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Gästebuch zur Storchenreise

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672 Einträge Eintragen
26.03.2010 17:11 - Horst Struve -
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Herzlich Willkommen in Schleswig-Holstein. Ich wünsche HOBOR jetzt alles Gute für seine Zukunft. Wir wollen sehen wie es mit dem Nest weiter geht. Vile Grüße aus Bad Bramstedt.Horst Struve
26.03.2010 16:19 - Renate -
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Wie schön daß Horbor wohlbehalten zu Hause angekommen ist. Ich hoffe sehr daß es ihm gelingt seinen Horst zu verteidigen.
26.03.2010 14:33 - Heiko -
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Soeben, also vor 15 Miuten, ist unser erster Storch hier bei uns eingetroffen. Foto auf der HP unter bFoto des Tages.
Liebe Gruesse und hoffentlich kommt Hobor auch heil bei Euch an
Heiko
23.03.2010 12:55 - ghosti -
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Wie schön, daß Hobor die lange Reise fast geschafft hat und es ihm gut geht. Ich hoffe, daß das auch so bleiben wird.

Hat Helmut denn mittlerweile Damenbesuch bekommen?
22.03.2010 14:32 - Rosi -
Bin gespannt, wann Hobor es endlich schafft!
19.03.2010 21:46 - Anna -
Welcome back, Helmut!!!!!!!!!!

Schön, dass wir die Störche weiter werden verfolgen können!
17.03.2010 09:16 - Kai -
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Hallo Dirk,

richtig, Weißstörche suchen am häufigsten auf Grünland ihr Futter. Und es ist auch richtig, dass Wiese nicht gleich Wiese ist.
Zwei wichtige Faktoren machen ein gutes Nahrungshabitat für den Weißstorch aus:
1. Nahrungsreichtum, Regenwürmer, Mäuse, Frösche, Insekten ....
2. Niedrige, bzw. lückige Vegetation, damit der Storch über die Fläche laufen und seine Beute erspähen kann.
Das meiste Grünland wird heute als intensiv genutzte Silagewiese genutzt. Sie werden intensiv gedüngt und bis zu viermal im Jahr gemäht. Dazu sind die Bauern gezwungen, weil sie für die Milchproduktion ein gutes nahrhaftes Futter benötigen, um wirtschaftlich arbeiten zu können.
Diese Tatsache hat für den Weißstorch weitreichende Konsequenzen. Bei uns in Norddeutschland werden die Wiesen ab Mitte Mai gemäht. Davor ist die Vegetation so hoch und dicht, dass die Störche kaum Futter finden können und die dann gerade geschlüpften Jungen verhungern müssen. Danach ist das Futterangebot vom landwirtschaftlichen Nutzungsrhythmus stark abhängig.
Weiden, vor allem Dauerweiden, wo den gesamten Sommer über Tiere grasen, werden immer seltener, weil Mastvieh und auch Jungvieh aus wirtschaftlichen Zwängen auch im Stall gehalten werden.
Aber es geht noch schlimmer. Heute wird vielfach Grünland umgepflügt, um dann Mais für die Rinder oder für Biogasanlagen zu produzieren. Dann findet der Storch nur während der Bearbeitung noch Nahrung.
Hier muss der Naturschutz ansetzen und über Agrarumweltprogrammeeine extensivere Nutzung von Grünland und die Weidenutzung fördern. Das ist sicher nur auf einigen Teilflächen möglich. Daneben setzt der Naturschutz auch den Flächenerwerb ein, um schutzwürdiges Grünland zu erhalten und zu pflegen.
Für den Weißstorch ist insbesondere sog. Feuchtgrünland von großer Bedeutung, weil es langsamer hochwächst und sehr nahrungsreich ist. Vor allem Feuchtgrünland in den großen Flussauen von Elbe usw. ist für den Weißstorch sehr attraktiv. Hier hat der Weißstorch traditionell seine höchste Siedlungsdichte. Für den Weißstorch wäre ein Nutzungsmosaik von Silagewiesen, Weiden und extensiv genutzten Feuchtwiesen ideal. So findet er zu fast jeder Zeit genug Futter. Dabei reichen nicht nur einige Hektar, sondern mehrere hundert Hektar Grünland unterschiedlicher Nutzungsform.
Natürlich sind wir auch als Verbraucher verantwortlich. Wir sollten Milchprodukte kaufen, die von Kühen mit Weidegang stammen. Das ist in der Regel Biomilch. Und Fleisch sollte aus Weidehaltung stammen. So haben dann auch die Bauern eine wirtschaftliche Perspektive.

Gruß

Kai
16.03.2010 16:01 - Dirk Frühling -
Hallo Kai,

ich habe schon ein paar Mal gelesen, dass Wiesen ausschlaggebend sind, für die Nahrungsbeschaffung von Störchen.
Jedoch ist es schwer vorstellbar, dass Wiese gleich Wiese ist. Unsere Landwirte werden von der EU zu immer intensiveren Nutzungsformen gedrängt. Natürlich propagiert man immer wieder für die extensive Nutzungsform. Aber die Förderpolitik macht dies immer wieder zu Nichte.
Weideviehhaltung wäre mit Sicherheit als Lebensraum die optimale Nutzungsform. Erstens grasen diese Butterhirsche nicht alles gleichmäßig nieder, ihre Exkremente sind dazu noch Lebensraum für diverse Insekten.
Deshalb kommen mir so manche Wiesen vor wie grüne Wüsten. Wenn im Jahr dort bis zu 4 oder gar 5 Mal gemäht wird, kann kein Samenkorn ausfallen. Dies ist der Fall wenn aus dem Grünfutter Silage gewonnen wird. Eventuell ist hier nicht unbedingt die Förderpolitik schuld, jedoch ist es für den Landwirt viel bequemer, als das Einbringen von Heu sowie deren Verfütterung. Fehlende Blüten und damit einhergehender Mangel der Insektenvielfalt ist die Folge.
Mäuse, so konnte ich beobachten, gibt es dort trotzdem noch in großer Menge. Sie werden sich von den Wurzeln ernähren.
Welche Voraussetzungen muss eine Wiese erfüllen, damit sich unsere Störche dort ernähren können.
Nun, die logische Antwort wäre, „Es muss genug Nahrung vorhanden sein“. Aber wie und an welchen Indikatoren kann auch der „Laie“ dies erkennen?

Liebe Grüße,

Dirk Frühling
16.03.2010 08:25 - Kai -
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Hallo Monika!

Außer ein paar Knochen und Federn wurde nichts gefunden. So weit zu erkennen waren die auch vollständig. Bei den Temperaturen in Afrika verwundert es nicht, das nach einigen Wochen nichts anderes mehr vorhanden ist. Deshalb kann ich letztlich nur verschiedene Todesursachen ausschließen, z.B. durch direkte menschliche Verfolgung, Unfall an einer Stromleitung. Auch bei Greifvögeln kann es sein, dass sie ihre Beute verschleppen und nur die fleischigen Teile fressen. Somit wäre das Skelett immer noch fast vollständig. Ich habe das mit mehreren Kollegen diskutiert und alle halten beide Todesursachen für möglich.

Gertrud wird wahrscheinlich nicht allein unterwegs gewesen sein. Störche bilden im Winterquartier meist größere Trupps. Einzelne Vögel werden durch nahrungssuchende Störche angelockt, weil sie hier Futter vermuten. Störche führen während der Brutzeit eine Saisonehe und trennen sich nach der Brutsaison wieder. Es kann sein, dass beide Brutpartner gemeinsam losfliegen und vielleicht auch im gleichen Trupp bis nach Afrika kommen. Aber sobald sie im größeren Trupp fliegen haben sie ihre Bindung verloren.

Gruß

Kai
16.03.2010 07:57 - Heiko -
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Hallo Kai,
danke fuer die Erklaerung. Ich dachte mir so etwas aehnliches schon. Aber leider hast Du mir die 2. Frage nicht beantwortet.Waere schoen, wenn Du dafuer auch noch eine Minute Deiner Zeit opfern koenntest.
Danke
Liebe Gruesse Heiko
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