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TV-Tipp: „[W] wie Wissen“ zum Thema Wölfe
Sonntag (7.) um 17.03 Uhr im Ersten
Deutschland ist ein Einwanderungsland für Wölfe. Lange waren sie bei uns ausgestorben, aber nun kommen zurück, vor allem aus Polen, aber auch aus Tschechien und Italien. Für das ARD-Magazin „W wie Wissen“ hat Ranga Yogeshwar unter anderem Wolfsforscherinnen besucht, er zeigt, was an den vielen Wolfs-Mythen wirklich dran ist, berichtet über eine Wolfsshow und fragt, wie viel Wolf denn noch in unseren Haushunden ist:
Die Rückkehr der Wölfe Mehr als 150 Jahren waren die Wölfe in Deutschland ausgestorben. Aber nun kommen sie vor allem aus Polen zu uns herüber. Doch der Wolf genießt nicht gerade einen guten Ruf. Der Mythos vom „bösen Wolf“ sorgt für Angst und Vorurteile. Warum schüren so viele Menschen die Angst vor diesem Tier? „W wie Wissen“ begleitet Biologinnen, die in der Oberlausitz ein seltenes Wolfsrudel aufgespürt haben. Sie erforschen, warum das neue Rudel plötzlich aufgetaucht ist, wie es sich ernährt und wie die Natur versucht, die Wolfspopulation wieder zu stärken. „W wie Wissen“ zeigt: Manche alte Theorie muss durch neue, spannende Erkenntnisse ersetzt werden.
Der Mythos Wolf Nur wenige Tiere werden von so vielen unglaublichen Mythen begleitet wie der Wolf. Der Wehrwolfmythos gehört dazu: Tagsüber normaler Mensch, nachts ein unersättliches Raubtier, das kleine Kinder frisst. Auch gute Mythen umgeben das Tier: Der Legende nach ermöglichte eine Wölfin die Gründung der Stadt Rom, als sie die Zwillinge Romulus und Remus mit ihrer Milch durchbrachte. Und dennoch sind die Mythen der Grund dafür, dass das scheue Raubtier beinahe ausgerottet worden wäre. „W wie Wissen“ zeigt, was wirklich an den Mythen dran ist.
Die Wolfsshow Lassen sich Wölfe trainieren? Wie interagieren sie mit dem Menschen, wenn Wolf und Mensch täglich zusammen sind? Dr. Dirk Neumann aus Kalletal zeigt in seinem Tierpark in einer Show, dass Wölfe weder einfache Haustiere, noch blutrünstige Jäger sind. Als intelligente Wildtiere sind sie eine ganz besondere Spezies. Sie sind kaum zu dressieren, und das macht seine Show so außergewöhnlich. „W wie Wissen" zeigt, wie Dirk Neumann mit den Tieren spricht, und was er heute über sie denkt, nachdem sie ihm in seinem eigenen Gehege ausgetrickst und überfallen haben.
Der Wolf im Hund Alle Hunde stammen vom Wolf ab und doch gibt es einen einzigen, großen Unterschied: Wölfe sind scheu und selbständig. Und das hat eine sehr überraschende Konsequenz, meint der Tierarzt Dirk Neumann: Egal welcher Hund, ob der kleinen Pinscher von nebenan, der riesige Neufundländer, der Schäferhund, der Jagdhund – keiner hat eine Chance in der freien Wildbahn zu überleben. Sie sind auf den Menschen angewiesen. Geblieben ist dem Hund das soziale Verhalten des Wolfes, seine Fähigkeit zu kommunizieren. Nur: der Hund hat das Wolfsrudel gegen den Menschen getauscht. Sein Herrchen ist für den Hund der Mittelpunkt der Welt. „W wie Wissen zeigt“, an was Sie das nächste Mal denken sollten, wenn Sie mit Ihrem Hund kuscheln.
„W wie Wissen“ im Internet
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Beitrag erstellt am 5. Januar 2007.
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