NABU.de Themen Artenschutz Bedrohte Arten
Die Roten Listen
Fieberthermometer des Naturschutzes
Infos über die Roten Listen
Knoblauchkröte
Rote Listen sind Verzeichnisse der gefährdeten, verschollen und ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten, Artengesellschaften, Biotoptypen oder Landschaften. Sie beziehen sich immer auf einen bestimmten Bereich, beispielsweise ein Bundesland oder auf Gesamtdeutschland. Rote Listen sind wichtige Instrumente des Naturschutzes, da sie als Information für die Öffentlichkeit und Behörden dienen. Sie sind eine bedeutende Entscheidungshilfe und sozusagen "Fieberthermometer" des Naturschutzes.
Vorläufer der heutigen Rote Liste gab es schon in den 60er Jahren. Die erste Rote Liste der Brutvögel Deutschlands wurde 1971 von der Deutschen Sektion des Internationalen Rates für Vogelschutz - heute BirdLife International mit dem NABU als deutscher Partner - veröffentlicht, die erste gesamte "Rote Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen in der Bundesrepublik Deutschland" 1977 von der damaligen BFANL, der Vorläuferorganisation des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Seit dem werden von diesen Experten die Roten Listen erarbeitet und herausgegeben.
Rote Listen bestellen oder herunterladen:
Bezug der bundesweiten Roten Listen beim Bundesamt für Naturschutz (BfN), Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel. 0228-8491-0. (Online-Fassung mit PDF-Dateien zum Download)
Rote Listen im NABU-Linkkatalog
Jede siebte Vogelart weltweit gefährdet
BirdLife International stellt neue Rote Liste vor

Die weltweite Rote Liste des NABU-Partners BirdLife International zeigt, dass inzwischen jede siebte Art gefährdet ist. Seit Jahren verschlechtert sich die Situation der weltweiten Vogelbestände. In Deutschland steht es am schlimmsten um die Wiesenbrüter wie Kibitz, Bekassine oder den Großen Brachvogel.
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Jede zweite Tierart ist gefährdet
Neue Rote Liste der gefährdeten Wirbeltierarten vorgestellt

Laut der neu veröffentlichten Roten Liste der gefährdeten Wirbeltierarten ist fast die Hälfte unserer Wirbeltierarten in ihrer Existenz bedroht und bedarf unmittelbarer Hilfe. Der NABU fordert die neue Bundesregierung daher zu entschlossenem Handeln gegen das Artensterben auf.
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Ein Viertel der Säugetiere vom Aussterben bedroht
Neue Rote Liste der weltweit bedrohten Arten veröffentlicht / NABU fordert Soforthilfeprogramm

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat die aktuelle Rote Liste vorgestellt. Die traurige Bilanz: Fast jedes vierte Säugetier ist vom Aussterben bedroht. Insgesamt wurden 44.800 Tier- und Pflanzenarten bewertet, von denen rund 16.900 in Gefahr sind. Damit wuchs die Rote Liste im Vergleich zum Vorjahr um 1.300 Spezies. Der NABU fordert ein Soforthilfeprogramm für den Erhalt der biologischen Vielfalt.
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Harte Zeiten für Uferschnepfe und Andenkolibri
Neue Rote Liste der weltweit vom Aussterben bedrohten Vögel
Mehr als 1200 Vogelarten sind zur Zeit im Weltmaßstab vom Aussterben bedroht. Das geht aus der Roten Liste 2006 hervor, die die Welt-Naturschutzunion IUCN jetzt vorgestellt hat. Unter Einschluss der so genannten Vorwarnliste gelten sogar insgesamt 2000 Spezies als gefährdet - ein gutes Fünftel der 9799 weltweit vorkommenden Vogelarten. Auch die heimische Uferschnepfe musste erstmals aufgenommen werden.
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Rote Liste der Heuschrecken Deutschlands
nach der "Gefährdungsanalyse der Heuschrecken Deutschlands" von 2002
Gegenüber der vorigen Fassung hat es in der im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz erarbeiteten Roten Liste 2002 eine ganze Reihe von Bewegungen gegeben. Die negativste "Karriere" machten dabei Maulwurfsgrille und Buntbäuchiger Grashüpfer, die beide direkt von der Vorwarnliste in die Kategorie 2 "stark gefährdet" versetzt wurden. Neu berücksichtigt wurde die 1997 erstmals nachgewiesene Höhlenschrecke.
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Jede zweite einheimische Vogelart ist gefährdet. Mehr
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