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21.04.2005 NABU: Keine Aussaat von Genmais in Brandenburg ohne Prüfung Miller: Landesregierung muss unverzüglich handeln |
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Berlin - Angesichts der bevorstehenden Aussaat von gentechnisch verändertem Mais des Saatgut-Konzerns Monsanto an diesem Wochenende in zwei Europäischen Vogelschutzgebieten nordöstlich von Berlin fordert der Naturschutzbund NABU die brandenburgische Landesregierung unverzüglich zum Handeln auf. Nach Auffassung des NABU muss laut geltendem Recht vor der Aussaat von Genmais in einem Europäischen Vogelschutzgebiet eine Verträglichkeitsprüfung gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) erfolgen. „Die Landesregierung muss diese Prüfung vor der Aussaat von den Landwirten anfordern“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Bislang sei sie noch nicht tätig geworden. |
Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin |

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