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Letzte Schreiadler in Deutschland

Sie müssen nicht die letzten sein / Wir können wichtige Brutplätze sichern


Wenn die empfindlichen Schreiadler gestört werden, geben sie oft ihre Brut auf.

Statt elegant am Himmel Kreise zu ziehen, sieht man den Schreiadler zu Fuß durch Wiesen streifen. Obwohl unser kleinster Adler zu den begabtesten Flugkünstlern der Vogelwelt gehört, jagt er am liebsten zu Fuß. Die einzigartigen Adler sind leider stark bedroht. Jahrzehntelang haben unsere Vorfahren die Tiere verfolgt und zurückgedrängt. Jetzt gibt es nur noch 105 Brutpaare bei uns - und auch die sind akut gefährdet

Erlenbruchwald

Im vielseitigen Erlenbruchwald finden Schreiadler Platz zum Brüten.

Obwohl der Schreiadler bundesweit unter Schutz steht, erholt sich sein Bestand immer noch nicht: Intensive Landnutzung und durch Straßen zerschnittene Brut- und Nahrungsgebiete machen ihnen das Überleben schwer. Wenn ein Waldbesitzer in der Nähe ihres Horstes Holz schlägt, geben Schreiadler ihre Brut, was den Erhalt ihrer Art deutlich erschwert.

Der NABU engagiert sich seit einigen Jahren für den Erhalt vorhandener Schreiadler-Biotope. 2006 wurde dem NABU 116 Hektar des Naturschutzgebietes "Griever Holz" in Mecklenburg-Vorpommern übertragen. Das Gebiet wirkt fast wie ein Märchenwald: Totholzreiche Altbuchenwälder wechseln mit glitzernden Erlenbrüchen ab, kleine Bäche winden sich durch Wald, Moore und Sümpfe. Die Vielseitigkeit, die ein Schreiadler braucht.

Junger Schreiadler im Griever Holz

Junger Schreiadler im Griever Holz

Das "Griever Holz" soll zu einem ungestörten Schreiadler-Biotop gemacht werden. Dazu wollen wir Entwässerungsgräben im Gebiet schließen, um den Erlenbruch als Brutgebiet zu erhalten, die aufgeforsteten Nadelbäume nach und nach wieder in lebendigen Laubwald umbauen und nicht zuletzt durch Flächenkauf Lebensraum schaffen.

Olaf Tschimpke

NABU-Präsident Olaf Tschimpke bedankt sich herzlich für Ihre Spende.

Nach regen Gesprächen mit Privatwaldbesitzern haben wir jetzt die Chance, drei Flächen zu kaufen. Eine der Flächen ist eine Wiese, die als Nahrungsbiotop extrem wichtig für den Schreiadler ist. Für nur 35 Cent pro Quadratmeter können wir Flächen sichern! Wenn wir es schaffen, 7.700 Euro aufzubringen, können wir das Biotop um 2,2 Hektar erweitern und mit den Schutz- und Pflegemaßnahmen beginnen. Helfen Sie mit!

Herzlichen Dank!

Ihr Olaf Tschimpke

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Weitere Informationen:

mehr NABU-Podcast: Schreiadler in Deutschland

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mehr Aktiosplan zum Schutz des Schreiadlers

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Tel. 030-28 49 84-15 60
Rena.Zawal@NABU.de

 

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