NABU.de Themen Gentechnik

Gentechnik

Gentechnik

Gentechnik bald überall - im Essen, auf dem Feld und auf unserer Haut?

Geringe Erträge in vielen Teilen der Welt, Verlust an Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und Tiergesundheit sind weltweit spürbare Folgen einer mangelhaften Agrarpolitik und Agrarforschung.

Ein Teil der Antwort auf diese Misstände ist Agrogentechnik. Durch sie sollen Pflanzenschutzmittel eingespart werden, Erträge gesteigert und neue Pflanzen hervorgebracht werden. Große Summen werden in die gentechnologische Forschung gesteckt, doch ist der Erfolg neuer Züchtungen umstritten. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen trägt außerdem nicht zur nachhaltigen Stabilisierung des ökologischen Gefüges bei, von dem im erheblichen Maße gerade die Landwirtschaft abhängt.

Agrogentechnik birgt schon heute klare Risiken. Weltweit mehren sich Resistenzen gegen Pflanzenschutzmittel. Die Langzeitrisiken von gentechnisch veränderten Pflanzen für den Menschen und die Umwelt sind nicht geklärt. Bestehende Schäden sollen sich zwar nicht weiter vergrößern dürfen, doch bestehen erhebliche Mängel in der Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Organismen. Relevante Fragestellungen aus der Sicht von Verbrauchern sowie des Natur- und Umweltschutzes werden entweder nicht oder nicht hinreichend untersucht.

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Ist Genmais eine Gefahr für Gewässer?

Neue Erkenntisse über die Auswirkungen des Genmais-Anbaus

Neue Erkenntisse über die Auswirkungen des Genmais-Anbaus

Gentechnisch veränderter Mais enthält ein Gift gegen die Schmetterlingsart Maiszünsler, das so genannte Bt-Toxin. Bislang hat sich die Wissenschaft noch wenig Gedanken darüber gemacht, ob sich der Anbau von Bt-Mais außer auf den Maisschädling auch auf das Leben in angrenzenden Bächen und Seen auswirken kann. Interessante Versuchstiere sind für diese Frage Köcherfliegen. mehr Mehr

Dürfen Gen-Pflanzen auf den Markt?

Ergebnisse der NABU-Tagung am 4. November zum Download

Ergebnisse der NABU-Tagung am 4. November zum Download

Die Tagung am 4. November 2009 zu sozioökonomischen Faktoren der Agrogentechnik hat eine Reihe von Fragen aufgeworfen, die Sie in den Beiträgen der Referenten nachvollziehen können. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass zu den rechtlichen wie inhaltlichen Kriterien der Sozioökonomie bei GVO-Zulassungen noch erheblicher Diskussionsbedarf besteht. mehr Mehr

Ergebnisse des Weltagrarberichts

Landwirtschaft in Zeiten von Klimawandel und Hungerkrise

Landwirtschaft in Zeiten von Klimawandel und Hungerkrise

Die Landwirtschaft ist der größte Beschäftigungszweig der Welt und der entscheidende Wirtschaftsfaktor vieler Entwicklungsländer. Der Weltagrarbericht 2009 zeigt nun nach vier Jahren Forschung auf, wie sich die Landwirtschaft in Zeiten von Klimawandel und Konsumsteigerung in den Schwellenländern weltweit ökologischer und sozial gerechter gestalten lässt. mehr Mehr

Kostspielige Gentechnik

Gen-Pflanzen schaden Umwelt und Wirtschaft / Landwirte müssen zahlen

Gen-Pflanzen schaden Umwelt und Wirtschaft / Landwirte müssen zahlen

Schwarz-Gelb will Futtermittelimporte mit gentechnisch veränderten Soja- und Maisvarianten vereinfachen. Dabei berücksichtigt die neue Bundesregierung nicht, dass der Import von Gen-Soja aus Brasilien die Abholzung der Regenwälder fördert, durch hohen Einsatz von Breitbandherbiziden Mensch und Natur schädigt und Kleinbauern verdrängt. mehr Mehr

Kein Freifahrtschein für Gentechnik

NABU-Präsident Tschimpke kritisiert Koalitionsverhandlungen

NABU-Präsident Tschimpke kritisiert Koalitionsverhandlungen

Es darf keinen Freifahrtschein für die Gentechnik geben. Die neue Bundesregierung irrt, wenn sie glaubt unbemerkt in Brüssel alle Zulassungen für neue Gentechnik-Sorten durchwinken zu können. Die Mehrheit der Verbraucher ist gegen Gentechnik. CDU und FDP sollten den Willen der Wähler endlich respektieren. mehr Mehr

Vielfalt ernährt die Welt...

...natürlich ohne Gentechnik

...natürlich ohne Gentechnik

Zwei Wochen vor den Bundestagswahlen wollen wir mit „Vielfalt ernährt die Welt ...natürlich ohne Gentechnik“ ein Zeichen für eine gentechnikfreie und bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland setzen. Veranstalter sind der NABU und sechs weitere Umwelt-, Bio-, Erzeuger- und kirchliche Verbände sowie weitere Unterstützer aus der gentechnikfreien Bewegung. mehr Mehr

Ein Anfang ist gemacht

Einheitliche Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ kommt

Einheitliche Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ kommt

Für die Kennzeichnung von Milch, Eiern, Fleisch und anderen Lebensmitteln soll es künftig ein einheitliches Label „Ohne Gentechnik“ geben. Nachdem sich Hersteller und Handel nicht auf einen gemeinsamen Entwurf einigen konnten, bietet nun das Bundesverbraucherministerium ein solches Logo zur kostenfreien Verwendung an. Laut Umfragen würden mehr als 70 Prozent der Verbraucher ihren Einkauf nach der Kennzeichnung ausrichten. mehr Mehr

Keine Gentechnik im Essen

Umfrage zeigt: Mehrheit will natürliche Lebensmittel und kein Risiko

Umfrage zeigt: Mehrheit will natürliche Lebensmittel und kein Risiko

78 Prozent der Deutschen sind eindeutig gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel. Sogar 85 Prozent lehnen auch die Verfütterung von gentechnisch manipulierten Pflanzen an Nutztiere ab. Nicht irrationale Angst, sondern der Respekt vor der Natur ist der am meisten genannte Grund für die Ablehnung. mehr Mehr

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Steffi Ober

Dr. Steffi Ober
Steffi.Ober@NABU.de
Tel. 030.28 49 84 - 16 12

 

Studien

Studien Gentechnik

Hier finden Sie alle Gentechnik-Studien. Mehr

 

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Faltblatt Agrogentechnik und Biodiversität

Faltblatt zu Agrogentechnik und Biodiversität (DIN A4, 6 Seiten) Mehr

 

Ökotextilien

Oekomode

Der NABU gibt Tipps für den Kauf von Mode ohne Gentechnik. Mehr

 

Termine

25.03. 01:00 Uhr

Tagung zur Grünen Gentechnik
28334 Bremen

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