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Wolfs-Wochenenden in der Lausitz
Nächste Termine: 2.–4. März, 30. März bis 1. April, 4.–6. Mai und 1.–3. Juni
Den wilden Wölfen in der Oberlausitz auf der Spur sind die Teilnehmer von Wochenendseminaren, die der Umweltpädagoge Karsten Nitsch vom Projekt „Luzica“ – sorbisch für Lausitz – und der Biologe Sebastian Koerner im Dorf Neustadt/Spreetal ausrichten. Die Veranstaltungen finden in Abstimmung mit dem Wildbiologischen Büro Lupus statt und werden vom Freundeskreis Wölfe in der Lausitz gefördert.
Zwar ist es unwahrscheinlich, auf der Tagesexkursion am Samstag einem Wolf zu begegnen, aber die Chancen stehen gut, Spuren der seltenen Beutegreifer zu finden. Und tatsächlich wird jeder Teilnehmer auch freilebende sächsische Wölfe in ihrem Lebensraum sehen, nämlich diejenigen, die von Sebastian Koerner im Rahmen des Sächsischen Wolfmanagements im Herbst 2006 gefilmt wurden.
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Auf dem Wolfs-Wochenende wird über Biologie und Ökologie der Wölfe sowie über die aktuelle Situation in der Oberlausitz informiert. Inzwischen gibt es hier zwei Wolfsreviere in denen Elternpaare ihre Welpen aufziehen – die einzigen beiden freilebenden Wolfsrudel Deutschlands. Damit haben die Wölfe einen wichtigen Schritt auf dem Weg geschafft, sich dauerhaft in Sachsen zu etablieren. Die Seminarteilnehmer erfahren, wie das Management des einzigen dauerhaften Wolfvorkommens in Deutschland funktioniert, zum Beispiel welche Maßnahmen zusammen mit den Schäfern durchgeführt werden, um Übergriffe der Wölfe auf Schafherden zu verhindern.
„Je mehr Menschen sachkundig an die Wölfe herangeführt werden, desto weniger können von Schauermärchen geprägte Vorurteile das Zusammenleben von Menschen und Wölfen belasten“ ist sich Sebastian Koerner sicher. „Darüber hinaus lernen die Seminar-Teilnehmer die Oberlausitz als eine an Natur- und Kulturwerten reiche Urlaubsgegend kennen.“
Teilnahme-Anmeldung, Programm, Unterkunftsmöglichkeiten und weitere Informationen: Projekt Luzica, Karsten Nitsch, Hammer 3, 02979 Neustadt/Spreetal, luzica@gmx.de, www.luzica.de. Teilnahmebeitrag: 150 Euro, ermäßigt 100 Euro.
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Beitrag erstellt am 22. Januar 2007.
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