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Starkes Zeichen gegen Gentechnik
Starkes Zeichen gegen Gentechnik
Über 100.000 Unterschriften gegen Agro-Gentechnik
Eine große Zahl der Verbraucher ist gegen Agro-Gentechnik.
Mehr als 100.000 Menschen unterzeichneten die Online-Petition gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland. Das ist eine deutliche Handlungsaufforderung an die Bundesregierung. Nur selten laufen Petitionen so erfolgreich wie die Petition des Bundesverbandes für Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Wir danken auch Ihnen für Ihr Engagement gegen Agro-Gentechnik!
Viele Verbände, so auch der NABU, unterstützen diese Petition. Felix Prinz zu Löwenstein vom BÖLW wird stellvertretend für viele Bürgerinnen und Bürger die Bedenken gegen den Gentechnikanbau demnächst im Petitionsausschussdes Bundestages vortragen können.
Ziel der Petition ist es, dass in der EU die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen gestoppt wird. Die Umweltprüfung ebenso wie die Abschätzung der gesundheitlichen Schädenist mangelhaft. 28 Pflanzen warten auf ihre Zulassung in der EU, doch nach dem Willen der Verbraucherinnen und der Verbraucher werden diese so schnell nicht auf den Markt kommen.
Online-Petition gegen Agro-Gentechnik
Bis 10. Mai für ein Anbau-Moratorium unterzeichnen
Das Aktionsbündnis „Vielfalterleben“, zu dem auch der NABU gehört, sammelt ab dem 28. März Unterschriften für eine öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag. Darin unterstützt die Initiative den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) bei seiner Forderung nach einem Anbau-Moratorium für Agro-Gentechnik. „Wir brauchen keine weitere Risiko-Technologie, bei der uns Agrar-Industrie und Politik erzählen, sie sei sicher und nötig für den Fortschritt“, so Petent Felix Prinz zu Löwenstein vom BÖLW.
Hauptkritikpunkt der Petition ist die mangelhafte und unzureichende Prüfung gesundheitlicher, ökologischer und sozio-ökonomischer Risiken der Gen-Pflanzen im Rahmen des EU-Zulassungsverfahrens. Bei den Prüfverfahren der zuständigen europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) fehlen unabhängige Untersuchungen zu Langzeiteffekten der Gen-Pflanzen auf Umwelt und Gesundheit ebenso wie eine sozio-ökonomische Bewertung.
„Grundlage für die Prüfung der Gen-Pflanzen sind vor allem die Berichte der Antrag stellenden Unternehmen, nicht jedoch unabhängige Studien. Das ist keine vertrauenswürdige wissenschaftliche Bewertung!“, so Löwenstein. Unabhängige Studien werden von den Unternehmen verhindert, da sie kritischen Wissenschaftlern den Zugang zu ihrem patentierten Saatgut verwehren. „Die Bundesregierung muss sich deshalb in Brüssel entschieden gegen die Zulassung weiterer Gen-Pflanzen wenden.“
Unterzeichen Sie gegen Gentechnik!
Ab sofort können Sie die Petition gegen Agro-Gentechnik, mit der wir ein Zulassungsstopp für den Anbau von Gen-Pflanzen fordern, unterschreiben! Die öffentliche Petition mit der Pet-ID 16941 und dem Titel „Zulassungsbegrenzung / regionales Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen“ kann online auf der Petitions-Website des Deutschen Bundestages noch bis zum 10. Mai gezeichnet werden.
2010 kein Genmais auf deutschen Äckern
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Ansprechpartnerin
Dr. Steffi Ober
Steffi.Ober@NABU.de
Tel. 030.28 49 84 - 16 12
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