NABU.de Natur erleben Natur-Tipps Monat für Monat
Monat für Monat die Natur erleben
Monat für Monat die Natur erleben
Mit den NABU-Naturbeobachtungstipps durch das Jahr
Junger Laubfrosch auf Fingerspitze.
Im Januar hat Väterchen Frost die Natur fest im Griff. Dann verschönern Eisskulpturen und Spuren im Schnee unsere Landschaft. Mit dem Frühling wird es wieder bunt. Die ersten Blumen duften und die Vögel beginnen ihre Balz. Während im Sommer die Natur etwas zur Ruhe kommt, ist im Herbst mit Beginn des Vogelzugs Aufbruchstimmung. Monat für Monat gibt es Neues zu entdecken. Genießen Sie mit dem NABU den Wandel der Jahreszeiten!
Stängelumfassende Taubnessel
In den Naturtipps berichtet unser Naturkunde-Experte Stefan Bosch über jahreszeitlich aktuelle, interessante, bemerkenswerte oder kuriose Ereignisse in der Natur. Sie sollen dazu anregen, die heimische Artenvielfalt kennen zu lernen, zu erleben und selbst zu entdecken. Dabei stehen häufige, weit verbreitete und leicht beobachtbare Arten im Vordergrund. Neben kalendarischen und naturkundlichen Informationen werden auch typische Tiere, Pflanzen oder Naturphänomene vorgestellt.
Da Blühtermine oder Ankunft- und Abzugzeiten der Zugvögel unter anderem vom Witterungsverlauf, Nahrungsangebot und der geografischen Lage abhängen, können sich vor Ort mitunter erhebliche Abweichungen ergeben. Bitte beachten Sie bei allen Aktivitäten die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Natur – zum Beispiel keine Störung brütender oder Beunruhigung rastender Vögel, kein Pflücken oder Ausgraben seltener Pflanzen – sowie die Rechte anderer Menschen – zum Beispiel Grundbesitz. Das Wohl der Natur muss immer Vorrang vor eigenem Naturerleben haben.
Nutzen Sie für Ihre Naturaktivitäten auch die NABU-Termindatenbank. Diese enthält ständig hunderte lokale NABU-Veranstaltungen aus der ganzen Republik, von der Vogelstimmenwanderung über Amphibienaktionen bis hin zu Seminaren und Vorträgen.
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Von Januar bis Dezember
Eisskulpturen und Spuren im Schnee
Im Januar hat Väterchen Frost die Natur fest im Griff. Lockert er ihn aber ein wenig, sind bereits die Vorboten des Frühlings zu erahnen. An sonnigen Januartagen trommeln die Buntspechte, Kohlmeisen rufen, die ersten Feldlerchen und Singdrosseln sind zu sehen und zu hören.
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Erste Blüten und Beginn der Balz
Im Februar ist der Frühling bereits zu ahnen. Erlen- und Haselnussblüte eröffnen die Pollensaison, Molche und Braunfrösche machen sich auf zu ihren Laichgewässern. Kehren Frost und Schnee zurück, sitzen sie mitunter in eisigem Wasser zwischen Eisschollen.
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Wenn die Amsel den Krokus anmacht
Im März beginnt endlich der Frühling! Auch wenn er in diesem Jahr etwas auf sich warten lässt, die ersten Anzeichen sind nicht zu übersehen. Die Kraniche fliegen wieder und auch die ersten Kröten sind unterwegs. Schon bald werden auch die Pflanzen aus ihrem Winterschlaf erwachen.
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Frühling in vollen Zügen
Frühmorgens weckt uns ein vielstimmiges Vogelkonzert: Amsel, Hausrotschwanz, Zilpzalp und andere gefiederte Pavarottis singen aus voller Kehle und ersetzen den Wecker. Rauch- und Mehlschwalben kommen zurück, Ende April die ersten Mauersegler.
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Natur erleben im Mai
Der Wonnemonat Mai bietet die ganze Frühlingspalette: milderes Wetter, allenthalben Vogelgesang und Blüten. Zum Maifeiertag blühen die Maiglöckchen, auf den Wiesen Margeriten und ein Meer voll gelber Blütenköpfe des Löwenzahns.
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Spielende Füchse und Siebenschläfer
Nicht nur kalendarisch geht im Juni der Frühling in den Sommer über. In der Vogelwelt wird es ruhiger, auch wenn manche Arten wie der Zaunkönig jetzt zum zweiten Mal brüten. Jungfüchse spielen jetzt vor ihrem Bau und die Sommerlinden blühen.
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Klatschmohn und sommerlicher Froschregen
Jetzt ist es richtig Sommer, die Natur scheint ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Dennoch ist draußen mehr geboten als Badesee und Jahresurlaub. Auf den Feldern blühen Klatschmohn und Kornblumen, am Waldrand die Weidenröschen. Junge Weißstörche verlassen den Horst.
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Spinnenvielfalt im Altweibersommer
Im August liegen morgens die ersten Frühnebelbänke in den Flusstälern. Wie Perlen hängen Nebeltröpfchen an den Fäden der Spinnennetze und offenbaren uns im Altweibersommer, an welchen Stellen und in welch großer Zahl die fleißigen Insektenjäger überall aktiv sind.
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Warme Farben und kühlere Nächte
Mit der allmählich erlöschenden Kraft des Sommers und dem Übergang zu herbstlicher Reife ist der September einer der schönsten Monate. Die Vegetationsperiode geht zu Ende, die Früchte des Sommers reifen und können genossen werden.
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Bunter Beginn und graues Ende
Im Oktober legen Bäume und Büsche ein buntes Finale hin. Sie scheinen in Flammen zu stehen und leuchten von tiefrot über goldgelb bis tiefbraun in allen Nuancen. Ein Spaziergang bei Sonnenschein im Laubwald ist dann ein eindrucksvolles Erlebnis – „Indian Summer“ vor der Haustüre.
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Letzte süße Früchte im Nebelmonat
Es ist November und damit hängen vermehrt wieder Nebelschwaden über dem Land – der Übergang in den „grauen Herbst“ ist endgültig vollzogen. Die Natur bereitet sich auf eine Ruhepause vor. Wo das Herbstlaub noch nicht gefallen ist, treiben Novemberfröste die Blätter von den Bäumen.
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Weiße oder grüne Weihnacht?
Mit Winteranfang und dem kürzesten Tag des Jahres ist der Dezember definitiv ein Wintermonat. Doch gibt es nicht selten statt der viel besungenen weißen eher eine grüne Weihnacht mit milden Tagen. Oft blühen sogar einige Gänseblümchen im Rasen und Wintermücken tanzen in der Sonne.
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