NABU.de NABU Bildungswerk Was macht das Bildungswerk?
Aufgaben Bildungswerk
Was macht das NABU-Bildungswerk?
Den Nachwuchs selber ausbilden
Das Wissen und die Kompetenzen der ehrenamtlichen Aktiven sind das A&O für die erfolgreiche Arbeit des NABU. Dieses menschliche Potential zu erhalten und auszubauen, ist für die Weiterentwicklung und die Zukunftsfähigkeit des NABU von elementarer Bedeutung.
Das zentrale Anliegen des NABU-Bildungswerks besteht deshalb in der Pflege und Förderung des NABU-Wissens. Dazu sollen die in den örtlichen Gruppen. Kreis- und Regionalverbänden oder auf der Ebene der Landesverbände und des Bundesverbandes vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten zusammengeführt, ergänzt und für alle Ebenen des NABU nutzbar gemacht werden.
Um diese Ziele zu erreichen, sind folgende Schritte geplant:
- Zusammenführung der Bildungsangebote im NABU zu einem gemeinsamen Schulungsprogramm
- Aus-, Fort- und Weiterbildung von NABU-Trainern und Multiplikatoren
- Durchführung von Regioschulungen unter besonderer Berücksichtigung der Bereiche Verbandsmanagement, Mitgliedergewinnung und -bindung.
Wenn Sie mehr über die Arbeit des NABU-Bildungswerks erfahren wollen, Interesse an der Arbeit als ehrenamtliche/r NABU-Trainer/in haben oder weitere Anregungen geben wollen, dann rufen Sie einfach an.
Kontakt
NABU-Bildungswerk
Ralf Schulte
Chartéstraße 3
10117 Berlin
Tel. 030.284 984 - 1131 | Fax - 2100
Ralf.Schulte@NABU.de
Erfahrungsaustausch im Rahmen des EU-Projekts
Schutzgebietsbetreuung unter dem Einfluss des Klimawandels
Seit Februar 2010 nimmt der NABU an einem EU-Projekt des LEONARDO-DA-VINCI-Bildungsprogrammes teil, das Berufsbildung und lebenslanges Lernen fördert. Es unterstützt die europäische Zusammenarbeit, wie bei diesem Projekt mit Studienbesuchen zum Wissenstransfer zwischen den europäischen Partnern. Damit bietet es die Chance zur Knüpfung grenzüberschreitender Netzwerke interessierter Aktiver und zum Austausch lokalen Know-Hows. Partner des NABU sind der britische National Trust als Lead-Partner sowie der St. Helena National Trust, Natuurmonumenten der Niederlande und Conservatoire du Littoral aus Frankreich.
Thematisch befasst sich das Projekt mit Lösungs- und Anpassungsstrategien des Naturschutzes an die Auswirkungen des Klimawandels, die völlig neue Herausforderungen für den Naturschutz bedeuten und für das Management geschützter Gebiete neue Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse erforderlich machen.
Die Partner stehen gleichen Herausforderungen an ihr Wissen und Können gegenüber, um Natur wirkungsvoll zu schützen. Ökosysteme geraten unter zunehmenden Druck, zu ohnehin schwierigen Bedingungen (Verinselung, Immissionen etc.) kommen die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels, wie Niederschlags- und Temperaturwechsel, das Vordringen invasiver Neobiota etc. Die Chancen, hier wirksame, global gültige und anwendbare Lösungen zu finden, sind durch die Zusammenarbeit auf EU-Ebene höher, als isoliert nur auf dem nationalen Level zu arbeiten. Durch die Kompetenz der Partner verfügt die Gruppe über einen großen und hochspezialisierten Erfahrungshintergrund, den sie für die Entwicklung erfolgversprechender Ergebnisse nutzen kann.
So kooperiert Conservatoire du Littoral mit anderen Partnern im Mittelmeerraum über Küstenmanagement hinsichtlich Küstenerosion, Natuurmonumenten hat Weltklasseexpertise im Wassermanagement und in der Entwicklung neuer Anpassungsstrategien für Küsten- und Flusssysteme. Große Erfahrungen in der Kontrolle invasiver Neobiota, allein in Großbritannien etwa 3.000 Arten, haben beide National Trusts, St. Helena und Großbritannien. Der NABU schließlich hat Erfahrungen in der Aktivierung der Milderungspotentiale von Mooren durch ihre Regenerierung.
Im Rahmen dieses Projektes werden Bildungs- und Qualifizierungseinheiten für Schulungen und Personalentwicklung innerhalb der beteiligten europäischen Naturschutzverbände entwickelt und mit einer Sammlung von Best-Practice Beispielen ergänzt, um die Erkenntnisse allen Verbandsebenen anbieten zu können. Zusammen beschäftigen die Partner etwa 6.000 fest angestellte Mitarbeiter und 89.000 Volontäre, ein großes Potential, um europaweit hohe Standards in der Personalentwicklung auf allen Verbandsebenen zu setzen.
Auf diesen Seiten werden Sie regelmäßig Informationen zum Fortgang dieses Projektes finden. Wenn Sie Ihr Know-How zum Thema und Ihre Erfahrungen in der Mitarbeiterausbildung und –qualifizierung in dieses europäische Projekt mit einfließen lassen möchten, würden wir uns sehr freuen und nehmen Ihr Wissen gerne auf.
NABU-Bildungswerk
Eva Jürgens
Referentin für Umweltbildung
Charitèstraße 3
10117 Berlin
Telefon 040.23 89 83 03
Eva.Juergens@NABU.de

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