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Nordrhein-Westfalen
Beliebt nicht nur bei Wildgänsen
NABU-Naturschutzstation Niederrhein
Die NABU-Naturschutzstation Niederrhein liegt nahe der deutsch-niederländischen Grenze im länderübergreifenden Landschaftsraum „De Gelderse Poort“. Seit 1989 setzten sich hier ehrenamtliche und hauptamtliche Naturschützer der Naturschutzstation für die vielfältige und attraktive Natur am Unteren Niederrhein ein.
Kolke und Kopfweiden sind für viele Tier- und Pflanzenarten von Bedeutung.
Von der NABU-Naturschutzstation Niederrhein werden aktuell rund 2000 Hektar Naturschutzfläche im internationalen EU-Vogelschutzgebiet "Unterer Niederrhein" fachlich betreut. Die kontinuierliche und langfristig angelegte Betreuung von Naturschutzgebieten bildet die Basis der Naturschutzarbeit und der vielfältigen Projekte der NABU-Naturschutzstation. Zu den umfangreichen regionalen und überregionalen Projekten der Station gehören neben Schutzprojekten auch solche zu Umweltbildung und sanftem naturverträglichen Tourismus.
Mit dem Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward startet 2011 das dritte LIFE+-Projekt der Naturschutzstation. Mit den Projekten zum Uferschnepfenschutz in der Hetter und zur Anlage einer Rhein-Nebenstromrinne, werden zwei weitere Projekte durch das europäische Finanzierungsinstrument LIFE+ gefördert.
Mehr zum Projekt für die Uferschnepfe
Mehr zum Projekt Rhein-Nebenstromrinne
Überregional bekannt ist die Station wegen ihrer Aktivitäten zum Schutz der überwinternden arktischen Wildgänse: Seit der Saison 1992/1993 bietet die NABU-Station geführte Busexkursionen zu den Rastplätzen der Wildgänse als "gans" besonderes Naturschauspiel an. An dieser Form der Besucherlenkung und des sanften Tourismus nehmen jedes Jahr mehr als 2000 Personen teil.
Auch das weitere Angebot der NABU-Naturschutzstation Niederrhein ist vielfältig: naturkundliche Vorträge, Naturerlebnistage für Kinder, Exkursionen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sowie den spannenden und vielseitigen Führungen der von der Station ausgebildeten Niederrhein-Guides (verlinken mit www.niederrhein-guides.de).
Besonderheiten
- Rastgebiet für bis zu 180.000 überwinternde arktische Wildgänse
- spezielles Veranstaltungsprogramm für Kinder
ÖPNV
mit dem Zug nach Kleve (30-Minuten-Takt), von dort mit Buslinie 55 oder 58 der NIAG nach Kranenburg-Nütterden (Haltestelle Bahnübergang, 60-Minuten-Takt)
Geschäftszeiten
Mo.-Fr. 08.30 -16.30 Uhr
Kontakt
NABU-Naturschutzstation Niederrhein
Im Hammereisen 27e
47559 Kranenburg
Tel. 0 28 26-9 18 76 00
E-Mail: info@nabu-naturschutzstation.de
Mehr über das Besucherzentrum Kranenburg
Die NABU-Naturschutzstation Münsterland
Erfolgreich für den Laubfrosch aktiv
Die NABU-Naturschutzstation Münsterland führt für die NABU-Kreisverbände des Münsterlandes und den NABU-Landesverband NRW Natur- und Artenschutzprojekte durch und übernimmt als Biologische Station im Kreis Warendorf und Stadtgebiet von Münster die Betreuung von Naturschutzgebieten. Die vier hauptamtlichen Mitarbeiter unterstützen die zahlreichen ehrenamtlichen Naturschützer des NABU fachlich, organisatorisch sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. Die umfangreichen praktischen Naturschutzarbeiten bei der Pflege von Biotopen, Heide- und Trockenrasenflächen oder bei der Herrichtung von Fledermausbunkern im Rahmen der Umsetzung von speziell ausgearbeiteten Konzepten werden von den Biologen und Landschaftsökologen durch Abstimmungen und Antragsstellungen vorbereitet, fachlich begleitet und finanziell abgesichert.
Kontakt
NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstraße 490
48165 Münster
Tel. 02501 9719433
Fax 02501 9719438
info@NABU-Station.de
Öffnungszeiten:
Mo-Do 9-15 Uhr
Mehr über die Naturschutzstation Münsterland
Naturschutzhof Nettetal
Lebensturm und Blindenbeet
Wie viele Tiere im Nettetaler "Lebensturm" ein zu Hause gefunden haben, kann man gar nicht sagen. Der Turm ist acht Meter hoch, und von oben bis unten mit etwa 40 Nistkästen behangen. Meisen, Eulen und Turmfalken leben dort in Gemeinschaft mit tausenden Insekten, denn der untere Teil des Lebensturms besteht aus Lehm und Stroh und ist damit die ideale Wohnung für Krabbeltiere.
Der Naturschutzhof Nettetal liegt im Naturpark Schwalm-Nette und grenzt an das Europäische Vogelschutzgebiet Krickenbecker Seen. Im Außengelände wird naturnahe Landnutzung und Gartengestaltung am Beispiel von Teichen, einer Obstwiese sowie Lehräckern mit alten Getreidesorten gezeigt. Trockenmauern, Weidenhütten, ein Bauern- und Steingarten runden das Angebot Bild ab. Die neueste Errungenschaft ist eine Schmetterlingsuhr, auf der einheimische Falter mit ihren Flugzeiten, Raupen und Futterpflanzen dargestellt sind. Das NABU-Team bietet für Gruppen jeden Alters naturkundliche Führungen.
Besonderheiten
- Pflanzenbörse im Frühjahr und Herbst; Erntedankfest mit Obstverkauf
- Räumlichkeiten für Seminare und Lehrerfortbildung
- rollstuhlgerechter Hochteich
ÖPNV
Mit ÖPNV nicht direkt zu erreichen. Buslinie 093 bis zur Haltestelle Schlöp, nach Gaststätte Secretis rechts in Feldweg abbiegen, Ausschilderung folgen
Öffnungszeiten
Der Naturschutzhof ist ganzjährig geöffnet. Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 8 - 16 Uhr, Fr. 8 - 14.30 Uhr, von Mai bis Oktober auch So. 11 - 17 Uhr. Das Außengelände um den Hof ist rollstuhltauglich und immer zugänglich.
Kontakt
NABU-Naturschutzhof
Sassenfeld 200
41334 Nettetal
Tel. 02153 - 8 93 74
E-Mail: naturschutzhof@web.de
Mehr über den NABU-Naturschutzhof Nettetal
Naturschutzstation Haus Wildenrath
Moorschnucken und Glanrinder
Im Haus Wildenrath werden alte Haustierrassen gehalten, unter anderem Niederrheiner Hühner, Glan-Rinder und Moorschnucken. Diese kleinen Schafe eignen sich besonders gut zur Pflege der empfindlichen Feuchtwiesen.
Haus Wildenrath liegt im Naturpark Schwalm-Nette. Da die Böden mal aus magerer Braunerde bestehen, mal torfig und mal sandig sind, finden sich auf dem Gelände unterschiedliche Lebensräume, zum Beispiel Niedermoore, Buchenhochwälder und Erlenbruchwälder.
Die Angebote des NABU richten sich in erster Linie an Kinder- und Jugendgruppen, aber das Veranstaltungsgebäude eignet sich auch für wissenschaftlich angelegte Kurse. Der NABU hält im Haus Wildenrath zudem naturkundliche Vorträge und bietet Führungen in die Umgebung an.
Öffnungszeiten
Täglich geöffnet, am besten Termin vereinbaren. Für Rollstuhlfahrer nur eingeschränkt zugänglich. ÖPNV bis Bahnhof Wegberg-Dalheim, dort Bus 413 bis "Wildenrath Flugplatz". Keine Gastronomie.
Kontakt
NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath
Naturparkweg 2
41844 Wegberg
Tel. 0 24 32-90 27 40
Info@NABU-Naturpunkt.de
Mehr über die NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath
Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof
Umweltbildung zwischen Feuersalamander und Rotem Höhenvieh
Der Rolfsche Hof in Detmold ist die Umweltbildungseinrichtung des NABU-Kreisverbands Lippe. Er liegt auf einer spätmittelalterlichen Kötterstädte inmitten des Naturparks Eggegebirge - Teutoburger Wald und ist eingebettet in ein 19 Hektar großes, kleinräumig strukturiertes Mosaik aus artenreichen Glatthaferwiesen, Magerweiden, wertvollen Saumgesellschaften, aufgelassenen Steinbrüchen, Hecken, Niederwald, trockenem Mischwald und feuchtem Erlenwald. Hier finden noch Neuntöter, Feuersalamander, verschiedene Orchideen und zahlreiche weitere Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Daneben lässt sich das Rote Höhenvieh, eine alte vom Aussterben bedrohte Hausrinderrasse, bewundern, das im Gelände zur Grünlandpflege eingesetzt wird. In unmittelbarer Nähe des Rolfschen Hofs befinden sich mit dem NSG "Hohe Warte", einer typischen Bergheidelandschaft, und der Adlerwarte-Berlebeck zwei weitere attraktive Anziehungspunkte.
Der Rolfsche Hof bietet ein weit gefächertes Umweltbildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, das von sachkundigen Naturpädagogen und Biologen praxisnah, erlebnis- und erfahrungsorientiert umgesetzt wird. Um eine intensive Einarbeitung in ein Thema und nachhaltige Sinneseindrücke in der Natur zu ermöglichen, werden neben mehrstündigen Seminaren auch Mehrtagesveranstaltungen angeboten. Auf dem Hof stehen einfache, begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten für Schulklassen und Erwachsenengruppen zur Verfügung.
Öffnungszeiten
Der Rolfsche Hof ist ganzjährig geöffnet. Das Außengelände ist jederzeit frei zugänglich. Für die Besichtigung der Hofgebäude, weitergehende Informationen über die Einrichtung und Führungen im Gelände wird um vorherige Terminvereinbarung gebeten. Mit ÖPNV erreichbar (15 Minuten Fußweg). Gastronomie in der Nachbarschaft (10 Minuten Fußweg, sehr reizvolle Lage).
Kontakt
Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof
NABU-Kreisverband Lippe
Hahnbruchweg 5
32760 Detmold
Tel. 0 52 31-9 81 03 92
Fax: 0 52 31-9 81 03 99
E-Mail: info@rolfscher-hof.de
Internet: www.rolfscher-hof.de

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