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Internet-Anhörung der EU zur Artenvielfalt
Die EU-Kommission hat eine Internet-Anhörung für den Schutz der biologischen Vielfalt gestartet an der sich sowohl Experten als auch die breite Öffentlichkeit beteiligen soll.
Auch der Wiedehopf gehört zu den vom Aussterben bedrohten Arten.
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20.12.2005 Die Europäische Kommission hat eine Internet-Anhörung für den Schutz der biologischen Vielfalt gestartet. Ziel ist es, den Verlust an Artenvielfalt in der Europäischen Union bis 2010 zu stoppen. Dazu sammelt die EU bis Anfang Februar im Rahmen von Fragebögen die Ansichten von Sachverständigen und von im Natur- und Umweltschutz Aktiven.
Die Anhörung erstreckt sich auf zentrale Aktionspläne sowie über das Jahr 2010 hinausreichende Maßnahmen, wie der Schutz besonders wichtiger Gebiete und Arten, die Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt, die Vereinbarkeit der Raumplanung mit der Biodiversität, die Anpassung der biologischen Vielfalt an den Klimawandel, die Verringerung der Belastungen durch invasive nichtheimische Arten sowie die Einbeziehung der biologischen Vielfalt in die politische Entscheidungsfindung.
Hinsichtlich der EU-Außenbeziehungen werden folgende Fragen behandelt: Stärkung der biologischen Vielfalt durch Wirtschafts- und Entwicklungszusammenarbeit, Auswirkungen des internationalen Handels auf die biologische Vielfalt, Stärkung des internationalen Regierungshandelns im Sinne der biologischen Vielfalt.
Der Fragebogen hat das Ziel festzustellen, inwieweit die vorgeschlagenen Maßnahmen Zustimmung finden und ob weitere Maßnahmen als wichtig und notwendig erachtet werden. Ferner soll mit der Anhörung ein Meinungsbild zu dem vorgeschlagenen Strategiekonzept eingeholt werden, sowie eruiert werden welche Bedeutung der biologischen Vielfalt und den Leistungen des Ökosystems für unseren Wohlstand, unsere Sicherheit und Lebensqualität beigemessen wird.
Hintergrund Europa hat seit den 50er Jahren über die Hälfte seiner Feuchtgebiete und den größten Teil seiner ehemals artenreichen landwirtschaftlichen Flächen verloren. In der EU sind mittlerweile etwa 335 Wirbeltierarten (davon 40 % Vögel) und etwa 800 Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Weltweit haben menschliche Aktivitäten dazu geführt, dass die Rate, mit der Arten verschwinden, um das 50 bis 1000fache gestiegen ist.
Zur EU-Anhörung
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