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Bodenbearbeitung
Sauzahn statt Spaten
Tipps zur Bodenbearbeitung
Irgendwann muss es ja mal sein und warum nicht gleich am Anfang auf dem Weg zum Naturgarten: kein Umgraben der Beete mehr, weg mit dem Spaten in die Ecke. Vorausgesetzt natürlich, dass der Garten bereits ein Garten ist und nicht erst noch eine Wiese urbar gemacht werden muss. Bei schwer bearbeitbaren Lehm- oder Tonböden kann auch der Naturgärtner nicht auf den zupackenden Spaten verzichten.
Bodenbearbeitung mit Sauzahn
Sobald aber der Garten über eine Humusschicht verfügt, gilt: Bitte nicht stören! Regenwürmer und andere Mikroorganismen haben in der Mutterbodenschicht ein wertvolles Bodengefüge geschaffen. Dabei liegen oben die Krümel lockerer als unten, so dass der Boden hier besser belüftet ist. Und wer nun im Herbst aus alter Gewohnheit umgräbt, reißt alles ein und stellt es auf den Kopf. Ein Massaker unter den hoch spezialisierten Bodenlebewesen ist die Folge und die ganze Bodenbildung muss im nächsten Jahr von vorne starten.
Luft in den Boden bekommt man auch ohne totales Umgraben, nämlich mit Grabgabel und Sauzahn. Die Grabgabel ist vielseitig einsetzbar und sollte in keinem Garten fehlen. Man kann mit ihr ausgezeichnet lüften und die Erde lockern. Man sticht sie in den Boden, bewegt sie einmal vor und zurück und wiederholt dies im Abstand von wenigen Zentimetern hintereinander. Die Grabgabel sollte aus geschmiedetem Stahl sein, mit vier flachen, starken Zinken und einem T-Stiel aus Eschenholz.
Der Bio-Bodenlockerer schlechthin ist der Sauzahn. Er besteht aus einem sichelförmig gebogenen Zinken, der in eine platte Spitze ausläuft. Der Stiel sollte leicht gebogen sein, mit der Krümmung nach unten. Der Sauzahn lockert die Erde mit wenig Kraftaufwand bis auf 20 Zentimeter Tiefe, ohne die natürliche Bodenschichtung durcheinander zu werfen. Außerdem kann man so Kompost und Zwischendüngung einbringen.
Wichtige Gartengeräte
Neben Grabgabel und Sauzahn gehören zu den wichtigen Gartenutensilien Harke, Hacke und Rechen. Zum Schneiden dann noch ein Gartenmesser, Gartenschere und Astschere sowie eine Säge, an kleinen Helfern unbedingt eine Pflanzkelle sowie Pflanzholz und Schnur.
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Schnickschnack lohnt nicht
Ein Komposthaufen ist der Jungbrunnen des Gartens. Welke Blätter, alte Zweige, Rasenschnitt, aber auch Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste lassen sich hier in fruchtbaren Humus verwandeln, aus dem neues Leben sprießt. Das zahlt sich für die Umwelt wie für das Portemonnaie aus.
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Am besten zur Abendzeit
Wasser ist unser kostbarstes Gut - besonders im Sommer. Gerade in der heißen Jahreszeit benötigen auch die geliebten Gartenpflanzen viel Wasser. Das exzessive Sprengen zur Mittagszeit ist aber nicht nur schiere Wasserverschwendung, sondern schadet auch den Pflanzen.
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