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Atommüll
Sicheres Atommüllendlager nicht in Sicht
NABU fordert ergebnisoffene Suche in ganz Deutschland
Die katastrophale Situation der radioaktiven Abfälle in dem ehemaligen Salzbergwerk Asse II sind auch für die Debatte um ein mögliches Atommüllendlager in Gorleben relevant. Ursprünglich war die Asse ja ein reines „Forschungsendlager“, in dem die sichere Einlagerung in einem Salzstock erprobt werden sollte. „Das Schlamassel in der Asse darf sich nicht in Gorleben wiederholen. Daher brauchen wir eine ergebnisoffene Suche nach einem wirklich sichern Endlager statt einer ideologischen Vorfestlegung auf Gorleben“, so NABU-Präsident Tschimpke. Die Kosten für die Erkundung und Einrichtung eines Endlagers sowie für die Sanierung der existierenden Endlager Asse und Morsleben müssen vor allem die Betreiber von Atomkraftwerken tragen. Schließlich kommt der meiste Atommüll daher. Und eine Laufzeitverlängerung der deutschen Reaktoren um beispielsweise zehn Jahre würde die Menge der hochradioaktiven Brennelemente um fast 40 Prozent erhöhen.
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Erhöhte Krebsrate durch Atommüll?
In der Umgebung des maroden Atomendlagers Asse ist eine erhöhte Zahl von Krebserkrankungen ermittelt worden. Der NABU fordert, dass mögliche Zusammenhänge überprüft werden. Außerdem muss endlich ein geeignetes Endlager für den Atommüll gefunden werden.
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Friedlicher Protest gegen Castor-Transport
Am 7. November soll in Gorleben ein Castor-Transport mit Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage in La Hague eintreffen. Der NABU ruft dazu auf, sich an den friedlichen Demonstrationen gegen den Transport und gegen Gorleben als Endlager zu beteiligen.
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