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Hallo Jacky,
ich bin mir nicht sicher, da ich Deinen letzten Beitrag so verstanden
hatte, dass Du schon eine Antwort bekommen hast – oder? Aber sie
stand zumindest nicht im Gästebuch.
Hier nun meine Antwort auf die Frage: Bist Du Dir sicher, dass Du es
richtig verstanden hast? Wo hast Du die Info her?
Es ist natürlich so, dass die Störche, die in Spanien überwintern
teilweise mehr als einen Monat früher im Brutgebiet sind, als die
Störche die in Afrika überwintern. Die Störche aus Spanien haben
nur gut 2000 km zu fliegen, während ein Storch aus dem Sudan gut 6000
km und der Storch aus Südafrika etwa 10000 zu fliegen hat.
An hand unserer Satellitenstörche kannst Du das gut nachvollziehen.
Storch Helmut der aus Spanien zurückkommt kann sich dabei recht viel
Zeit lassen (längere Pausen, kürzere Tagesetappen) und ist dabei
doch früher als die anderen Störche da. Bei Hobor wird es mit der
Rückkehr wahrscheinlich nichts vor Mitte April. Aber das ist immer
noch rechtzeitig für eine erfolgreiche Brutsaison.
Natürlich werde ich immer versuchen auf alle ‚Fragen eine Antwort
zu geben. Und es freut mich besonders, dass so viele Schüler unsere
Seite nutzen.
Viele Grüße
Kai
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| 02.03.2011 18:30 - Dirk Frühling - |
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Und noch etwas, dieses rote Kreuzchen am Ende meines letzten Beitrages
sollte ein Smily werden. Das wird aber, so scheint es, von dieser
Seite nicht unterstützt. Macht nichts, jetzt wisst ihr es.
Auch ich beschäftige mich hauptberuflich mit Tieren. Allerdings nicht
mit Störchen, sondern mit den heimischen Amphibien und Reptilien.
Fast jeden Tag bin ich an irgendeiner Schule und sehe dort die
Missstände. Und wenn ich dann schreibe, dann fliegen meine Finger
simultan mit meinen Gedanken über die Tasten. Vielleicht gibt es ja
mal einen Lehrer oder eine Lehrerin der/die sich bereit erklärt,
ihren Kindern die Natur vor der Haustüre näher zu bringen.
Ich hoffe ihr findet jetzt nicht wieder etwas Anstößiges an diesen
Zeilen (und wenn doch, nun gut...). Trotzdem, es ist Zeit
umzudenken,
Dirk.
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| 02.03.2011 18:04 - Dirk Frühling - |
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England, Webcam, da fühle ich mich angesprochen.
Erstens: Es war nicht im Geringsten aggressiv oder böse gegenüber
Kai gemeint. Überhaupt nicht. Das Dankeschön am Ende meines Beitrags
war ehrlich. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht an eine
Bösartigkeit von Kai!!! Nein, dass ist die völlig falsche
Richtung.
Zweitens: Fragen zu beantworten ist nicht meine Aufgabe. Dies ist die
Seite von Herrn Kai Michael Thomsen. Da wäre es mehr als frech
irgendwelche Antworten hinein zu schreiben.
Ist die Frage überhaupt noch aktuell? Dann möge er sich nochmals
melden. Da Kai ja nun wieder da ist, gehe ich jetzt einfach davon aus,
dass er sie schon beantworten wird.
Hey Jacky du „Kind“ melde dich noch mal. (-
LG, Dirk
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| 02.03.2011 14:04 - Line - |
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Hallo, habe heute das erste Mal von dem Reisetagebuch gehört. Tolle
Sache.
Aber warum bekommt man sich gleich soooo in die Haare wegen den
Intervallen? Ja wäre schön, wenns öfter wäre, aber habt ihr
gelesen dass ein "Kind" etwas wegen einer Hausaufgabe gefragt hat???
Wäre es nicht schöner soooo viel Zeit in diese Antwort zustecken als
sich um England und Webcams auszulassen ?!?!?!?
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Lieber Dirk, lieber Peter L., lieber Hartl!
Zunächst einmal vielen Dank für Euer Engagement. Der Grund dafür,
dass es am Ende der vergangenen Woche keine Neuigkeiten von den
Störchen gab, lag nicht an meiner Bequemlichkeit, Bösartigkeit oder
an technischen Problemen, sondern einfach daran, dass ich für einige
Zeit im Ausland gewesen bin, um dort ein Projekt unsere Instituts zu
betreuen. So hatten dann die Senderstörche ausnahmsweise mal das
Nachsehen. Aber ich hoffe es wird bei solchen Ausnahmen bleiben und
hoffe auf Euer Verständnis, wenn es mal nicht so sein sollte.
Gruß
Kai
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| 01.03.2011 19:56 - J.Steffen/Hamburg - |
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Halli,Hallo!!
Habe heute das erste Päarchen
in Bad Bramstedt gesehen!!
Dachte erst dass ich eine Erscheinung habe.Aber nein es war ein
Paar,wird ja immer früher!!
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| 01.03.2011 15:08 - Dirk Frühling - |
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Hallo Hartl,
lesen Sie doch mal den ersten und den letzten Absatz, dann werden Sie
merken, dass ich auch Ihrer Meinung bin.
LG, Dirk.
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| 01.03.2011 09:53 - Hartl - |
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Hallo Dirk
Ich kann nicht verstehen, wie man auf eine einfache Bitte so extrem
antworten kann, wir sollten doch froh sein dass es Menschen gibt die
sich für die Natur interessieren, und jetzt ist es halt besonders
spannend.
LG Hartl
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| 28.02.2011 19:46 - Jacky - |
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| Danke für die antwort ihr seid ja echt nett, pfff sinnlose ökoleute
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| 28.02.2011 18:00 - Dirk Frühling - |
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Also was die Länge der Intervalle der Updates anbelangt, da muss ich
meinem Vorredner wirklich beipflichten. Gerade jetzt, wo wieder Leben
ins Spiel kommt, da sollte man wirklich so oft wie möglich updaten.
Genau hier liegt doch der Gedanke, Menschen mit in das Geschehen zu
integrieren. Das muss richtig zur Manie werden. Naturschutz als Manie,
dass wäre es. Aber bitte, schauen wir einfach mal nach England. Da
ist es schon eine Manie. Die wissen ihr Land zu schätzen, an der
Küste ist dieses zu Ende.
Die User dieser Website müssen auf den Wiesen stehen, den Laptop in
der Hand und das ganze Ereignis live verfolgen wollen. Die sehen quasi
ihren Vogel am Laptop und der Vater schaut schon mit dem Fernglas in
die Ferne und wartet darauf, bis man den Vogel sieht.
Spannender wie jeder Krimi. Warum nicht? Eigentlich sollte man dies so
richtig im großen Stiel aufziehen. Riesen Leinwand, Beamer, Kai als
Moderator, überall stehen die Menschen an ihren Spektiven,
Birdwatcher aus allen Ländern wurden eingeladen. Das Fernsehen ist
da, ZDF, ARD, ORF und alle die man dafür gewinnen kann. Eine
Loveparade für Störche, für den Naturschutz. Ein richtiger Event.
Und dann endlich, dort am Horizont..... ein Spektakel sonders
Gleichen.
Das muss mitreisen!!! Wenn es sein muss kann ja noch die Dorfblech
aufziehen, (uffdada, uffdada) wenn es sein muss. Und dann am nächsten
Tag ist es zu lesen. Bild dir deine Meinung (Der frechste Werbespruch
den ich kenne). Auf der Titelseite, logisch wo sonst.
Aber schauen wir doch mal uns die Beziehung Naturschutz und
„normalen Menschen „ an. Die Naturschützer sind da so ein eigenes
Völkchen. Aber wer ist das nicht? Die Eisenbahner sind es, die
Kleintierzüchter sind es und die... sind es auch. Sind sie es
nicht?
Aber (!), der Naturschutz lebt von der Sympathie der Mitmenschen,
eigentlich wie die Kirche. Deswegen hält die Kirche Gottesdienste ab.
Und der Naturschutz??? Da hört man nichts. Allenfalls wird eine Zone
zum Naturschutzgebiet erklärt und anschließend ist es für den
Ottonormalverbraucher verboten, dieses zu betreten. Es wurde zwar mit
seinen Geldern erworben, aber nun darf er es und die dort vorhandenen
Schönheiten nicht besichtigen. Wo kämen wir da hin, da könnte ja
jeder. Ja genau, jeder sollte es erleben können. Und wenn man es dann
doch betritt, dann kommt irgendeine Studentin daher und will dir etwas
erzählen. Jetzt kann man sich durchsetzen oder auch nicht.
Diejenigen, die sich jetzt anderweitig informieren möchten, suchen da
dieses Naturschutz Infocenter auf. Wahrscheinlich kommt jetzt das
große Gähnen. Spätestens wenn er es wieder verlässt. Für
jemanden, der etwas über die Natur wissen möchte, gibt es nicht
langweiligeres als diese Natur Infocenter. Das war in meiner Kindheit
so und da hat sich nichts daran geändert. Prospekte, Fotos, Texte.
Eventuell ist irgendwo eine Webcam eingerichtet. Webcam, damit spielen
heute schon die Kinder von der Grundschule. Das haut keinen mehr aus
den Sessel. Und die angebotenen Aktivitäten sind auch recht armselig.
Wenn es hoch hergeht, dann gibt es eine Führung. Die sind ja auch zu
Weilen richtig gut. Nichts dagegen einzuwenden. Aber jetzt zum
nächsten Angebot. Nur da gibt es keines. In einem Infocenter
möglichst mitten in einem Urlaubsort, da muss jeden Tag etwas los
sein, die Kinder müssen jeden Tag dahin wollen um mitzubekommen was
es neues gibt oder an einen diese Angebote teilnehmen. Ich hätte da
schon so einige Ideen. Aber die behalte ich lieber für mich. Ich bin
schon darauf gekommen, wenn ich diese erzähle, dann sind sie nicht
durchführbar. Ein Jahr später kommt derjenige dem ich diese erzählt
habe auf dieselbe Idee, dann ist es das Beste und das Neueste und das
Rad wurde neu erfunden. Möge er es selber erfinden.
Naturschutz, das gehört in die Schule. Nehmen Sie einmal einen
Biologielehrer vom Gymnasium und seinen besten Schüler/in. Man gehe
mit diesen Beiden in die Natur und frage sie nach den einfachsten
Sachen. Anschließend seien sie bitte froh, wenn er einen Star von
einer Amsel unterscheiden kann. Das Mendelsche Gesetz und die
komplette Vererbungslehre, kein Problem. Aber dann vor der Schule ist
es aus und vorbei. Warum bauen zum Beispiel die Schüler der 5. Klasse
in Hauptschule und Gymnasium nicht als Erstes einen
Mauerseglernistkasten. In jeder Stadt gibt es genug Wände, die man
damit bestücken kann. Nicht zuletzt kann man sie an der Schule selbst
anbringen. Es gäbe genug Leute, die an die Schule kommen würden und
mit den Kindern so etwas anfertigen. Aber nein, da gibt es diese
Bausätze (kein Nistkasten, oftmals völlig sinnlose Sachen), die von
den Schülern zusammengebaut werden. Mit „Werken“ hat das nichts
mehr gemeinsam.
Jetzt gehören diese Schulen ja nicht den Lehrern, sondern der Stadt
oder Gemeinde. Also wird im Deutschunterricht ein Antrag erstellt und
an die Gemeinde versendet mit der Bitte, Mauerseglernistkästen am
Schulgebäude anbringen zu dürfen.
Im Fach Informatik wird nun die Audioanlage für das Abspielen dieser
Mauersegler CD vom Mauersegler Kaiser aufgebaut.
Der Werklehrer baut einen Nistkasten mit eingebauter Webcam. Im
Schulportal im Eingangsbereich ist eine große Wand wo das Ergebnis
dieser Webcam hingespielt wird. Während der ganzen Schulzeit können
die Schüler/innen nun ihren Kasten beobachten.
Die größeren Schüler/innen können so richtig ein auf
Biologiestudent machen und diverse Datenbanken erstellen.
Und wie sieht die Wirklichkeit aus. Angewandte Biologie in einer
Schule? Ein Fremdwort.
Doch ist immer die nächste Generation, die hierfür sensibilisiert
werden muss. Doch davon sind wir weit entfernt, leider!!!
Immerhin gibt es da eine Homepage, die uns ab und zu (wir wissen
schon, alle drei Tage) Einblicke in das Zugverhalten der Weißstörche
gebietet. Das ist doch schon ein erster Schritt nach vorne. Wir
könnten diesen Erfindern doch einmal Dankbar sein. Und dann ist da
dieser Kai. Mit einer unendlichen Geduld beantwortet er jede (meine
inbegriffen) noch so blöde Frage. Aber nun gut, blöde Fragen gibt es
nicht denn wer einmal fragt ist einmal doof, wer nie fragt, bleibt
doof.
Diesem Kai-Michael Thomson sei hiermit einmal ein richtig großes
Dankeschön ausgesprochen. Ich hoffe er bleibt uns noch ein paar
Storchenjahre in dieser Form erhalten.
Und wenn dieser Kai jetzt noch die Freundlichkeit besitzt tatsächlich
während der Zeit der Heimkehr „unserer“ Störche die Website so
oft wie nur möglich zu aktualisieren, so glaube ich findet diese
Dankeschön mit Sicherheit auch Zustimmung bei den anderen
Forummitgliedern.
Es ist Zeit umzudenken,
lG, Dirk
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