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10.05.2011 09:34 - adam -
ja
07.05.2011 10:29 - Hans-Christian -
Hallo Jörg,
wir wohnen in MV in der Nähe von Stavenhagen. Wir wohnen erst drei Jahre in dem Haus und unsere Vorbesitzer haben ähnliches geschildert. Im letzten Jahr waren zeitweise bis zu 5 Störchen gleichzeitig am Nest und haben sich mächtig geärgert. Im Jahr davor wurde der Horst mehrfach von einem Graureiher "heimgesucht". Er hat den brütenden Storch regelrecht attackiert, so dass er um Hilfe geklappert hat und Nr. 2 ihn dann vertrieben hat.
Jetzt ist unser Nest schon seit Tagen leer. Wird wohl dieses Jahr nix. Schade.

Super Forum!!
06.05.2011 13:51 - Ferienwohnungen Bodensee -
Homepage
Hallo,

wirklich eine sehr schöne und informative Webseite. Ich schau jetzt öfters vorbei.

Viele Grüße vom Bodensee
05.05.2011 21:12 - Werner Meyer -
Email Homepage
Hallo Kai,

danke für deine Beträge zum Groß-Thema "Störche". Ich danke besonders für deine mit sehr viel Mühe verfassten Artikel und die Masse an Informationen die du uns zugänglich gemacht hast.
Ich finde es wichtig, das es solche Webseiten wie diese hier gibt & das sie mit Verantwortung und Fähigkeit geführt werden. Ich hoffe das die Besucherzahl weiterhin steigen wird und, dass die Besucher etwas vom Gelesenen im Kopf behalten.
Grüße
Werner
05.05.2011 09:06 - imona -
Guten Morgen,
vielen Dank Kai für die ausführliche Berichterstattung, auch ich teile die Meinung, dass man die Störche "wild" lassen soll, eine Unterstützung des Altvogels bei der Versorgung seiner Brut sehe ich auch als vorrangig an, erst wenn diese "weiche" Maßnahme nicht greift, sollten die Jungvögel umgesiedelt werden-und auch hier ist zu überlegen, ob man sie in ein fremdes schwach besetztes Nest mit gutem Futterrevier setzt, bevor sie von Menschenhand aufgezogen werden.
Natürlich ist jeder Jungvogel wichtig für den Erhalt der Population der Störche, jedoch möchte ich auch zu bedenken geben, das die Jungstörche, wenn sie dann brutreif sind unter Umständen kein Revier finden in dem sie brüten können, da wir als Menschen, durch unsere Verhaltensmentalität Geiz ist geil (Lebensmittel dürfen nichts kosten,möglichst viel und billig) den Lebensraum des Storches und anderer Tiere, aufgrund stark monotonisierter Landwirtschaft vernichtet haben.Wenn wir den Störchen und anderen Tieren eine langfristige echte Chance geben wollen, so müssen wir uns, neben dem Artenschutz und Engagement für Flora und Fauna, ganz einfach selber an die Nase fassen und unser Verhalten ändern, umdenken und unser Konsumverhalten ändern. Vielleicht hole ich hier, für den einen oder anderen Gästebuchbesucher, zu weit aus. Der braucht ja nicht weiterlesen.... und um in diesem Tenor weiter zu denken: unsere Westzieherstörche überwintern zu einem großen Teil in Spanien und leben dort auf Müllkippen....was dieser Art von Ernährung angeht und wie sie sich auf die Gesundheit der Störche und ihr Erbgut auswirkt.... ich bin kein Pessimist, ich freue mich über die große Zahl der Störche die zurückgekommen sind,hoffe auf einen guten Bruterfolg wünsche mir keine Nachtfröste mehr und endlich Regen damit die geschlüpften Jungstörche gute Startchancen haben.
04.05.2011 19:09 - Kate -
Hallo Kai,

vielen Dank für Ihren Bericht und die Darstellung Ihrer Haltung, die mir gefällt. Denn sicherlich haben Sie eine besondere Beziehung zu den verlorenen Tieren gehabt, bei der Intensität, mit der Sie diese besendert und beobachtet haben, Helmut aufgefunden und Hobor vermißt melden mußten. Es war spürbar, dass diese letzten Meldungen Ihnen schwer fielen. Ich sehe es wie Sie, es ist traurig, Tiere zu verlieren, zu denen wir eine Beziehung aufbauen, ihnen Namen geben und an ihrem Leben Anteil nehmen und gleichzeitig mit Respekt auch Abstand zu wahren, um ihnen ihr natürliches Leben zu lassen. Bin trotzdem traurig, dass ich Hobor nun nicht kennenlernen werde, wo ich so mitgefiebert habe, wann er wohl eintreffen wird. Und ich habe in so kurzer Zeit so viel gelernt über die Störche, seit ich im frühen Frühjahr auf diese Seite kam. Danke vielmals dafür.
04.05.2011 18:12 - Renate -
Hallo Kai,

ich habe eben gelesen was sie im Tagebuch geschrieben haben und muß da in einigen Punkten widersprechen. Es stimmt schlicht nicht dass von Hand aufgezogene Störche zu sehr auf Menschen geprägt sind um ein natürliches Storchenleben führen zu können. Das wird Jahr für Jahr von Dr. Michael Kaatz auf dem Storchenhof in Loburg bewiesen. Dort werden alljährlich gefährdete Gelege im Inkubator ausgebrütet und die Störche dann ausgewildert.
Gerade weil hier im Westen den Störchen der Lebensraum immer knapper wird, kommt es auf jeden Jungstörch an. Aber das ist meine Meinung.
04.05.2011 14:12 - Kai -
Hallo Hans Christian!

Sobald sich ein Paar gefunden hat, beginnen die Paarungen. Schon kurze Zeit später (1-2 Tage) liegt das erste Ei im Nest. Nach Ihren Schilderungen scheint es sich bei Ihren Störchen wahrscheinlich immer um junge Paare gehandelt zu haben. Jedes Jahr ein neues unterschiedliches Paar. Bei dem von Ihnen in diesem Jahr geschilderten Verhalten (nur alle paar Tage am Nest) ist kaum zu erwarten, dass noch erfolgreich gebrütet wird. So etwas kommt häufiger vor.

Gruß

Kai
04.05.2011 13:45 - Jörg -
Hans-Christian,
eine Faustregel besagt, dass nach den ersten Paarungen es ca. 8 - 10 Tage dauert, bis das erste Ei gelegt wird. dann werden ca. alle 2 Tage weitere Eier gelegt, bis das Gelege, meistens 5 Eier, vollständig ist. Die Brut beginnt, wenn das 2. Ei gelegt ist. Sind die Störche beringt, weiss man wenigstens, ob sie schon geschlechtssreif sind. Die mir bekannte früheste Geschlechtsreife bei Störchen fängt mit 2 Jahren an, Männchen wie Weibchen. Wo wohnst Du ?
04.05.2011 10:56 - Hans-Christian -
Hallo,

gibt es Erkentnisse wie lang es von der Befruchtung bis zur Eiablage dauert?
Die Störche auf unserem Hof haben die letzten zwei Jahre keinen Nachwuchs produziert. Vorletztes Jahr haben sie Ende Juli die Eier aus dem Nest geworfen. Letztes Jahr keine Eier gelegt. Dieses Jahr waren Sie schon vor Ostern da. Karfreitag konnte wir dann die Befruchtung beobachten. Trotzdem lassen Sie sich nur alle vier Tage auf dem Horst sehen. Bauen ein wenig und fressen dann die ganze Zeit in Hortsnähe. Wann ist spätestens mit der Eiablage zu rechnen => man macht sich ja schon wieder Sorgen.
Danke für die Info
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