Krötenwanderung 2002

Fragen an die
Amphibienschutzgruppen




Für die Grundausstattung der Infoseiten (Beispieltext)

  • Angaben zum Ort, also Gemeinde, Kreis und Bundesland, Benennung der Straße sowie Naturraum.
  • Angaben zur Art der Schutzmaßnahme, also Zaun, Durchlass oder Sperrung. Möglichst auch Details über Art des Zauns (dauerhaft oder zeitlich begrenzt, Länge, Material) oder des Durchlasses oder zum Zeitraum der Sperrung.
  • Angaben zum Träger der Schutzmaßnahme und eventuellen beteiligten Gruppen, Vereinen oder Behörden.
  • Möglichst Angaben über das Ausmaß der Laichwanderungen in früheren Jahren und die dabei festgestellten Arten. Gerne auch Infos zu begleitenden Schutzmaßnahmen wie Anlage von Laichgewässern etc.
  • Ganz wichtig: Kontaktadresse mit Vor- und Nachname, Telefonnummer und soweit vorhanden auch Mail- sowie Internetadresse. Bitte auch angeben, ob Medienkontakte (Zeitung, Radio, Fernsehen) gewünscht sind.
  • Angaben, ob Mithilfe beim Errichten des Zauns oder beim Einsammeln der Tiere benötigt wird. Wenn es hierfür bereits feststehende Termine gibt, auch diese bitte nennen.

Infos während der Laichwanderungen

  • Startmeldung, wenn die ersten wandernden Tiere gesichtet werden. Mit Angabe zu Ort, Art und ungefährer Anzahl.
  • Extrameldung bei besonderen Vorkommnissen, zum Beispiel wenn ein großer Schub von Tieren oder seltene Arten festgestellt werden.
  • Abschlussmeldung, wenn der Zaun abgebaut oder wenn die Straße wieder geöffnet wird. Möglichst zusammen mit einer vorläufigen Gesamtangabe über Zahl und Art der erfassten Amphibien.

Alle Meldungen bitte per Mail an naturschutz.heute@NABU.de, falls nicht anders möglich auch per Fax 02 28-40 36-206 oder per Telefon 02 28-40 36-141. Start- und Extrameldungen sollten jeweils spätestens innerhalb von 12 Stunden nach dem Ereignis eingehen, damit die Internetseiten auch wirklich aktuell sind. Digitale Bilder in Form von JPGs sind ebenfalls sehr willkommen.


Beispieltext für die Basisinformation:

Dorfstadt (Kreis Südland, Baden-Württemberg):

Der NABU Dorfstadt betreut seit 1991 zwei Krötenzäune an der Kreisstraße 312 zwischen Dorfstadt und A-Hausen und an der Bundesstraße 75 südlich von B-Heim. Bis zu 2500 Amphibien - vor allem Erdkröten, aber auch Springfrösche, Grasfrösche, Berg- und Teichmolche - queren an beiden Stellen auf ihrem Weg vom Schlottenforst zu den Laichgewässern in der Prümmelaue die stark befahrenen Straßen. Der 480 Meter lange Holzzaun an der K 312 wurde von der Behindertwerkstatt Dorfstadt angefertigt, die Kosten hat der Südlandkreis getragen. An der B 75 dagegen wird jedes Jahr erneut Ende Januar ein flexibler Kunststoffzaun errichtet, wobei die NABU-Gruppe und die örtliche Feuerwehr seit Jahren eng zusammenarbeiten. Mittelfristig sollen an der B 75 mehrere Amphibiendurchlässe eingebaut werden. Außerdem plant der NABU Dorfstadt, neue Laichgewässer südlich der K 312 in den Bürgerwiesen zu schaffen.

Zusätzliche Helfer sind jederzeit willkommen. Eine erste Kotrolle des Holzzaunes an der K 312 findet am 30. Januar ab 9 Uhr statt. Kontakt für Interessenten und Presse: Hans Müller, Hauptstraße 15, 88999 Dorfstadt, Tel. 08765-4758, E-Mail h.mueller@gmx.de, www.NABU-Dorfstadt.de.