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Gorleben und Konrad ad acta legen
NABU fordert Neuanfang bei der Suche nach Atommüllendlager
Atommüllfässer warten auf ihre Endlagerung.
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17.12.2003 Der Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd) hat heute in Berlin seinen Abschlussbericht übergeben. In diesem Bericht wird ein Verfahren zur Suche nach einem Atommüll-Endlager vorgeschlagen. Anlässlich der Empfehlungen fordert der NABU die Bundesregierung auf, den Weg für einen grundlegenden Neuanfang bei der Suche nach einem Atommüllendlager frei zu machen. ''Ein neues Auswahlverfahren ist nur dann glaubwürdig, wenn sich die Bundesregierung komplett von alten Festlegungen löst und nicht zwei Standorte weiter in der Hinterhand behält'', sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Die Bürgerinnen und Bürger müssten darauf vertrauen können, dass nun tatsächlich alles neu angegangen werde. ''Gorleben und Konrad gehören deshalb nicht nur auf Eis sondern ad acta gelegt'', so Flasbarth.
Nach Ansicht des NABU hat der AkEnd gute Arbeit geleistet. ''Die Empfehlungen des Arbeitskreises sind weitgehend vernünftig'', so Flasbarth. Entscheidend ist nun, wie damit weiter umgegangen wird. Der NABU-Präsident fordert daher eine umfassende Beteiligung der Umweltverbände an den weiteren Verfahrensschritten: ''Jetzt beginnt der Prozess, den wir seit Jahrzehnten fordern. Und natürlich wollen wir ihn begleiten.'' Hierfür ist aber ein umfassendes Mitspracherecht erforderlich. Es kommt darauf an, dass ein breiter gesellschaftlicher Konsens beim weiteren Verfahren und schließlich auch bei der Festlegung eines Standortes gefunden wird. Flasbarth räumt ein, dass dies nicht einfach sein werde. ''Die Aufgabe ist schwierig und langwierig aber nicht unlösbar'', so der NABU-Präsident.
Für Rückfragen: NABU-Energieexperte Frank Musiol Tel. 0228-4036-164
Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums
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