NABU.de Themen Gentechnik Tagungen Vilm 2011

Agrogentechnik und biologische Vielfalt

Agrogentechnik und biologische Vielfalt

Dreitägige Tagung auf Vilm ab 31. Oktober

Gartenbeet mit Gießkanne

Das Herbizid Glyphosat ruft bei Mensch und Natur Schäden hervor.

10. Oktober 2011 - Der NABU veranstaltet gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz eine Tagung mit zwei Themenschwerpunkten Glyphosat und Bioökonomie vom 31. Oktober bis 2. November 2011 in Vilm.

Glyphosat, der Wirkstoff des bekannten Breitbandherbizides Roundup, ist das weltweit am meisten verkaufte Herbizid. Die meisten gentechnisch veränderten Pflanzen tragen eine oder gar mehrere Herbizidresistenzen. Obwohl Glyphosat als unbedenklich und weitaus weniger giftig als viele andere zugelassenen Pestizide gilt, häufen sich in jüngerer Zeit Berichte zu Schäden an Mensch und Natur.

Das Bundeskabinett hat letztes Jahr die Strategie Bioökonomie 2030 beschlossen. Nicht weniger als der Umbau der Gesellschaft und Wirtschaft weg vom Erdöl hin zu einer pflanzenbasierten Ökonomie ist das Ziel. Bislang wird echt einseitig auf technologiefixierte Lösungspfade wie Gentechnik und synthetische Biologie gesetzt. Höchste Zeit, die gesellschaftliche Debatte nicht nur einzufordern sondern selbst zu beginnen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Das vollständige Tagungsprogramm

Mehr zum Thema

Gefahr für Mensch und Tiere Unkrautkiller „Glyphosat“

Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid. Bedenkenlos wird es unter dem Handelsnamen „Roundup“ versprüht, in der Hoffnung auf unkrautfreie Rosenbeete und Gartenwege. mehr Mehr

NABU warnt vor gefährlichem Unkrautkiller„Roundup“ muss verboten werden

Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Pflanzengift. Nun wird es auch deutschen Kleingärtnern angepriesen, als Wundermittel für blitzsaubere Rosenbeete und unkrautfreie Gartenwege. Die Werbung suggeriert, dass „Roundup“ völlig unproblematisch sei. mehr Mehr

Forderungen zur Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 Ist die Wirtschaft in Zukunft bio-basiert?

Mit der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" hat die Bundesregierung die Grundlagen für die Vision einer bio-basierten Wirtschaft bis zum Jahr 2030 gelegt. Die geplante Umstellung geht jedoch weit über Forschung und Ökonomie und damit über die vorgelegte Strategie hinaus. mehr Mehr

NABU-Studie zur Welternährung der ZukunftBioökonomierat ist eine Enttäuschung

Die Weltbevölkerung wächst, aber die Ressourcen schwinden. Das neue Zauberwort zur Lösung dieses Problems lautet Bioökonomie. Doch der von der Regierung gegründete Bioökonomierat fixiert sich zu stark auf technischen Fortschritt. Eine neue NABU-Studie beleuchtet das Thema kritisch. mehr Mehr

Mitglied werden

 

Ansprechpartnerin

Steffi Ober

Dr. Steffi Ober
Steffi.Ober@NABU.de
Tel. 030.28 49 84 - 16 12

 

Studien

Studien Gentechnik

Hier finden Sie alle Gentechnik-Studien. Mehr

 

Naturschutzmacher

Naturschutzmacher (11)

Wir sind für den NABU aktiv. Mehr

 

Download

Faltblatt Agrogentechnik und Biodiversität

Broschüre zu Agrogentechnik und Biodiversität Mehr

 

Ökotextilien

Oekomode

Der NABU gibt Tipps für den Kauf von Mode ohne Gentechnik. Mehr