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02.03.2011 19:25 - Kai -
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Hallo Jacky,

ich bin mir nicht sicher, da ich Deinen letzten Beitrag so verstanden hatte, dass Du schon eine Antwort bekommen hast – oder? Aber sie stand zumindest nicht im Gästebuch.

Hier nun meine Antwort auf die Frage: Bist Du Dir sicher, dass Du es richtig verstanden hast? Wo hast Du die Info her?

Es ist natürlich so, dass die Störche, die in Spanien überwintern teilweise mehr als einen Monat früher im Brutgebiet sind, als die Störche die in Afrika überwintern. Die Störche aus Spanien haben nur gut 2000 km zu fliegen, während ein Storch aus dem Sudan gut 6000 km und der Storch aus Südafrika etwa 10000 zu fliegen hat.

An hand unserer Satellitenstörche kannst Du das gut nachvollziehen. Storch Helmut der aus Spanien zurückkommt kann sich dabei recht viel Zeit lassen (längere Pausen, kürzere Tagesetappen) und ist dabei doch früher als die anderen Störche da. Bei Hobor wird es mit der Rückkehr wahrscheinlich nichts vor Mitte April. Aber das ist immer noch rechtzeitig für eine erfolgreiche Brutsaison.

Natürlich werde ich immer versuchen auf alle ‚Fragen eine Antwort zu geben. Und es freut mich besonders, dass so viele Schüler unsere Seite nutzen.

Viele Grüße

Kai
02.03.2011 18:30 - Dirk Frühling -
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Und noch etwas, dieses rote Kreuzchen am Ende meines letzten Beitrages sollte ein Smily werden. Das wird aber, so scheint es, von dieser Seite nicht unterstützt. Macht nichts, jetzt wisst ihr es.

Auch ich beschäftige mich hauptberuflich mit Tieren. Allerdings nicht mit Störchen, sondern mit den heimischen Amphibien und Reptilien. Fast jeden Tag bin ich an irgendeiner Schule und sehe dort die Missstände. Und wenn ich dann schreibe, dann fliegen meine Finger simultan mit meinen Gedanken über die Tasten. Vielleicht gibt es ja mal einen Lehrer oder eine Lehrerin der/die sich bereit erklärt, ihren Kindern die Natur vor der Haustüre näher zu bringen.

Ich hoffe ihr findet jetzt nicht wieder etwas Anstößiges an diesen Zeilen (und wenn doch, nun gut...). Trotzdem, es ist Zeit umzudenken,

Dirk.
02.03.2011 18:04 - Dirk Frühling -
England, Webcam, da fühle ich mich angesprochen.

Erstens: Es war nicht im Geringsten aggressiv oder böse gegenüber Kai gemeint. Überhaupt nicht. Das Dankeschön am Ende meines Beitrags war ehrlich. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht an eine Bösartigkeit von Kai!!! Nein, dass ist die völlig falsche Richtung.

Zweitens: Fragen zu beantworten ist nicht meine Aufgabe. Dies ist die Seite von Herrn Kai Michael Thomsen. Da wäre es mehr als frech irgendwelche Antworten hinein zu schreiben.

Ist die Frage überhaupt noch aktuell? Dann möge er sich nochmals melden. Da Kai ja nun wieder da ist, gehe ich jetzt einfach davon aus, dass er sie schon beantworten wird.

Hey Jacky du „Kind“ melde dich noch mal. (-

LG, Dirk
02.03.2011 14:04 - Line -
Hallo, habe heute das erste Mal von dem Reisetagebuch gehört. Tolle Sache.
Aber warum bekommt man sich gleich soooo in die Haare wegen den Intervallen? Ja wäre schön, wenns öfter wäre, aber habt ihr gelesen dass ein "Kind" etwas wegen einer Hausaufgabe gefragt hat??? Wäre es nicht schöner soooo viel Zeit in diese Antwort zustecken als sich um England und Webcams auszulassen ?!?!?!?
02.03.2011 10:32 - Kai -
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Lieber Dirk, lieber Peter L., lieber Hartl!

Zunächst einmal vielen Dank für Euer Engagement. Der Grund dafür, dass es am Ende der vergangenen Woche keine Neuigkeiten von den Störchen gab, lag nicht an meiner Bequemlichkeit, Bösartigkeit oder an technischen Problemen, sondern einfach daran, dass ich für einige Zeit im Ausland gewesen bin, um dort ein Projekt unsere Instituts zu betreuen. So hatten dann die Senderstörche ausnahmsweise mal das Nachsehen. Aber ich hoffe es wird bei solchen Ausnahmen bleiben und hoffe auf Euer Verständnis, wenn es mal nicht so sein sollte.

Gruß

Kai
01.03.2011 19:56 - J.Steffen/Hamburg -
Halli,Hallo!!
Habe heute das erste Päarchen
in Bad Bramstedt gesehen!!
Dachte erst dass ich eine Erscheinung habe.Aber nein es war ein Paar,wird ja immer früher!!
01.03.2011 15:08 - Dirk Frühling -
Hallo Hartl,

lesen Sie doch mal den ersten und den letzten Absatz, dann werden Sie merken, dass ich auch Ihrer Meinung bin.

LG, Dirk.
01.03.2011 09:53 - Hartl -
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Hallo Dirk
Ich kann nicht verstehen, wie man auf eine einfache Bitte so extrem antworten kann, wir sollten doch froh sein dass es Menschen gibt die sich für die Natur interessieren, und jetzt ist es halt besonders spannend.

LG Hartl
28.02.2011 19:46 - Jacky -
Danke für die antwort ihr seid ja echt nett, pfff sinnlose ökoleute
28.02.2011 18:00 - Dirk Frühling -
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Also was die Länge der Intervalle der Updates anbelangt, da muss ich meinem Vorredner wirklich beipflichten. Gerade jetzt, wo wieder Leben ins Spiel kommt, da sollte man wirklich so oft wie möglich updaten.
Genau hier liegt doch der Gedanke, Menschen mit in das Geschehen zu integrieren. Das muss richtig zur Manie werden. Naturschutz als Manie, dass wäre es. Aber bitte, schauen wir einfach mal nach England. Da ist es schon eine Manie. Die wissen ihr Land zu schätzen, an der Küste ist dieses zu Ende.
Die User dieser Website müssen auf den Wiesen stehen, den Laptop in der Hand und das ganze Ereignis live verfolgen wollen. Die sehen quasi ihren Vogel am Laptop und der Vater schaut schon mit dem Fernglas in die Ferne und wartet darauf, bis man den Vogel sieht.
Spannender wie jeder Krimi. Warum nicht? Eigentlich sollte man dies so richtig im großen Stiel aufziehen. Riesen Leinwand, Beamer, Kai als Moderator, überall stehen die Menschen an ihren Spektiven, Birdwatcher aus allen Ländern wurden eingeladen. Das Fernsehen ist da, ZDF, ARD, ORF und alle die man dafür gewinnen kann. Eine Loveparade für Störche, für den Naturschutz. Ein richtiger Event. Und dann endlich, dort am Horizont..... ein Spektakel sonders Gleichen.
Das muss mitreisen!!! Wenn es sein muss kann ja noch die Dorfblech aufziehen, (uffdada, uffdada) wenn es sein muss. Und dann am nächsten Tag ist es zu lesen. Bild dir deine Meinung (Der frechste Werbespruch den ich kenne). Auf der Titelseite, logisch wo sonst.

Aber schauen wir doch mal uns die Beziehung Naturschutz und „normalen Menschen „ an. Die Naturschützer sind da so ein eigenes Völkchen. Aber wer ist das nicht? Die Eisenbahner sind es, die Kleintierzüchter sind es und die... sind es auch. Sind sie es nicht?
Aber (!), der Naturschutz lebt von der Sympathie der Mitmenschen, eigentlich wie die Kirche. Deswegen hält die Kirche Gottesdienste ab. Und der Naturschutz??? Da hört man nichts. Allenfalls wird eine Zone zum Naturschutzgebiet erklärt und anschließend ist es für den Ottonormalverbraucher verboten, dieses zu betreten. Es wurde zwar mit seinen Geldern erworben, aber nun darf er es und die dort vorhandenen Schönheiten nicht besichtigen. Wo kämen wir da hin, da könnte ja jeder. Ja genau, jeder sollte es erleben können. Und wenn man es dann doch betritt, dann kommt irgendeine Studentin daher und will dir etwas erzählen. Jetzt kann man sich durchsetzen oder auch nicht. Diejenigen, die sich jetzt anderweitig informieren möchten, suchen da dieses Naturschutz Infocenter auf. Wahrscheinlich kommt jetzt das große Gähnen. Spätestens wenn er es wieder verlässt. Für jemanden, der etwas über die Natur wissen möchte, gibt es nicht langweiligeres als diese Natur Infocenter. Das war in meiner Kindheit so und da hat sich nichts daran geändert. Prospekte, Fotos, Texte. Eventuell ist irgendwo eine Webcam eingerichtet. Webcam, damit spielen heute schon die Kinder von der Grundschule. Das haut keinen mehr aus den Sessel. Und die angebotenen Aktivitäten sind auch recht armselig. Wenn es hoch hergeht, dann gibt es eine Führung. Die sind ja auch zu Weilen richtig gut. Nichts dagegen einzuwenden. Aber jetzt zum nächsten Angebot. Nur da gibt es keines. In einem Infocenter möglichst mitten in einem Urlaubsort, da muss jeden Tag etwas los sein, die Kinder müssen jeden Tag dahin wollen um mitzubekommen was es neues gibt oder an einen diese Angebote teilnehmen. Ich hätte da schon so einige Ideen. Aber die behalte ich lieber für mich. Ich bin schon darauf gekommen, wenn ich diese erzähle, dann sind sie nicht durchführbar. Ein Jahr später kommt derjenige dem ich diese erzählt habe auf dieselbe Idee, dann ist es das Beste und das Neueste und das Rad wurde neu erfunden. Möge er es selber erfinden.

Naturschutz, das gehört in die Schule. Nehmen Sie einmal einen Biologielehrer vom Gymnasium und seinen besten Schüler/in. Man gehe mit diesen Beiden in die Natur und frage sie nach den einfachsten Sachen. Anschließend seien sie bitte froh, wenn er einen Star von einer Amsel unterscheiden kann. Das Mendelsche Gesetz und die komplette Vererbungslehre, kein Problem. Aber dann vor der Schule ist es aus und vorbei. Warum bauen zum Beispiel die Schüler der 5. Klasse in Hauptschule und Gymnasium nicht als Erstes einen Mauerseglernistkasten. In jeder Stadt gibt es genug Wände, die man damit bestücken kann. Nicht zuletzt kann man sie an der Schule selbst anbringen. Es gäbe genug Leute, die an die Schule kommen würden und mit den Kindern so etwas anfertigen. Aber nein, da gibt es diese Bausätze (kein Nistkasten, oftmals völlig sinnlose Sachen), die von den Schülern zusammengebaut werden. Mit „Werken“ hat das nichts mehr gemeinsam.
Jetzt gehören diese Schulen ja nicht den Lehrern, sondern der Stadt oder Gemeinde. Also wird im Deutschunterricht ein Antrag erstellt und an die Gemeinde versendet mit der Bitte, Mauerseglernistkästen am Schulgebäude anbringen zu dürfen.
Im Fach Informatik wird nun die Audioanlage für das Abspielen dieser Mauersegler CD vom Mauersegler Kaiser aufgebaut.
Der Werklehrer baut einen Nistkasten mit eingebauter Webcam. Im Schulportal im Eingangsbereich ist eine große Wand wo das Ergebnis dieser Webcam hingespielt wird. Während der ganzen Schulzeit können die Schüler/innen nun ihren Kasten beobachten.
Die größeren Schüler/innen können so richtig ein auf Biologiestudent machen und diverse Datenbanken erstellen.
Und wie sieht die Wirklichkeit aus. Angewandte Biologie in einer Schule? Ein Fremdwort.
Doch ist immer die nächste Generation, die hierfür sensibilisiert werden muss. Doch davon sind wir weit entfernt, leider!!!

Immerhin gibt es da eine Homepage, die uns ab und zu (wir wissen schon, alle drei Tage) Einblicke in das Zugverhalten der Weißstörche gebietet. Das ist doch schon ein erster Schritt nach vorne. Wir könnten diesen Erfindern doch einmal Dankbar sein. Und dann ist da dieser Kai. Mit einer unendlichen Geduld beantwortet er jede (meine inbegriffen) noch so blöde Frage. Aber nun gut, blöde Fragen gibt es nicht denn wer einmal fragt ist einmal doof, wer nie fragt, bleibt doof.
Diesem Kai-Michael Thomson sei hiermit einmal ein richtig großes Dankeschön ausgesprochen. Ich hoffe er bleibt uns noch ein paar Storchenjahre in dieser Form erhalten.

Und wenn dieser Kai jetzt noch die Freundlichkeit besitzt tatsächlich während der Zeit der Heimkehr „unserer“ Störche die Website so oft wie nur möglich zu aktualisieren, so glaube ich findet diese Dankeschön mit Sicherheit auch Zustimmung bei den anderen Forummitgliedern.

Es ist Zeit umzudenken,

lG, Dirk
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