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04.08.2010 21:43 - Artur -
Hallo, da die Storchennamen jetzt feststehen wüssten bestimmt viele Leute und ich gerne, welche Storchennamen an welchen Standorten gelten.

Kommentar:
Eine gute Frage. Hier die Antwort: Storch „Michael“ lebt in Bargen, Störchin „Romy“ in Eddelak und die Störche „Gustav“ und „Anni“ kommen aus Pahlen.

Viele Grüße
Ihr Storchen-Team
02.08.2010 15:21 - Gesa -
Verfolge ständig die Entwicklung!!!!
Würde mich jedoch auch über eine Webcam freuen .
z.B. wenn Hobor nächstes Jahr wieder da ist und man dann die Aufzucht beobachten könnte.
Herzliche Grüsse von Gesa
01.07.2010 14:51 - Oda Wieding -
Sehr geehrter Herr Frühling,
danke für Ihren ausführlichen allgemeinen Beitrag.
In Absprache mit Kai-Michael Thomsen, mit dem ich gut und gerne zusammenarbeite (wie in der Regel auch der LBV mit dem NABU) möchte ich hier nur kurz antworten: Als Naturschutzverbände unterscheiden wir zwischen dem Anliegen, unsere Natur in einigermaßen natürlichem Zustand zu halten und Tierschutz bzw. globalem Engagement und auch die Naturschutzgesetzgebung unterscheidet hier. Wegen der vielleicht etwas zu kurz formulierten Ausdrucksweise (es war eine spontane Emotion, die aber da dann öffentlich schwarz auf weiß lesbar längere Zeit immer wieder abrufbar ist) bitte ich um Nachsicht, hier bin ich eigentlich normalerweise vorsichtiger bzw. überlegter….
Vielleicht wäre für Ihr Anliegen ein Angagement bei anderen Verbänden mit weiterem Aktionsfeld wie z.B. Attack, Greenpeace oder Lobbycontrol geeigneter.
Mit freundlichen Grüßen,
Oda Wieding, Diplom-Biologin
Weißstorch-Beauftragte des LBV
28.06.2010 15:18 - Dirk Frühling -
Homepage
Sehr geehrter Herr Oda Wieding,
Dilettantismus ist ein dehnbarer Begriff. Schrauben Sie bitte als Erstes Ihren Meisen Nistkasten vom Apfelbaum. Die Natur macht doch sowieso alles von selbst. Natürlich ist es einfach zu sagen, „wir überlassen alles der Natur“. Jedoch ist dies auf unserem Planet nicht mehr möglich. Der Mensch und sein Handeln greifen schon zu extrem in die Abläufe der Natur ein, als das diese mit diesen Eingriffen noch allein zu Recht kommt. Organisationen welche sich den Naturschutz zum Ziel gemacht haben, greifen ebenfalls ein und lenken in diesem Fall dagegen. Sie kaufen Grundstücke und gestalten sie so, dass es wieder möglich ist, dort einheimische Tiere anzusiedeln. Nicht immer müssen hierfür in Gefangenschaft aufgezogene Tiere herbei genommen werden. Viele Tiere siedeln sich auch von selbst an. Doch ist es unabdingbar, im Sinne des Naturschutzes gezielt einzugreifen. Die Zerstörung unseres Planeten durch die Profitgier des Menschen hat schon so viel zerstört, dass es nicht mehr möglich ist, die Regenerierung der Natur sich selbst zu überlassen. Selbstverständlich wäre die Natur hierzu in der Lage. Keine Frage, ohne uns Menschen ginge es der Natur so richtig gut. Doch wären dann eben keine Menschen mehr da, welche die Natur genießen könnten. Also ist es angebracht, die Natur zu schützen, so lange es noch Menschen auf diesen Planeten gibt. Sie glauben nicht, dass wir eines Tages aussterben? Wir werden es, dies ist noch sicherer wie das Amen in der Kirche. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Aber was wir in dieser Zeit mit unserem Planeten anstellen, das ist eine andere Frage. Es muss also auch möglich sein, Eingriffe für die Natur zu vollziehen, genauso wie es für ganze Großkonzerne mit der Unterstützung unserer Regierung möglich ist Eingriffe gegen die Natur zu vollziehen.
Einen Storch am Sterben zu hindern ist hierbei genauso nützlich, wie das Rehkitz, welches vom Jäger und seiner Familie aufgezogen wird, bevor es vom Traktor niedergemäht wird. Allerdings werden Rehe häufig gezüchtet, um sie anschließend kommerziell zu erschießen.
Es werden ganze Häuser gebaut, um Tiere am Leben zu erhalten, die kein Mensch haben möchte. Diese Häuser werden zum Teil manchmal sogar staatlich unterstützt! Manche Inhaber lassen sich ganze Erbschaften überschreiben, nur damit die liebe Miezekatze auch nach dem Ableben des Frauchens es noch gut hat. Richtig, ich rede hier von oft sinnlosen Tierheimen.
Natürlich produziert die Natur mehr Nachkommen als durchkommen. Dies dient zur Arterhaltung der Spezies. Jedoch haben wir Menschen es zu verantworten, dass diese Überproduktion nicht mehr dafür ausreichend ist. Somit müssen wir nicht nur geeignete Lebensräume schaffen, sowie Gefahrenquellen auf den Zug der Störche (in diesem Falle) beseitigen, sondern auch die Überproduktion auf jedem Falle aufrechterhalten. Weiter noch! Wir müssen sie so gut wie es geht unterstützen. Erst das Konglomerat all dieser Maßnahmen ergibt eine Möglichkeit den Storch in seinem Bestand zu unterstützen. Die Aussicht auf einen eventuellen Erfolg ist mühsam genug, da bedarf es nicht noch so einer Kritik wie sie von Ihrer Seite kommt.
„Bild dir deine Meinung“! Die Medien sind ein Medium, welche in unsere Bevölkerung sehr viel Schaden anrichten können. Wieso soll man nicht hergehen und genau dieses Medium für die Sensibilisierung für den Naturschutz heranziehen? Wenn also ein Jungstorch kurz vor dem Verhungern steht und dieser vor diesem Tod gerettet werden sollte, so ist dies der richtige Augenblick dieses Medium für genau diese Sensibilisierung einzuschalten.
Es ist also für Sie angesagt, Sie schauen Ihrer oder Ihrem Nachbar seinem eingeschleppten Wohlstandsraubtier zu, wie es die Rotschwänzchenkücken verspeist. Sie können natürlich auch den Weißstorchkücken zuschauen, wie sie in einer durch uns Menschen verursachten Kälteperiode elendig krepieren.
Es ist fast Jedem bekannt, dass sich LBV und NABU nicht so richtig leiden können. Und ob die Methoden des LBV nun die besseren sind, dass wird sich zeigen. Trotzdem wäre es angesagt, im Sinne unserer Natur die Methoden des Anderen zu akzeptieren. Überlassen wir den Krieg doch denen die ihn wollen. Es ist Zeit umzudenken,
Dirk Frühling
24.06.2010 14:36 - Oda Wieding, LBV -
Liebe Storchengemeinde,
schade, dass Hobor und sein Weibchen um das Rekordbrutergebnis von 5 erfolgreichen Jungen gebracht werden und das Küken wenig natürliche Verhaltensweisen lernen darf und so zu den ersten Opfern auf dem Zug oder in Afrika zählen wird (oder soll es durch eine nochmalige Störung am Nest wieder zurückgesetzt werden?)
Wurde für diesen Eingriff eigentlich eine Ausnahme vom Verbot der Störung an Nestern geschützter Vogelarten (Bundesnaturschutzrecht) erteilt? Wer entscheidet, ob die Storcheneltern genug Nahrung bringen und anhand welcher Kriterien? Oder war die Aktion den Medien geschuldet?
Alle Tier- und Pflanzenarten produzieren mehr Nachwuchs, als groß werden kann und wir müssen nicht jedes Storchenküken "retten", sondern für natürlichen Lebensraum sorgen und für Aufklärung der Bevölkerung, welche in der Regel auch Verständnis zeigt.
Beste Grüße von den bayerischen Störchen, Oda Wieding
23.06.2010 18:18 - Isabell -
Homepage
Ich möchte Ihnen auf diesem Wege mein Lob für die gelungene Homepage zukommen lassen. Sie hat einen sehr übersichtlichen Aufbau und ist ebenso sehr informativ! Ich komme ganz bestimmt wieder. Ganz viele liebe Besucher wünsche ich noch. Ganz viele liebe Grüße Isabell.
08.06.2010 16:51 - H. Meyer -
Email Homepage
Hobor hat 5! Junge!

Bei der Beringung wurde zur Überraschung aller ein fünftes Junge entdeckt. Es ist erheblich kleiner als seine Geschwister und wurde sicherheitshalber ausgehorstet. Die nächsten 14 Tage wird es nun in einer Aufzuchtstation aufgepäppelt.

Das alles ist zu sehen im SH-Magazin vom 7.6.2010.

Hier der link zur Sendung in der Mediathek des NDR.

Schleswig-Holstein Magazin (http://www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=shmag5310)
ab Minute 22:53
02.06.2010 13:17 - Kai -
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Antwort auf die Frage von Eric v. 2.06.2010

Hallo Eric!

Derzeit werden die Jungen von Hobor noch gehudert (von Helmut gibt es noch keine genauen Beobachtungen ob die Jungen geschlüpft sind). Also ein Altstorch ist am Nest und schützt die Jungen vor Regen und Kälte, während der andere auf Futtersuche ist. Erst wenn die Jungen ca. 3 Wochen alt sind ist der Futterbedarf der Kleinen so groß, dass in der Regel beide Altstörche auf Futtersuche sind.

Außerdem sind dann die Jungen so groß, dass sie nicht mehr gehudert werden können. Zudem haben diese Jungen immer noch ihr Dunenkleid, das sie noch nicht vor Nässe schützen kann. Das richtige Federkleid wächst erst langsam heran. In dieser Zeit sind die Jungen besonders empfindlich, so dass lang anhaltende Regenfälle hohe Jungenverluste verursachen können. Das ist bei uns in Schleswig-Holstein leider häufiger der Fall.

Seit einigen Tagen hält endlich der Frühling richtig bei uns Einzug. Außerdem werden jetzt von den Bauern viele Wiesen gemäht, so dass der Futtertisch für unsere Störche reich gedeckt ist.

Gruß

Kai
02.06.2010 13:06 - Kai -
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Antwort auf die Frage von Niki 31.05.10

Hallo Niki!

Schwarzstörche erreichen mit ca. 3 bis 4 Jahren ihre Geschlechtsreife und besetzen ein Revier und ein Nest. Bei den von Ihnen beobachteten Vögeln kann es sich tatsächlich um jüngere Schwarzstörche handeln, die als Nichtbrüter in die Brutgebiete zurückkommen. Dabei kann es sich bei allen drei von Ihnen beobachteten Schwarzstörchen um Nichtbrüter gehandelt haben.

Gruß

Kai
02.06.2010 09:58 - Eric -
Hat das anhaltende Regenwetter Einfluss auf die Gesundheit der kleinen Storchenjungen von Hobor und Helmut? Denn nur wenn die Eltern das Nest verlassen können um Nahrung zu suchen, gleichzeitig die Jungen aber vor längerem Regen geschützt sind, können diese schnell wachsen. Jeder gesunde Storch ist wichtig, denn so wird der Bestand des gefährdeten Weißstorchs gesichert.

Um mehr über das Leben der Störche zu erfahren und ihn zu schützen, kann der NABU Hilfe gebrauchen. Sie können für die schönen Vögel spenden.
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