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Wölfin im Milkeler Rudel besendert
Wölfin im Milkeler Rudel besendert
Untersuchung des Wanderverhaltens von Wölfen
Noch betäubt: Die frischbesenderte Wölfin FT8.
Am 2. Mai wurde vom Wildbiologischen Büro LUPUS eine einjährige Wölfin aus dem Milkeler Rudel im sächsisches Wolfsgebiet gefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Der GPS-GSM Sender soll Daten zur Raumnutzung der Wölfe in Sachsen aber auch zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten von Wölfen in Deutschland liefern.
Die Aktion erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mit der Projektgruppe „Wanderwolf“, die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW), dem Internationalen Tierschutzfonds (IFAW), dem NABU und dem WWF besteht.
Die 27 Kilogramm schwere Wölfin hat die wissenschaftliche Bezeichnung FT8 erhalten. Sie ist der zweite Wolf, der aktuell Daten an die Biologinnen von LUPUS sendet. Im Januar wurde ein weiblicher Welpe des Nochtener Rudels, FT7, mit einem Halsbandsender versehen und wieder freigelassen, nachdem sie nach einem Autounfall im Naturschutz-Tierpark Görlitz wieder gesund gepflegt worden war.
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