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Natur-Phänomene in der Insektenwelt
Natur-Phänomenen auf der Spur
Kurioses und Spannendes aus der Tierwelt
Julian Heiermann nimmt die Tierwelt unter die Lupe.
Warum verraten sich Mücken durch ihr Surren? Wieso bekommen Enten keine kalten Füße? Wieviele Beine haben Tagfalter? Der NABU-Tierexperte Julian Heiermann ist Rätseln wie diesen auf der Spur. Einmal im Monat deckt er ein Geheimnis auf und berichtet von den spannendsten Naturphänomenen.
Die Artikel finden Sie auch in der Zeitschrift „kraut & rüben - Magazin für biologisches Gärtnern und naturgemäßes Leben", mit dem der NABU im Dezember 2009 eine Kooperation gestartet hat.
Frühling
Ein Wolf im Schafspelz
Quasi als Trojanische Pferde lässt der Ameisenbläuling seine Larven von Ameisen in deren Nester tragen. Dort verspeisen die Raupen Unmengen an Ameisenlarven. Aber aufgepasst: am Ende können die Schmetterlinge ganz leicht selbst zur Beute werden.
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Kugelig und auf kleinem Fuß unterwegs
Marienkäfer sind durch ihre halbkugelige Körperform wenig aerodynamisch gebaut. Sie können dadurch schlecht fliegen und sich mit ihren kleinen Beinen nur im Trippelschritt fortbewegen. Dieser auffällige Körperbau ist eine ganz spezielle Anpassung an ihre Lebensweise.
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Tauben – ganz besondere Vögel
Tauben haben bei den wenigsten Menschen einen guten Stand - und auch nur die wenigsten interessieren sich für die allgegenwärtigen Vögel. Dabei verfügen Tauben jedoch über ungeahnte Qualitäten.
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Unentdeckt im fremden Nest
Um zu verhindern, dass der sogenannte „Wirtsvogel“ das fremde Ei zwischen seinen eigenen erkennt, sind Kuckucksweibchen von Geburt an auf die Vogelart ihrer Zieheltern geprägt. Sie legen Eier, die denen ihrer Wirtsvögel erstaunlich ähnlich sehen.
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Warum Parasiten an Parasiten parasitieren
Das Reich der Insekten mag zwar klein sein und sich überwiegend im Verborgenen abspielen. Doch ein Blick in diese Welt offenbart nicht selten unglaubliche Naturphänomene. Wussten Sie zum Beispiel, dass auch Parasiten selbst Parasiten haben können?
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Skorpione ohne Stachel
Im Bodenstreu, direkt unter unseren Füßen, existiert eine Miniaturwelt, von der die meisten von uns nur wenig wissen. Und dort leben sie: die Pseudoskorpione. Sie sind nur wenige Millimeter groß, sind durch die Lupe betrachtet aber nicht weniger beeindruckend als echte Skorpione.
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Sommer
Der Trick mit dem „Klick“
Jedes Tier hat seine eigene Strategie, um Gefahren zu entkommen. Der Schnellkäfer verbirgt unter seinem Panzer ungeahnte Superman-Kräfte: Durch einen gewieften Mechanismus kann der Käfer fast 30 Zentimeter durch die Luft wirbeln.
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Verschwenderische Pflanzensauger
Haben Sie sich auch schon gewundert, warum Ihr Auto manchmal im Sommer mit klebrigen Tröpfchen übersät ist? Übeltäter sind in diesem Fall meist Pflanzenläuse, die ihre Ausscheidungen auf Ihrem Vehikel verteilt haben. Aber keine Sorge: die sind rein pflanzlich!
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Absicht oder Verwechslung?
Hat sich an ihrer Hausfassade schon einmal ein Specht zu schaffen gemacht? Dass Spechte sich so für steinerne Hauswände begeistern, scheint erst einmal unerklärlich. Für den Specht selbst macht das Aushöhlen von Wänden durchaus Sinn.
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Die surrenden Schlafräuber
Mücken scheinen dazu geboren zu sein, uns Menschen nachts in den Wahnsinn zu treiben. Ihr typisches hohes Surren während des Fluges verrät ihre Anwesenheit und wird ihnen aber auch immer wieder zum Verhängnis. Warum aber fliegen Mücken nicht geräuschlos?
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Lange Beine zum Tasten
Weberknechte begegnen uns häufig bei der Gartenarbeit. Obwohl sie zu den Spinnentieren gehören, haben sie einige Besonderheiten, die sie von „normalen“ Spinnen unterscheidet. Es lohnt sich also genauer hinzuschauen.
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Vier, sechs oder acht...
Wie unterscheidet man Insekten von Spinnentieren? Klar, Insekten haben sechs und Spinnen haben acht Beine – so haben wir es in der Schule gelernt. Aber stimmt das überhaupt? Haben Sie einen Tagfalter mal aus der Nähe betrachtet und nachgezählt?
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Die Gottesanbeterin ist auf dem Vormarsch
Die Gottesanbeterin ist trotz ihrer gefalteten Arme keineswegs gläubig oder sanftmütig. Denn nähert sich ein Insekt, werden sie tödlichen Falle. Seit einigen Jahren sieht man die Gottesanbeterin häufiger in mitteleuropäischen Gärten. Warum, verrät NABU-Experte Julian Heiermann.
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Herbst
Herbstfärbung der Blätter
Bevor der Winter Einzug hält, präsentieren sich viele Gehölze noch einmal von ihrer besonders schönen Seite. Die Bäume und Sträucher tönen ihre Blätter um: Grün kommt aus der Mode, dafür zeigen sich Gärten, Parks und Wälder in Gelb, Orange und Rot.
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Wer war denn das?
Nicht bei jedem Spaziergang bekommt man Tiere zu Gesicht. Doch oft trifft man auf charakteristische Spuren, seien es die Kotkleckse des Turmfalken oder von Eichhörnchen abgenagte Zapfen. Überall offenbaren sich spannende Details aus dem Leben der Tiere – und das zu jeder Jahreszeit.
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Winter
Blühende Krokusse und singende Meisen
Das tradtionelle „Weihnachtshoch“ begann dieses Mal schon Anfang Dezember und noch immer ist von echtem Winterwetter mit Frost und Schnee nichts zu sehen. Die Tier- und Pflanzenwelt reagiert darauf mit vorzeitigen Frühlingsgefühlen. Kann das gutgehen?
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Herrscher mit Hang zum Kuscheln
Der Zaunkönig zählt zu den Rabauken unter den heimischen Vogelarten. Der Vogel mit dem eindringlichen Reviergesang wohnt am liebsten in Gärten oder Wäldern mit viel Gestrüpp – Ordnung ist dem Zaunkönig zuwider. Im Winter wird es dem Leichtgewicht jedoch ganz kuschelig zumute.
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Naturerlebnis Wintermorgen
Winter, Schnee und Sonnenschein – optimale Bedingungen für einen Spaziergang in einer traumhaften Landschaft. Unter der Schneedecke liegt das Land liegt still wie in Watte gepackt. Von den Singvögeln hört man nur vereinzelt ein verhaltenes Zwitschern.
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Winterschlaf und Winterruhe
Wie Winterschläfer schlafen gehen, ist nicht eindeutig geklärt. Den Impuls zum Schlafen geben nicht herbstliche Temperaturen oder Nahrungsmangel. Vielmehr spielen der Jahresrhythmus der „inneren Uhr“, hormonelle Umstellungen und die Tageslänge eine Rolle.
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Warum Enten auf dem Eis nicht festfrieren
Gewusst wie: Enten und andere Wasservögel halten ihre Füße nach dem Prinzip des Wärmetauschers warm und frieren so nicht fest. Andere Tiere ziehen sich in Winterverstecke zurück oder überdauern als Larven. Honigbienen wiederum wärmen sich im Bienenstock gegenseitig.
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