NABU.de Natur erleben Natur-Tipps Monat für Monat September

Warme Farben und kühlere Nächte

Warme Farben und kühlere Nächte

Die NABU-Naturtipps für September


Mit der allmählich erlöschenden Kraft des Sommers und dem Übergang zu herbstlicher Reife ist der September einer der schönsten Monate. Warme Farben, sonnige Tage und kühle Nächte prägen ihn, am 22. beginnt der kalendarische Herbst. Die Vegetationsperiode geht zu Ende, die Früchte des Sommers reifen und können genossen werden. Im September haben Wespen und Hornissen Hauptflugbetrieb, der gegen Ende des Monats mit dem Absterben der Insektenstaaten abrupt endet. In den Wäldern beginnen Hirsche röhrend die Brunft.

Tipp: Hirsche röhren hören
Röhrender Rothirsch

Ab Mitte September kämpfen die Rothirschmännchen um die Herrschaft im Rudel. Wer am lautesten röhrt, hat schon viele Rivalen ausgeschaltet und mächtig in der Gunst der Damen gewonnen. In zahlreichen Wildparks können Sie die Brunft der Rothische jetzt live erleben.

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Die Natur kommt nun mächtig in Bewegung: Millionen Zugvögel packen ihre Koffer und sind unterwegs Richtung Süden. "An Mariä Geburt (8. September) ziehen die Schwalben furt" sagt das Sprichwort und bezieht sich auf das plötzliche Verschwinden der Rauchschwalben, die noch tags zuvor in Schwärmen auf den Drähten schwatzten. Vor allem an der Küste ist jetzt Hochbetrieb: Millionen Watvögel machen auf dem Weg von ihren skandinavischen Brutgebieten Station im Wattenmeer um dann entlang der Atlantikküste nach Afrika zu fliegen. Knutts, Alpenstrandläufer und Goldregenpfeifer sind auf ungestörte Schlickflächen zum Rasten und Kräfte tanken angewiesen.

Auch im Herbst blühen Pflanzen. So streckt in Auwäldern, an Böschungen und auf feuchten Wiesen die Herbstzeitlose ihre krokusartigen Blüten hervor. Herbstzeitlosen haben einen umgekehrten Rhythmus: im Herbst nach dem Grasschnitt blühen sie hellrosa, ihre tulpenartigen Blätter erscheinen im Frühjahr, die Samenkapseln im Juni. Die Blätter werden im Frühling gelegentlich mit dem Bärlauch verwechselt und können zu schweren Vergiftungen führen.

Im Garten wird Ende September nochmals die Wiese gemäht. Wer im Winter Vögel mit Kernen füttern will, sollte jetzt seine Sonnenblumen mit Netzen versehen. Auf abgeerntete Beete wird Kompost aufgebracht und Gründüngung ausgesät.

Natur erleben im September

Geliebt und bedrohtUnsere Zugvögel

Von den heimischen Vogelarten verlässt der größte Teil in den Wintermonaten seine Reviere. Typische Zugvögel sind Weißstorch und Schwarzstorch, Kranich, Wespenbussard, Kuckuck, Mauersegler, Rauchschwalbe, Feldlerche, Fitis, Nachtigall und Hausrotschwanz. mehr Mehr

20 Tipps für den richtigen Umgang mit Wespen und HornissenWespen sind kein Grund zur Panik

Auch wenn dieser Sommer ungewöhnlich kühl und regnerisch ist, ist doch auf eines ist Verlass: Zu Kuchen oder Eis im Freien gesellen sich schnell ungebetene Gäste. Der NABU gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Wespen, Hornissen und Co. Weintrauben zum Beispiel halten die Insekten in Schach. mehr Mehr

Aromatische Genüsse aus der NaturWilde Früchtchen

Zum Frühstück Brötchen mit leckerer Brombeermarmelade, zum Mittagessen Preiselbeerkompott als Beilage und zum Abendbrot einen aromatischen, vitaminreichen Hagebuttentee: Ohne die köstlichen Wildfrüchte wäre unser Speisezettel um einiges ärmer. mehr Mehr

Kochen mit „Früchten der Saison“: Im Spätsommer ist HolunderzeitHolunderbeersaft, Gelees und Marmeladen

Der Schwarze Holunder ist einer unserer vielseitigsten Wildsträucher. In der Volksmedizin früherer Zeiten spielte er eine große Rolle, der Holunderstrauch am Haus ersetzte praktisch die Apotheke. Die Blüten wirken schweißtreibend, die Früchte haben eine leicht abführende Wirkung. mehr Mehr

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