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Atommüll

Sicheres Atommüllendlager nicht in Sicht

NABU fordert ergebnisoffene Suche in ganz Deutschland

Die katastrophale Situation der radioaktiven Abfälle in dem ehemaligen Salzbergwerk Asse II sind auch für die Debatte um ein mögliches Atommüllendlager in Gorleben relevant. Ursprünglich war die Asse ja ein reines „Forschungsendlager“, in dem die sichere Einlagerung in einem Salzstock erprobt werden sollte. „Das Schlamassel in der Asse darf sich nicht in Gorleben wiederholen. Daher brauchen wir eine ergebnisoffene Suche nach einem wirklich sichern Endlager statt einer ideologischen Vorfestlegung auf Gorleben“, so NABU-Präsident Tschimpke. Die Kosten für die Erkundung und Einrichtung eines Endlagers sowie für die Sanierung der existierenden Endlager Asse und Morsleben müssen vor allem die Betreiber von Atomkraftwerken tragen. Schließlich kommt der meiste Atommüll daher. Und eine Laufzeitverlängerung der deutschen Reaktoren um beispielsweise zehn Jahre würde die Menge der hochradioaktiven Brennelemente um fast 40 Prozent erhöhen.

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Das NABU-Energie-Team beantwortet gerne Ihre Fragen:
Carsten Wachholz oder
Elmar Große Ruse
Tel. 030.28 49 84-16 17 / -1611

 

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