NABU.de Natur erleben NABU-Schutzgebiete Mecklenburg-Vorpommern
Übersicht
Alles für den Pommernadler
Das Karlsburger und Oldenburger Holz
Seit 1978 steht das 420 Hektar große Karlsburger und Oldenburger Holz unter Naturschutz, vor allem des seltenen Schreiadlers wegen. Doch die Waldbewirtschaftung mit Entwässerung und Einbau standortfremder Baumarten ist den "Pommernadlern" nicht bekommen. Fünf Paare brüteten damals im Holz, heute ist es nur noch eines. Nun hat der NABU den Wald gekauft, um ihn naturnäher zu gestalten.
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Feuchtwald für Kraniche und Adler
Das Langenhanshäger Holz
Im Langenhanshäger Holz hat der NABU Mecklenburg-Vorpommern ab 2003 nach und nach von Privatleuten Flächen erworben, um die Horststandorte des Schreiadlers besser schützen zu können. Neben dem Schreiadler kommt auch der Kranich als Brutvogel vor. Das Langenhanshäger Holz ist gekennzeichnet durch charakteristische Feuchtwaldflora wie Einbeere, Primeln und einige Orchideenarten.
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Kilometerlange Feuerstein-Felder
Die Steinfelder der Schmalen Heide
Die Schmale Heide ist ein Nehrungshaken sieben Kilometer nördlich vom Seebad Binz. Sie trennt im Nordosten der Insel Rügen die Außenbucht der Prorer Wiek vom Kleinen Jasmunder Bodden. An dieser Stelle des rügenschen Strandes gibt es ausgedehnte Geröllfelder, die fast ausschließlich aus Feuersteinen bestehen. Sie erstrecken sich über eine Länge von 2,5 Kilometern und sind 300 Meter breit.
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Von den Eiszeiten geformt
Die Hellberge
Das Gebiet der Hellberge ist eine 30 Meter hohe hügelige Endmoränen- und Sanderlandschaft. Sie wird durchbrochen von einem ehemaligen Schmelzwasserabflusstal, der jetzigen Blinden Trebel. Das Landschafts- Schutzgebiet liegt unmittelbar am Stadtrand von Franzburg. Ein sieben Kilometer langer Lehrpfad schlängelt sich durch die sanften Hügel und gibt die wichtigsten Informationen zu Natur und Entstehungsgeschichte.
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Bei Himmelsleiter und Rotbauchunke
Das Trebelmoor
Das Moor im Flusstal der Trebel ist bis zu fünf Meter mächtig. Der NABU hat die Fläche gekauft, um dem Schreiadler in Nordvorpommern Raum zum Leben zu sichern. Außerdem ist das Gebiet Teil eines umfangreichen Projekts zur Moor-Renaturierung. An den Stellen, wo im 19. Jahrhundert kein Torf gestochen wurde, siedelten sich vor etwa 150 Jahren Kiefern an. Einige dieser alten Bäume existieren noch.
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Wo Gänse und Taucher brüten
Der Santower See
Auf den Terrassen des Santower Sees gibt es Kleinseggenriede und Feuchtwiesen mit Schmalblättrigem Wollgras, Fieberklee, Sumpfsitter und Steifblättrigem Knabenkraut. Auch der seltene Sumpf-Enzian hat sich dort etabliert. Im Röhricht brüten Graugans, Wasserralle und Schilfrohrsänger. Auch Haubentaucher und Gänsesäger ziehen am See ihre Jungen auf. Im Herbst ist der See Schlafgewässer für tausende Gänse verschiedener Arten, die auf den umliegenden Ackerflächen äsen.
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Vogelinseln an der Müritz
Großer Schwerin und Steinhorn
Das Naturschutzgebiet besteht aus den beiden in die Müritz hineinragenden Halbinseln Großer Schwerin und Steinhorn und aus Gewässerflächen der südwestlichen Müritz. Schwankungen des Seespiegels ließen im Lauf der Jahrtausende bis zu 200 Meter breite Uferterrassen entstehen, an der Westseite des Steinhorn hat sich zudem ein fossiles Kliff ausgebildet Die Halbinseln trennen eine flache Bucht aus der Müritz ab.
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Artenreicher Hangwald am Schweriner See
Das Görslower Ufer
Das Görslower Ufer am Schweriner See ist sehr steil, und schon seit mehreren Jahrhunderten mit Wald bewachsen. Der NABU will aus dem Gebiet eine Naturwaldzelle machen. Ältere Bäume werden nicht gefällt, sondern kippen um, und morsche Äste fallen einfach herunter. Wanderer sollten dies im Blick behalten. Im Wald brüten unter anderem Eisvogel, Neuntöter, Trauerschnäpper, Baumpieper und Waldkauz.
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Ein See kehrt zurück
Der Brooksee
Zum Naturschutzgebiet zählen der Brooksee und das im Südwesten des Sees gelegene Seemoor. Der See war in Karten aus dem 18. Jahrhundert noch eingezeichnet, ist aber bei der Gewinnung von Ackerland im 19. Jahrhundert wohl trocken gelegt worden. Seit etwa 1950 haben die Bauern diese Fläche nicht mehr landwirtschaftlich genutzt, und so entstand aus der Geländesenke wieder ein flacher See.
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Fast 20 Meter mächtige Torfschicht
Das Schlichte Moor
Das Schlichte Moor ist ein Kesselmoor, das unbetretbar ist. Dieser Tatsache ist es wohl zu verdanken, dass es anders als andere Moore nicht zum Torfstechen genutzt wurde und sich so völlig ungestört entwickeln konnte - und immer noch kann. Es hat eine etwa 19 Meter mächtige Torfschicht und gehört damit zu den tiefgründigsten Kesselmooren in Mecklenburg-Vorpommern.
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Löcknitz-Altlauf und Binnendüne
Zwei Extreme treffen aufeinander
An der Elbtaldüne bei Klein Schmölen treffen zwei Gegensätze aufeinander: Die extrem trockenen Sande der Binnendüne bilden zusammen mit den Feuchtwiesen des Altlaufs der Löcknitz ein Mosaik von Lebensräumen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Pflanzen und Tiere im Dünenkomplex sind seltene wärme- und trockenheitsliebende Spezialisten. Am Fuße der Düne schließen sich die Feuchtwiesen der Löcknitz-Niederung an.
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Termine
23.05. 10:00 Uhr
Wanderung mittleres Warnowtal
19412 Alt Necheln
03.06. 07:00 Uhr
Vogelbeobachtung am Nonnensee
18528 Bergen auf Rügen
03.06. 09:00 Uhr
Exkursion Kreidebrüche und Außenküste Rügen
18055 Rostock
09.06. 09:00 Uhr
Exkursion Medower See
19399 Goldberg
09.06. 22:00 Uhr
Nächtliche Vogelwanderung Grabower Heide
19053 Schwerin
12.06. 16:30 Uhr
Exkursion Barniner See
19063 Schwerin, OT Zippendorf
12.06. 18:00 Uhr
Spaziergang um den Richtenberger See
18439 Stralsund
16.06. 09:00 Uhr
Wanderung Dammersdorfer Moor
18439 Stralsund
16.06. 09:30 Uhr
Botanische Exkursion auf den Zickerschen Bergen
18586 Gager
16.06. 10:00 Uhr
Tag der Artenvielfalt im Warnowtal
19399 Goldberg
16.06. 16:00 Uhr
Naturkundliche Dünenführung
19303 Klein Schmölen
20.06. 10:00 Uhr
Wanderung mittleres Warnowtal
19412 Alt Necheln
22.06. 18:30 Uhr
Fledermausnacht im Freilichtmuseum
19406 Groß Raden
23.06. 10:30 Uhr
Exkursion Wildbienen und Wespen
18586 Klein Zicker auf Rügen
01.07. 09:00 Uhr
Vogelbeobachtung am Nonnensee
18528 Bergen auf Rügen
04.07. 10:00 Uhr
Wanderung mittleres Warnowtal
19412 Alt Necheln
10.07. 16:30 Uhr
Exkursion Arboreturm Crivitz
19063 Schwerin, OT Zippendorf
15.07. 09:00 Uhr
Exkursion Wollkuhl und Radelseewiesen
18055 Rostock






