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Agrogentechnik
Agrogentechnik
Welche Gefahren birgt der Anbau gentechnisch veränderter Organismen?
In den letzten 50 Jahren hat die Landwirtschaft vor allem das Ziel verfolgt, die Erträge zu steigern. Die industrielle Landwirtschaft arbeitet mit einem hohen Einsatz an Technik, Dünger und Pestiziden. Die Folgen für die Umwelt sind bekannt: ausgeräumte Landschaften, erodierte Böden und verarmte Flora und Fauna. Vor diesem Hintergrund muss jede Debatte zur Agro-Gentechnik die entscheidende Frage beantworten, ob der weltweite Anbau von gentechnisch veränderter Organismen (GVO) das bisherige System der Landwirtschaft mit seinen fatalen Nebenwirkungen fortschreibt oder die notwendige Wende bringt.
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„Roundup“ muss verboten werden
Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Pflanzengift. Nun wird es auch deutschen Kleingärtnern angepriesen, als Wundermittel für blitzsaubere Rosenbeete und unkrautfreie Gartenwege. Die Werbung suggeriert, dass „Roundup“ völlig unproblematisch sei.
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Ist Genmais eine Gefahr für Gewässer?
Gentechnisch veränderter Mais enthält ein Gift gegen die Schmetterlingsart Maiszünsler, das so genannte Bt-Toxin. Forscher konnten nun zeigen, dass sich das Gift nicht nur auf den Schädling, sondern auch auf das Leben in angrenzenden Bächen und Seen auswirkt.
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Risiken für Schmetterlinge und Co
Wissenschaftler haben untersucht, wie sich der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf die Umwelt und die Artenvielfalt auswirkt. Die Ergebnisse ihrer Studien sind in der neuen NABU-Broschüre „Agrogentechnik und Naturschutz“ zusammengefasst.
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Risiken der Agrogentechnik untersuchen
Die Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Organismen weist erhebliche Mängel auf und wird noch dazu von der Industrie gesponsort. Der NABU fordert zusammen mit anderen Umweltverbänden eine Wende in der Sicherheitsforschung.
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Vom Winde verweht
Das Gentechnikgesetz schreibt einen 150-Meter-Abstand von Genmais zu gentechnikfreien Äckern vor. So soll verhindert werden, dass Genmaispollen in andere Maispflanzen einkreuzen. Von einem Sicherheitsabstand zu Naturschutzgebieten ist im Gesetz leider keine Rede.
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Ansprechpartnerin
Dr. Steffi Ober
Steffi.Ober@NABU.de
Tel. 030.28 49 84 - 16 12
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Broschüre zu Agrogentechnik und Biodiversität Mehr
Ökotextilien
Der NABU gibt Tipps für den Kauf von Mode ohne Gentechnik. Mehr
