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Grüne Liga gewinnt zweiten Öko-Cup

Grüne Liga gewinnt zweiten Öko-Cup

Titelverteidiger NABU beim Fußballturnier in Pankow auf Platz vier

10. Juni 2010 – Zwei Tage vor Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wurde am Mittwoch in Berlin-Pankow der „Ökocup 2010“ ausgespielt. Organisiert hatte das Turnier der NABU als Titelverteidiger des anlässlich der WM 2006 erstmals ausgetragenen Cups.

Traten 2006 mit BUND, Grüner Liga NABU nur drei Teams an, hatten dieses Mal gleich acht Mannschaften gemeldet. Bei den Spielen auf dem Kunstrasen-Kleinfeld trafen in der Vorrundengruppe A der BUND, die Grüne Liga, FÖS und die „Grünen Tulpen“ aufeinander. In Vorrundengruppe B hatte es der NABU mit dem WWF, Oxfam und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) zu tun.

Souveräne NABU-Vorrunde
Gegenüber dem erfolgreichen 2006er Team musste der NABU zahlreiche neue Spieler einbauen. Doch schon in der ersten Begegnung gegen den WWF überzeugte das blau gekleidete Team durch dominanten Ballbesitz, konsequentes Abwehrverhalten und sichere Kombinationen, so dass am Ende der 1:0-Sieg nur folgerichtig war. Ähnlich verliefen die anschließenden 2:0 gegen Oxfam und 1:0 gegen den VCD – mit neun Punkten und ohne jedes Gegentor gewann der NABU souverän die Gruppe.

Mit dem Gruppensieg hoffte der NABU den „Grünen Tulpen“ als vermeintlichem Turnierfavoriten im Halbfinale aus dem Weg zu gehen. Tatsächlich schlug die eingespielte Mannschaft der Bundestagsfraktion Grüne/Bündnis 90 zunächst souverän den BUND mit 2:0 und danach FÖS sogar mit 6:0. Im abschließenden Gruppenspiel trafen die Tulpen auf die nach zwei Siegen ebenfalls vorzeitig fürs Halbfinale qualifizierte Grüne Liga, die sich durch ein spätes Tor mit 1:0 geschlagen geben musste.

Fußball

Entscheidung nach 14 Elfmetern
In den parallel ausgetragenen Halbfinals hießen dann die Begegnungen NABU gegen Grüne Liga und Grüne Tulpen gegen Oxfam. Dabei konnte Oxfam den Tulpen in der regulären Spielzeit ein torloses Remis abtrotzen. Im anschließenden Elfmeterschießen gingen die Tulpen zunächst klar in Führung, doch dann zeigten auch diese Nerven, so dass erst nach insgesamt 14 Strafstößen eine knappe 4:3-Entscheidung zugunsten der Grünen Tulpen feststand.

Während die Fans aus der NABU-Bundesgeschäftsstelle – verstärkt durch die zum Jahrestreffen angereisten Pressesprecher der Landesverbände – am Spielfeldrand bereits wechselweise Salaten und Grillwürstchen zusprachen, widerstanden die Spieler zunächst allen Verlockungen. Lediglich der angesichts drückender Hitze große Flüssigkeitsverlust wurde durch Saft und Öko-Bier wieder ausgeglichen.

Gegen die Grüne Liga ging der NABU denn auch wie aus der Vorrunde gewohnt mit 1:0 in Führung. Kurze Zeit später jedoch musste Torhüter Malte Siegert vom Wasservogelreservat Wallnau erstmals den Ball aus dem eigenen Netz holen. Der Versuch des NABU, die Partie noch in der regulären Spielzeit zu entscheiden, wurde nicht belohnt. Man öffnete die Abwehr immer mehr, was die in einer spielstarken Mischung mit einigen wendigen Jugendspielern angetretene Grüne Liga schließlich ihrerseits zum entscheidenden 2:1 nutzte.

Drei Siege, dann zwei Niederlagen
So trat der NABU dann im Spiel um Platz drei erneut gegen Oxfam an, die in der Vorrunde noch glatt geschlagen worden waren. Malte Siegert hatte schon der Schlussphase des Halbfinals weite Ausflüge in die gegnerische Hälfte unternommen. Gegen Oxfam lief Siegert nun als zentrale Spitze auf, für ihn hütete Ex-Flügelstürmer Dirk Steins aus der Marketingabteilung das Tor. Die Treffsicherheit aus der Vorrunde war dem NABU jedoch abhanden gekommen. Zwar konnte die Führung Oxfams noch ausgeglichen werden, doch fünf Minuten vor Schluss ging Oxfam wieder in Vorlage – wobei der NABU-Torhüter erneut chancenlos war – und dieses Mal blieb alles Anrennen vergebens. Am Ende hieß es 1:2, statt Bronze leider nur die Blechmedaille.

Im zunächst verhalten geführten Finale wurde die Grüne Liga zusehens spielsicherer und ging gegen die favorisierten Grünen Tulpen mit 1:0 in Führung. Diese kamen in der Folge zwar noch zu Chancen, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Ein langer Ball fast über das gesamte Spielfeld, vorbei am sich in die Offensive mit einschaltenden Torhüter brachte schließlich das 2:0 und den verdienten Öko-Cup-Sieg der Grünen Liga.

Auf Wiedersehen 2012
Für ihre fußballerischen Leistungen und das durchweg sehr faire Spiel wurden alle Mannschaften mit NABU-Bestimmungsbüchern prämiert, die Halbfinalisten erhielten zudem Bildbände zum „Vogel des Jahres 2010“ und der Cup-Sieger Ökowein aus der Sonderabfüllung zum 111. NABU-Geburtstag. Den nächsten Öko-Cup wird es zur Europameisterschaft 2012 geben.


Vorrundentabellen

Gruppe A
1. Grüne Tulpen – 9 Punkte, 9:0 Tore
2. Grüne Liga – 6 Punkte, 5:3 Tore
3. BUND – 3 Punkte, 2:5 Tore
4. FÖS – 0 Punkte, 1:9 Tore

Gruppe B
1. NABU – 9 Punkte, 4:0 Tore
2. Oxfam – 6 Punkte, 4:4 Tore
3. VCD – 3 Punkte, 3:3 Tore
4. WWF – 0 Punkte, 1:5 Tore


Halbfinale
Grüne Tulpen – Oxfam 4:3 n.E.
NABU – Grüne Liga 1:2

Spiel um Platz 3
Oxfam – NABU 2:1

Finale
Grüne Tulpen – Grüne Liga 0:2

NABU-Torschützen

Felix Grützmacher (2)
Kim Detloff (2)
Stefan Keupp (1)
Benjamin Bongardt (1)

Im NABU Team waren neben den Genannten: Anita Zenk, Magnus Wessel, Malte Siegert, Elmar Große Ruse, Marc Süsser, Dietmar Oeliger, Dirk Steins, Johannes Enssle

Wir bedanken uns beim SV Pfefferwerk für die Bereitstellung des Platzes!

NABU gewinnt 1. Öko-Cup der Umweltverbände

NABU nicht nur im Natur- und Umweltschutz die Nummer Eins

NABU-Fußballer

So sehen Sieger aus: Die erfolgreichen NABU-Kicker inmitten ihrer Fangemeinde.

8. Juni 2006 Der NABU hat gestern Abend den ersten Öko-Cup der Umweltverbände gewonnen. Zwei Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland hatten NABU, Grüne Liga und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstmals ihre Kräfte auf dem grünen Rasen in Berlin gemessen. Der NABU konnte sich mit einer überragenden Leistung die Trophäe sichern. Mit insgesamt 6:0 Punkten und 7:2 Toren verwies er die Herausforderer des BUND auf den 3. und die GRÜNE LIGA auf den 2. Platz.

"Wir sind ein starkes Team und haben mit einer überzeugenden Leistung bewiesen, dass wir nicht nur im Natur- und Umweltschutz die Nummer Eins und für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet sind", gratulierte NABU-Bundesgeschäftsführer und Mittelstürmer Leif Miller. Der NABU hatte bereits im Auftaktspiel (3:1) die im Vorfeld selbstsichere GRÜNE LIGA mit Spielwitz und fußballerischer Finesse in die Schranken gewiesen. Mit einem 4:1 gegen den BUND erwies sich der NABU schließlich als verdienter Cup-Sieger.

Mit Blick auf die WM verrät Bundesgeschäftsführer Miller das Geheimnis der erfolgreichen Öko-Kicker des NABU: "Mit Teamgeist, Willenskraft und einer lautstarken Fangemeinde lässt sich jeder Gegner besiegen."

Der NABU strebt an, den Cup im nächsten Jahr erfolgreich zu verteidigen. Alle Umweltverbände sind jetzt schon herzlich eingeladen, sich auch dieser wichtigen Aufgabe zu stellen.

Torschützen: Griesel (1), Kersten (2), Pieper (2), Oeliger (1), Zenk (1)

Druckfähiges Foto zum Download (3,2 MB): NABU-Fußballer
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