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Rettung vor dem Stromtod!

Rettung vor dem Stromtod!

Schaffen wir sichere Brutstätten für den russischen Kaiseradler

Der Kaiseradler ist uns Menschen gar nicht unähnlich: Er legt Wert auf ein schönes Zuhause. Sein behaglicher Horst ist immer mit frischem Gras, Moos und Zweigen ausgekleidet – und er befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes in gehobener Wohnlage. Nach Möglichkeit auf einem freistehenden Baum.


Weil es immer weniger freistehende Bäume in seiner Heimat gibt, bauen die Vögel nicht selten ihre aufwändigen Nester direkt in eine Todesfalle hinein: Strommasten. Die Zahl der Brutpaare in Europa wird insgesamt auf unter 1.600 geschätzt. Die meisten von ihnen brüten in Russland, beispielsweise im russischen Bezirk Uljanowsk in der Wolga-Region. Sie brauchen ganz besonderen Schutz!

Kaiseradler_Stromtod

Nach einer Kollision mit einem Strommasten sterben Kaiseradler häufig einen qualvollen Tod.

Jetzt im Herbst ziehen die Vögel in den Süden und bieten uns die Gelegenheit, ihre Nester sicherer zu machen! Gemeinsam mit dem Umweltministerium des Uljanowsk-Gebiets und dem dortigen Vogelschutzbund (RBCU) werden wir Strommasten isolieren, Horstbäume vor der Abholzung sichern, Warntafeln im Umfeld der Horste anbringen und Kunsthorste bauen. In der Brutzeit werden NABU-Helfer persönlich Horste bewachen. Außerdem planen wir, die Fläche der Schutzgebiete zu verfünffachen!

Ob 15, 30 oder 50 Euro jeder Betrag hilft, damit der Kaiseralder überleben kann.