 |
| 26.03.2010 17:11 - Horst Struve - |
|
|
 |
| Herzlich Willkommen in Schleswig-Holstein. Ich wünsche HOBOR jetzt
alles Gute für seine Zukunft. Wir wollen sehen wie es mit dem Nest
weiter geht. Vile Grüße aus Bad Bramstedt.Horst Struve
|
|
 |
 |
| 26.03.2010 16:19 - Renate - |
|
|
 |
| Wie schön daß Horbor wohlbehalten zu Hause angekommen ist. Ich hoffe
sehr daß es ihm gelingt seinen Horst zu verteidigen.
|
|
 |
 |
| 26.03.2010 14:33 - Heiko - |
|
|
 |
Soeben, also vor 15 Miuten, ist unser erster Storch hier bei uns
eingetroffen. Foto auf der HP unter bFoto des Tages.
Liebe Gruesse und hoffentlich kommt Hobor auch heil bei Euch an
Heiko
|
|
 |
 |
| 23.03.2010 12:55 - ghosti - |
|
|
 |
Wie schön, daß Hobor die lange Reise fast geschafft hat und es ihm
gut geht. Ich hoffe, daß das auch so bleiben wird.
Hat Helmut denn mittlerweile Damenbesuch bekommen?
|
|
 |
 |
| 22.03.2010 14:32 - Rosi - |
|
|
 |
Bin gespannt, wann Hobor es endlich schafft!
|
|
 |
 |
| 19.03.2010 21:46 - Anna - |
|
|
 |
Welcome back, Helmut!!!!!!!!!!
Schön, dass wir die Störche weiter werden verfolgen können!
|
|
 |
 |
|
|
|
 |
Hallo Dirk,
richtig, Weißstörche suchen am häufigsten auf Grünland ihr Futter.
Und es ist auch richtig, dass Wiese nicht gleich Wiese ist.
Zwei wichtige Faktoren machen ein gutes Nahrungshabitat für den
Weißstorch aus:
1. Nahrungsreichtum, Regenwürmer, Mäuse, Frösche, Insekten ....
2. Niedrige, bzw. lückige Vegetation, damit der Storch über die
Fläche laufen und seine Beute erspähen kann.
Das meiste Grünland wird heute als intensiv genutzte Silagewiese
genutzt. Sie werden intensiv gedüngt und bis zu viermal im Jahr
gemäht. Dazu sind die Bauern gezwungen, weil sie für die
Milchproduktion ein gutes nahrhaftes Futter benötigen, um
wirtschaftlich arbeiten zu können.
Diese Tatsache hat für den Weißstorch weitreichende Konsequenzen.
Bei uns in Norddeutschland werden die Wiesen ab Mitte Mai gemäht.
Davor ist die Vegetation so hoch und dicht, dass die Störche kaum
Futter finden können und die dann gerade geschlüpften Jungen
verhungern müssen. Danach ist das Futterangebot vom
landwirtschaftlichen Nutzungsrhythmus stark abhängig.
Weiden, vor allem Dauerweiden, wo den gesamten Sommer über Tiere
grasen, werden immer seltener, weil Mastvieh und auch Jungvieh aus
wirtschaftlichen Zwängen auch im Stall gehalten werden.
Aber es geht noch schlimmer. Heute wird vielfach Grünland
umgepflügt, um dann Mais für die Rinder oder für Biogasanlagen zu
produzieren. Dann findet der Storch nur während der Bearbeitung noch
Nahrung.
Hier muss der Naturschutz ansetzen und über Agrarumweltprogrammeeine
extensivere Nutzung von Grünland und die Weidenutzung fördern. Das
ist sicher nur auf einigen Teilflächen möglich. Daneben setzt der
Naturschutz auch den Flächenerwerb ein, um schutzwürdiges Grünland
zu erhalten und zu pflegen.
Für den Weißstorch ist insbesondere sog. Feuchtgrünland von großer
Bedeutung, weil es langsamer hochwächst und sehr nahrungsreich ist.
Vor allem Feuchtgrünland in den großen Flussauen von Elbe usw. ist
für den Weißstorch sehr attraktiv. Hier hat der Weißstorch
traditionell seine höchste Siedlungsdichte. Für den Weißstorch
wäre ein Nutzungsmosaik von Silagewiesen, Weiden und extensiv
genutzten Feuchtwiesen ideal. So findet er zu fast jeder Zeit genug
Futter. Dabei reichen nicht nur einige Hektar, sondern mehrere hundert
Hektar Grünland unterschiedlicher Nutzungsform.
Natürlich sind wir auch als Verbraucher verantwortlich. Wir sollten
Milchprodukte kaufen, die von Kühen mit Weidegang stammen. Das ist in
der Regel Biomilch. Und Fleisch sollte aus Weidehaltung stammen. So
haben dann auch die Bauern eine wirtschaftliche Perspektive.
Gruß
Kai
|
|
 |
 |
| 16.03.2010 16:01 - Dirk Frühling - |
|
|
 |
Hallo Kai,
ich habe schon ein paar Mal gelesen, dass Wiesen ausschlaggebend sind,
für die Nahrungsbeschaffung von Störchen.
Jedoch ist es schwer vorstellbar, dass Wiese gleich Wiese ist. Unsere
Landwirte werden von der EU zu immer intensiveren Nutzungsformen
gedrängt. Natürlich propagiert man immer wieder für die extensive
Nutzungsform. Aber die Förderpolitik macht dies immer wieder zu
Nichte.
Weideviehhaltung wäre mit Sicherheit als Lebensraum die optimale
Nutzungsform. Erstens grasen diese Butterhirsche nicht alles
gleichmäßig nieder, ihre Exkremente sind dazu noch Lebensraum für
diverse Insekten.
Deshalb kommen mir so manche Wiesen vor wie grüne Wüsten. Wenn im
Jahr dort bis zu 4 oder gar 5 Mal gemäht wird, kann kein Samenkorn
ausfallen. Dies ist der Fall wenn aus dem Grünfutter Silage gewonnen
wird. Eventuell ist hier nicht unbedingt die Förderpolitik schuld,
jedoch ist es für den Landwirt viel bequemer, als das Einbringen von
Heu sowie deren Verfütterung. Fehlende Blüten und damit
einhergehender Mangel der Insektenvielfalt ist die Folge.
Mäuse, so konnte ich beobachten, gibt es dort trotzdem noch in
großer Menge. Sie werden sich von den Wurzeln ernähren.
Welche Voraussetzungen muss eine Wiese erfüllen, damit sich unsere
Störche dort ernähren können.
Nun, die logische Antwort wäre, „Es muss genug Nahrung vorhanden
sein“. Aber wie und an welchen Indikatoren kann auch der „Laie“
dies erkennen?
Liebe Grüße,
Dirk Frühling
|
|
 |
 |
|
|
|
 |
Hallo Monika!
Außer ein paar Knochen und Federn wurde nichts gefunden. So weit zu
erkennen waren die auch vollständig. Bei den Temperaturen in Afrika
verwundert es nicht, das nach einigen Wochen nichts anderes mehr
vorhanden ist. Deshalb kann ich letztlich nur verschiedene
Todesursachen ausschließen, z.B. durch direkte menschliche
Verfolgung, Unfall an einer Stromleitung. Auch bei Greifvögeln kann
es sein, dass sie ihre Beute verschleppen und nur die fleischigen
Teile fressen. Somit wäre das Skelett immer noch fast vollständig.
Ich habe das mit mehreren Kollegen diskutiert und alle halten beide
Todesursachen für möglich.
Gertrud wird wahrscheinlich nicht allein unterwegs gewesen sein.
Störche bilden im Winterquartier meist größere Trupps. Einzelne
Vögel werden durch nahrungssuchende Störche angelockt, weil sie hier
Futter vermuten. Störche führen während der Brutzeit eine Saisonehe
und trennen sich nach der Brutsaison wieder. Es kann sein, dass beide
Brutpartner gemeinsam losfliegen und vielleicht auch im gleichen Trupp
bis nach Afrika kommen. Aber sobald sie im größeren Trupp fliegen
haben sie ihre Bindung verloren.
Gruß
Kai
|
|
 |
 |
| 16.03.2010 07:57 - Heiko - |
|
|
 |
Hallo Kai,
danke fuer die Erklaerung. Ich dachte mir so etwas aehnliches schon.
Aber leider hast Du mir die 2. Frage nicht beantwortet.Waere schoen,
wenn Du dafuer auch noch eine Minute Deiner Zeit opfern koenntest.
Danke
Liebe Gruesse Heiko
|
|
 |
|