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Pflanzenporträts
Rittersporn: Blaue Pracht im Staudengarten
Den Bienen und Hummeln zuliebe immer ungefüllte Sorten wählen

Ob blau, violett, rosa oder weiß: Rittersporn ist für den sommerlichen Staudengarten ein absolutes muss. Geht es nach dem Wormser Botaniker und Heilkundler Jacob Theodor, genannt Tabernaemontaus, ist Rittersporn nicht nur eine prächtige Zierde für den Garten, sondern auch eine vielfältig einsetzbare Arzneipflanze.
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Farbenfrohe Stinker aus Amerika
Die Tagetes oder Studentenblume gehört zu den beliebtesten Dauerblühern

Studentenblumen sind nahezu unverwüstlich. Sie eignen sich für Blumenbeete ebenso wie für Balkonkästen. Die Heimat der rund 50 Wildarten liegt in den trockenwarmen Gebieten vor allem der südwestlichen USA (New Mexiko und Arizona) und Mexiko und weiter südlich bis nach Argentinien hinein.
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Feurige Mexikanerinnen voller Blütenpracht
Ob einfach oder gefüllt: Dahlien gehören in jeden Staudengarten

In ihrer mexikanischen Heimat war die Dahlie schon immer eine beliebte Zierpflanze. Vor gut 200 Jahren startete sie auch in Europa ihren Siegszug durch die Gärten. Heute schätzt man 20.000 bis 30.000 Dahliensorten weltweit. Dahlien sind nimmermüde Blühwunder, die von Juni bis zu den ersten Herbstfrösten für Farbenpracht sorgen. Den Hummeln, Bienen und anderen Insekten zuliebe sollte man möglichst ungefültte Sorten wählen.
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Immer dem Lauf der Sonne folgend
Nicht nur Tomate und Tabak, auch die Sonnenblume ist eine Amerikanerin

Wenige Jahrzehnte nach der „Entdeckung“ Amerikas durch Kolumbus brachten spanische Seefahrer die ersten Sonnenblumen nach Europa. Dass die Sonnenblume nicht nur eine angenehme Erscheinung, sondern auch nützlich ist, fand man bald heraus. Es dauerte aber rund 300 Jahre, bis Sonnenblumen dann im 19. Jahrhundert in Europa großflächig zur Ölgewinnung angebaut wurden – zunächst in Russland übrigens.
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Blütenteppiche für Frühjahr und Herbst
Krokusse eröffnen und schließen das Gartenjahr

Im späten Winter und zeitigen Frühjahr setzen die kleinen Krokusse erste kräftige Farbtupfer in Parks und Gärten. Das Spektrum reicht dabei von rein-weißen Blüten und rosa-weiß-geaderten über zahlreiche Blau- und Violetttöne bis hin zu gelben Varianten. Krokusse werden schon so lange und intensiv gärtnerisch bearbeitet, dass selbst Spezialisten kaum mehr einen vollständigen Überblick haben.
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Robuste Dauerblüherin in rot und gelb
Die Sonnenbraut ist "Staude des Jahres 2008"

Ursprünglich kommt das in warmen Gelb- und Rottönen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein blühende Helenium aus den Weiten der nordamerikanischen Prärien und ist daher im Garten für vollsonnige, jedoch nicht zu trockene Standorte im Staudenbeet und im Bauerngarten geeignet. Die Wildart Helenium autumnale, Stammform zahlreicher Gartensorten, wurde früher auch als Heilpflanze bei Erkältungen verwendet.
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Leuchtende Flammen im Bauerngarten
Der Phlox ist Staude des Jahres 2006

Ähnlich dem Hohen Staudenphlox sind einige Wildarten mit Beetstaudencharakter zu verwenden. Der Wiesenphlox blüht von Juni bis August mit weißen, lilarosa- oder rosafarbenen Blüten und wird zwischen 80 und 100 Zentimetern hoch. Der Frühsommerphlox hat seine Blütezeit im Juni und Juli, erreicht eine Höhe von 40 bis 60 Zentimetern und erfreut Gartenbesitzer mit purpurroten, hellvioletten Blüten mit rosa Augen oder mit weißen Blüten mit rotem Auge.
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Osterglocken läuten den Frühling ein
Narzissen blühen im Garten oder „wild“ in der Eifel

Neben der rein gelben Narcissus pseudonarcissus wie in der Eifel kommen von Europa bis Mittelasien rund 50 wilde Narzissenarten vor, viele davon rund um das Mittelmeer. Für den Garten ist das Angebot allerdings ungleich größer, denn Narzissen lassen sich hervorragend kreuzen und weiterzüchten. Alleine in der Liste der Königlich-Britischen Gartenbaugesellschaft sind sage und schreibe 24.000 Narzissensorten verzeichnet.
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Die Sommer-Farben der Prärie
Gelbe und rot-violette Sonnenhüte sind unkomplizierte Dauerblüher

Wer beim Gärtner Sonnenhutsamen oder Jungpflanzen kauft, kann nicht viel falsch machen. Die aus den Prärien und lichten Wäldern Nordamerikas stammenden Stauden gehören im Garten zu den ausdauerndsten und umkompliziertesten Sommerblühern. Sie sind ausgesprochen winterhart, gedeihen sowohl in voller Sonne wie auch im Halbschatten.
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Gesellige Blütenpracht in Wald und Park
Die Anemonen (Windröschen)

In der Blumensprache stehen die Anemonen oder Windröschen als Symbol für Unschuld, Vertrauen und Vergänglichkeit. Doch trotz ihrer scheinbaren Verletzlichkeit sind Anemonen im Garten ausgesprochen anspruchslos und pflegeleicht. Der botanische Name Anemone stammt von „anemos“, dem griechischen Wort für Wind. Tatsächlich bewegen sich die zarten Blüten schon beim leichtesten Windhauch.
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Der Duft des Südens beruhigt die Nerven
Der Echte Lavendel ist "Heilpflanze des Jahres 2008"

Im Handel wird der Echte Lavendel je nach Höhenlage des Anbaugebietes in zwei Varietäten unterschieden, nämlich "Lavendel fein" und "Lavendel extra". Bekanntestes Lavendel-Anbaugebiet ist die französische Provence. Er wird aber auch in Spanien, Südosteuropa, Russland und Großbritannien kultiviert.
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