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Mein letzter Wille

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Anneliese Mayer, geboren 1928, berichtet von ihrer Entscheidung für die Natur

Anneliese Mayer

Anneliese Mayer liebt Vögel und setzt sich für den Erhalt der Natur ein.

Über Geld spricht man nicht. Und über das, was man nach dem Tod hinterlässt, schon gar nicht. Meistens erbt ja sowieso die Verwandtschaft. Es sei denn, im Testament ist etwas anderes festgelegt.

So wie bei Anneliese Mayer, Jahrgang 1928. Sie liebt Vögel und setzt sich für den Erhalt der Natur ein. Das Erbe der Kölnerin soll je zur Hälfte einem Tierschutzverein und dem NABU zugute kommen.

"Schon von klein auf hat mich die Begeisterung für die Natur immer begleitet: Mein Vater hat sich sehr für den Schutz der Vögel eingesetzt, meine Mutter war in einem Tierschutzverein aktiv. So kommt es nicht von ungefähr, dass auch mir der Erhalt der Natur besonders am Herzen liegt. Seit den Sechzigerjahren bin ich selbst Mitglied im NABU. Ich finde es toll, dass sich hier Menschen durch gemeinschaftliches Handeln für den Erhalt der Natur einsetzen. Wiesen und Wälder, der Lebensraum für unzählige Tierarten, müssen erhalten bleiben, damit auch die Generationen nach uns die Vielfalt der Schöpfung erleben können.

Vor über 30 Jahren war ich beim Notar und habe in meinem Testament festgehalten, dass die eine Hälfte meines Erbes - mein Anteil an einem Haus - an den NABU gehen soll, die andere an den Bund gegen den Missbrauch der Tiere. So kann ich auch über meinen Tod hinaus etwas für den Schutz der Natur tun."

Wir bedanken uns herzlich bei Anneliese Mayer für ihren Bericht.

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Karen.Pehla@NABU.de
Tel 030.284 984-1572

 

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