NABU.de Themen Gentechnik Forschung
Forschung in der Gentechnik
Forschung in der Gentechnik
Auch kritische Stimmen sollten gehört werden
Die generellen Erkenntnisse im Bereich der Genforschung werden umfangreicher und differenzierter. Der Ansatz der Sicherheitsforschung, wie er in den vergangen Jahren praktiziert wurde, ist jedoch unzureichend. Angebracht wäre eine Entwicklung hin zu einer echten Risikoforschung, in der zuerst Erkenntnislücken und kritische Ergebnisse Gegenstand intensiverer Forschung sind.
Genetisch verändertes Erbgut birgt nach wie vor Risiken, die es aufzudecken und zu verringern gilt.
Unklar ist, wie die bisherige Sicherheitsforschung als ausreichend und neutral bewertet werden kann, denn der Zugang zu gentechnisch verändertem Versuchsmaterial für die Forschung kann vor allem von den Patentinhabern gesteuert werden. Ein offener Dialog mit gentechnikkritischen Wissenschaftlern, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft, die auch von den negativen Folgen der Gentechnik betroffenen sein kann, muss Teil der Weiterentwicklung hin zu Risikoforschung sein. Neben ökologischen und gesundheitlichen Bewertungen muss sie auch die sozioökonomischen Folgen (z.B. konkurrierende Anbausysteme) und mögliche Alternativen zur Problemlösung fundiert bewerten.
Bioökonomierat ist eine Enttäuschung
NABU-Studie zur Welternährung der Zukunft

Die Weltbevölkerung wächst, aber die Ressourcen schwinden. Das neue Zauberwort zur Lösung dieses Problems lautet Bioökonomie. Doch der von der Regierung gegründete Bioökonomierat fixiert sich zu stark auf technischen Fortschritt. Eine neue NABU-Studie beleuchtet das Thema kritisch.
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Tagung Agrogentechnik und biologische Vielfalt
Dokumentation der Tagung auf Vilm 2010

Der dreitägige Workshop „Agrogentechnik und biologische Vielfalt“ vom 21. bis 23. Juni auf der Ostseeinsel Vilm beschäftigte sich intensiv mit den Fragen zu den Umweltwirkungen von Gentechnisch Veränderten Organismen. Höchst kontroverse Konzepte standen sich gegenüber, wie man die Risiken des Anbaus gentechnich veränderter Organismen (GVO) für Mensch und Natur erfassen, bewerten und gegebenenfalls minimieren kann.
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Kein Gehör am Runden Tisch
Bundesforschungsministerium verweigert Dialog zur Gentechnikforschung

Anlässlich des vierten Runden Tisches zur Pflanzengenetik am 7. Juli verzichten der NABU und der Deutsche Naturschutzring auf ihre Teilnahme. Eine Gesprächsgrundlage mit dem Bundesforschungsministerium ist nicht gegeben, denn trotz vorgelegtem 9-Punkte-Katalog der Umweltverbände weist Ministerin Schavan all jene Forschungsvorschläge zurück, die sich mit den Risiken für Mensch und Natur auseinandersetzen.
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Agrarforschung in Industriehand
Gentechnik gegen den Hunger/ NABU-Stellungnahme

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereitet derzeit neue Agrarforschungsprogramme mit einem Budget von weit über 100 Millionen Euro vor. Es setzt dabei auf Vorschläge des BioÖkonomierats der von Industrieinteressen dominiert wird und die Gentechnik favorisiert. Die Agrar- und Pflanzenforschung des BMBF kam am 8. Juni in einer Bestandsaufnahme auf den Prüfstand. Der NABU bezieht Stellung.
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Risiken der Agrogentechnik untersuchen
Neun-Punkte-Katalog zur ökologischen Sicherheitsforschung

Die Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Organismen weist erhebliche Mängel auf und wird noch dazu von der Industrie gesponsort. In einem Neun-Punkte-Katalog fordert der NABU zusammen mit anderen Umweltverbänden eine Wende in der Sicherheitsforschung. Die Verbände fordern mehr Mitspracherecht.
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Der NABU gibt Tipps für den Kauf von Mode ohne Gentechnik. Mehr






