der ganzen Welt treffen sich vom 21. bis 23. Juni 2010 in Bonn zum Deutsche Welle Global Media Forum, um sich mit Politikern, NGOs, Künstlern und Unternehmern auszutauschen. Der NABU bietet unter dem Titel „Kommunikation leistet in Zeiten des Klimawandels ihren Beitrag zur Bewahrung der Wilden Kaffeewälder in Äthiopien“einen Workshop an.
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Ein Meilenstein für den Naturschutz
Wildkaffeewälder in Äthiopien werden UNESCO-Biosphärenreservat

Als eines der beiden ersten Biosphärenreservate in Äthiopien sind die Wildkaffe-Wälder in der Region Kafa als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt worden. Der NABU hatte sich seit 2006 für die Aufnahme der Region in das Schutzgebietsnetz der UNESCO eingesetzt. Das Kafa Biosphärenreservat ist mit rund 760.000 Hektar etwa halb so groß wie Schleswig-Holstein.
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Mit der Kamera im Kaffee-Wald
Italienischer Naturfotograf Bruno D’Amicis begleitete den NABU nach Äthiopien

Als der Fotograf Bruno D'Amicis das erste Mal den „Nebelwald von Boginda” bereiste, war er überwältigt von dem, was ihn erwartete. Unter dem Dach riesiger Bäume und Farne gab es unzählige Tierstimmen zu hören. Bambuswälder, Sümpfe und große Flüsse lagen im Umkreis weniger Kilometer. Und auch der Kaffee bekam eine ganz neue Bedeutung... Seine Fotos zeigen den Reichtum einer bedrohten Wildnis.
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Schutz für die wilde Bohne
Die Kaffee-Wälder Äthiopiens

Mächtige Baumriesen, ein Durcheinander an Luftwurzeln und faszinierenden Aufsitzerpflanzen, flirrendes Grün - wir befinden uns in den mächtigen Berg-Regenwäldern im Südwesten Äthiopiens, im alten Königreich Kafa. Die Wälder, von deren ursprünglicher Größe heute nur noch ein geringer Rest erhalten ist, bergen eine echte Besonderheit: wildwachsender Kaffee (Coffea arabica), eine genetische Ressource von unschätzbarem Wert.
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Wildkaffeewälder fürs Klima
Neues NABU-Projekt im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative

Die Abholzung der tropischen Wälder ist eine der Hauptquellen klimaschädlicher Treibhausgase. Heute sind statt ehemals 40 Prozent der Landesfläche Äthiopiens nur noch 2,7 Prozent mit Wald bedeckt. Die Bergnebelwälder gelten zudem als unermessliche genetische Ressource. Mit Hilfe eines neuen Klimaschutzprojektes möchte der NABU gemeinsam mit der äthiopischen Regierung der Entwaldung entgegenwirken.
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Unterwegs im dichten Kaffeewald Äthiopiens
Ein Reisebericht von Svane Bender-Kaphengst

Ein Gemeinschaftsprojekt des NABU mit Partnern aus Wirtschaft, Staat und Naturschutz stärkt das schonende und eigenverantwortliche Waldmanagement durch die Gemeinden, die langfristige Nutzungsrechte vom Staat erhalten. NABU-Referentin für Afrika Svane Bender-Kaphengst hat sich aufgemacht zu den Kaffeepflückern im Nebelwald um sich vor Ort ein Bild zu machen. Lesen Sie hier ihre Eindrücke und Erfahrungen.
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Das Land im Überblick
Äthiopien zwischen Armut und Artenvielfalt

Die Demokratische Bundesrepublik Äthiopien liegt im östlichen Afrika, am Horn von Afrika. Das Land hat mit einer beeindruckend diversen Topographie sowohl Berggipfel von über 4000 Meter Höhe zu bieten als auch mit der Danakil-Tiefebene einen der tiefsten Punkte der Erde. Die Landesfläche teilt sich in das kühle Äthiopische Hochland und das heiße umgebende Tiefland. Die Vielzahl der Ökosysteme bietet einer reichhaltigen Flora und Fauna Lebensraum.
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Länderinfo
Äthiopien: Das am höchsten gelegene Land in Afrika, 82 Mio. Einwohner, Hauptstadt Addis Abeba.
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Die NABU International Naturschutzstiftung schützt Natur auf vier Kontinenten. Mehr
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