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Die NABU-Senderstörche im Überblick
Die NABU-Senderstörche im Überblick
Diese Weißstörche können Sie auf ihrer Reise in den Süden mitverfolgen
Inzwischen hat der NABU acht Störche besendert. Vier von ihnen sind leider bereits vertorben. Hier finden Sie die Fakten im Überblick über die Störche, die in diesem Jahr an den Start gehen, aber auch Hintergrundinfos zu den verstorbenen Weißstörchen.
Astrid
Astrid kurz nach der Besenderung 2012.
Astrid war wohl schon im vergangenem Jahr Partnerin unseres Senderstorches Michael aus Bargen. Das vermutet Familie Cspai, in deren Garten das Nest der beiden Senderstörche steht. 2011 klappte es leider nicht mit dem Nachwuchs und diesen Sommer wurde ein Junges aufgezogen. Astrid war schon einige Tage früher als Michael zurück am Nest. Sie hat den Ring mit dem Kennzeichen 9X070 erhalten.
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Die Besenderung 2012
Astrids Reisetagebuch
Adele
Adele wird mit Nick nach Westen ziehen.
Das Nest dieser Störchin Adele befindet sich in Sichtweite zum Michael-Otto-Institut im NABU idyllisch auf dem Reetdach einer alten Scheune. 2009 wurde sie in Klein Jörl gut 28 Kilometer nördlich von Bergenhusen erbrütet. Mit drei Jahren ist sie also noch ein absoluter Youngster. Schon im vergangenen Jahr hat sie in Bergenhusen gebrütet und mit anderem Partner zwei Junge aufgezogen. Er wurde allerdings in diesem Frühjahr verjagt und ein zweijähriges Männchen aus dem Nachbarort Börm trat an seine Stelle.
Auch sonst ist schon etwas mehr aus ihrem bewegten Leben bekannt. Im Januar wurde ihr Ring auf der Mülldeponie bei Vaciamadrid durch NABU Storchenbetreuer Helmut Eggers abgelesen. Sie wird also mit Storch Nick aus Seeth nach Südwesten abziehen und das Winterquartier teilen.
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Die Besenderung 2012
Adeles Reisetagebuch
Florian
Florian hat in diesem Jahr zwei Junge großgezogen.
Storch Florian brütete in diesem Jahr auf einem Mast nahe dem Feuerwehrgerätehaus in Bergenhusen und hat zwei Jungen aufgezogen. Über das Alter und die Herkunft und ob der Vogel schon im vergangenen Jahr hier gebrütet hat wissen wir nichts. Seine Partnerin trägt einen Ring und weist sie als zweijährig aus und stammt aus dem Nachbarort Wohlde.
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Die Besenderung 2012
Florians Reisetagebuch
Nick
Nick kurz nach der Besenderung. Der kleine Rucksack stört ihn nicht.
Nick wurde im Sommer 2011 mit einem Satellitensender ausgestattet. Er stammt aus Kleve und zog dort mit seinem Weibchen vier Junge auf. Den Winter verbringt der Westzieher in Spanien und ist früher zurück als die Störche aus Afrika.
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Die Besenderung 2011
Nicks Reisetagebücher
Anni
Anni an ihrem Nest 2010.
Anni wurde im Sommer 2010 mit einem Satellitensender ausgestattet. Wie ihr damaliger Partner Gustav ist sie ein Ostzieher. Vielleicht haben sich die beiden sogar im Tschad getroffen. Ihre Koordinaten lagen dicht beieinander. Doch im Brutgebiet haben sie sich dann nicht mehr wiedergefunden. Die Saison 2011 verbrachte Anni mit einem 25 Jahre alten Storch und zog mit ihm zwei Junge groß.
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Die Besenderung 2010
Film über Annis Besenderung
Annis Reisetagebücher
Gustav
Gustav wurde gemeinsam mit seiner damaligen Partnerin Anni besendert.
Gustav ist ein Ostzieher. Er wurde 2010 in Pahlen, am Fluss Eider, gemeinsam mit seiner Partnerin Anni besendert. Das Paar hatte vier Junge aufgezogen. 2011 fanden die beiden sich nicht wieder. Gustav entschied sich erst spät für eine neue Partnerin. Da war es für eine gemeinsame Brut schon zu spät.
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Die Besenderung 2010
Gustavs Reisetagebücher
Gustavs Reise auf der interaktiven Karte
Michael
Michael auf Nahrungssuche an der Eider.
Auf der anderen Seite der Eider in Bargen brütete der Storch Michael. auch er wurde 2010 besendert. In diesem Sommer zog er drei Junge auf. In der Brutsaison 2011 blieb er erfolglos. Offenbar war das Weibchen noch sehr jung, so dass es noch keine Eier legen konnte. Den Winter verbrachte er vor allem im Tschad.
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Mehr zu Michael:
Die Besenderung 2010
Michaels Reisetagebücher
Michaels Reise auf der interaktiven Karte
Diese Weißstörche sind gestorben
Die drei Weißstörche, die im Juli 2009 besendert wurden, sind tragischerweise inzwischen alle gestorben. Alle Fakten über die NABU-Senderpioniere finden Sie hier:
Hobor
Hobor 2010 auf seinem Horst in Linden-Pahlkrug
Hobor verbrachte seit mehreren Jahren den Sommer auf dem Horst der Familie Zietz in Pahlkrug. Im Juli 2009 wurde er mit einem Satellitensender ausgestattet. So konnten wir seine Reisen in den Süden mitverfolgen und stellten fest, dass er ein Ostzieher ist. 2009 flog er bis in den Sudan. Im Januar 2011 allerdings zog es ihn noch weiter nach Süden. Er machte im Januar in Südafrika Rast. Auf der Rückreise verschwand er in der Türkei und ist seither verschollen.
Mehr zu Hobor:
Die Besenderung 2009
Film über Hobor in Linden-Pahlkrug
Hobors Reisetagebücher
Podcast über Hobor und wie er zu seinem Namen kam
Helmut
Helmut Anfang 2010. Er kam als erster aus dem Winterquartier zurück.
Helmut war ein besonderer Senderstorch, denn er war der einzige Westzieher. Wie viele seiner Art flog er nicht nach Afrika sondern blieb den Winter über in Spanien. So kam er immer als Erster zurück ins Brutgebiet. Die Brutsaison verbrachte er regelmäßig bei der Familie Gülck in Eddelak. Kaum zurück in Deutschland verunglückte er am 20. März 2011 tödlich an einer Stromleitung.
Mehr zu Helmut:
Die Besenderung 2009
Film über Helmut inHochzeitslaune
Helmuts Reisetagebücher
Gertrud
Gertrud war 2009 Helmuts Brutpartnerin.
Gertrud war die Partnerin von Helmut im Sommer 2009. Gemeinsam hatten sie in Eddelak zwei Junge großgezogen. Sie wurde im Juli 2009 als eine der ersten drei Störche besendert. Den Winter verbrachte sie zunächst im Tschad und im Sudan und zog dann nach Ostafrika weiter. Anfang Januar 2010 starb sie in Tansania. Anhand der Positionsdaten des Senders konnte sie nahe des Lake Natron aufgespürt werden. Wahrscheinlich wurde sie durch einen großen Greifvogel getötet.
Mehr über die Störchin Gertrud:
Die Besenderung 2009
Gertruds Reisetagebücher
Verfolgen Sie Gertruds Reisen auf der Karte!
Romy
Romys Reise führte vor allem in den Tschad.
Romy starb am 27. April 2011 an Legenot. Das heißt, bei der Eiablage gab es schwere Komplikationen, die zum Tod führten. Die Störchin wurde neun Jahre alt. Beringt wurde sie in Kietz im Havelland als Küken. 2009 brütete sie im Nachbardorf Kuden. 2010 hat sie mit Storch Helmut in Eddelak gebrütet - leider erfolglos. Die beiden Störche haben keine Junge großgezogen. Romy wurde im Sommer 2010 besendert. Den Winter verbrachte sie im Tschad und im Südsudan.
Mehr über die Störchin Romy:
Die Besenderung 2010
Romys Reisetagebücher
Verfolgen Sie Romys Reisen auf der Karte!

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