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05.05.2011 09:06 - imona -
Guten Morgen,
vielen Dank Kai für die ausführliche Berichterstattung, auch ich teile die Meinung, dass man die Störche "wild" lassen soll, eine Unterstützung des Altvogels bei der Versorgung seiner Brut sehe ich auch als vorrangig an, erst wenn diese "weiche" Maßnahme nicht greift, sollten die Jungvögel umgesiedelt werden-und auch hier ist zu überlegen, ob man sie in ein fremdes schwach besetztes Nest mit gutem Futterrevier setzt, bevor sie von Menschenhand aufgezogen werden.
Natürlich ist jeder Jungvogel wichtig für den Erhalt der Population der Störche, jedoch möchte ich auch zu bedenken geben, das die Jungstörche, wenn sie dann brutreif sind unter Umständen kein Revier finden in dem sie brüten können, da wir als Menschen, durch unsere Verhaltensmentalität Geiz ist geil (Lebensmittel dürfen nichts kosten,möglichst viel und billig) den Lebensraum des Storches und anderer Tiere, aufgrund stark monotonisierter Landwirtschaft vernichtet haben.Wenn wir den Störchen und anderen Tieren eine langfristige echte Chance geben wollen, so müssen wir uns, neben dem Artenschutz und Engagement für Flora und Fauna, ganz einfach selber an die Nase fassen und unser Verhalten ändern, umdenken und unser Konsumverhalten ändern. Vielleicht hole ich hier, für den einen oder anderen Gästebuchbesucher, zu weit aus. Der braucht ja nicht weiterlesen.... und um in diesem Tenor weiter zu denken: unsere Westzieherstörche überwintern zu einem großen Teil in Spanien und leben dort auf Müllkippen....was dieser Art von Ernährung angeht und wie sie sich auf die Gesundheit der Störche und ihr Erbgut auswirkt.... ich bin kein Pessimist, ich freue mich über die große Zahl der Störche die zurückgekommen sind,hoffe auf einen guten Bruterfolg wünsche mir keine Nachtfröste mehr und endlich Regen damit die geschlüpften Jungstörche gute Startchancen haben.
04.05.2011 19:09 - Kate -
Hallo Kai,

vielen Dank für Ihren Bericht und die Darstellung Ihrer Haltung, die mir gefällt. Denn sicherlich haben Sie eine besondere Beziehung zu den verlorenen Tieren gehabt, bei der Intensität, mit der Sie diese besendert und beobachtet haben, Helmut aufgefunden und Hobor vermißt melden mußten. Es war spürbar, dass diese letzten Meldungen Ihnen schwer fielen. Ich sehe es wie Sie, es ist traurig, Tiere zu verlieren, zu denen wir eine Beziehung aufbauen, ihnen Namen geben und an ihrem Leben Anteil nehmen und gleichzeitig mit Respekt auch Abstand zu wahren, um ihnen ihr natürliches Leben zu lassen. Bin trotzdem traurig, dass ich Hobor nun nicht kennenlernen werde, wo ich so mitgefiebert habe, wann er wohl eintreffen wird. Und ich habe in so kurzer Zeit so viel gelernt über die Störche, seit ich im frühen Frühjahr auf diese Seite kam. Danke vielmals dafür.
04.05.2011 18:12 - Renate -
Hallo Kai,

ich habe eben gelesen was sie im Tagebuch geschrieben haben und muß da in einigen Punkten widersprechen. Es stimmt schlicht nicht dass von Hand aufgezogene Störche zu sehr auf Menschen geprägt sind um ein natürliches Storchenleben führen zu können. Das wird Jahr für Jahr von Dr. Michael Kaatz auf dem Storchenhof in Loburg bewiesen. Dort werden alljährlich gefährdete Gelege im Inkubator ausgebrütet und die Störche dann ausgewildert.
Gerade weil hier im Westen den Störchen der Lebensraum immer knapper wird, kommt es auf jeden Jungstörch an. Aber das ist meine Meinung.
04.05.2011 14:12 - Kai -
Hallo Hans Christian!

Sobald sich ein Paar gefunden hat, beginnen die Paarungen. Schon kurze Zeit später (1-2 Tage) liegt das erste Ei im Nest. Nach Ihren Schilderungen scheint es sich bei Ihren Störchen wahrscheinlich immer um junge Paare gehandelt zu haben. Jedes Jahr ein neues unterschiedliches Paar. Bei dem von Ihnen in diesem Jahr geschilderten Verhalten (nur alle paar Tage am Nest) ist kaum zu erwarten, dass noch erfolgreich gebrütet wird. So etwas kommt häufiger vor.

Gruß

Kai
04.05.2011 13:45 - Jörg -
Hans-Christian,
eine Faustregel besagt, dass nach den ersten Paarungen es ca. 8 - 10 Tage dauert, bis das erste Ei gelegt wird. dann werden ca. alle 2 Tage weitere Eier gelegt, bis das Gelege, meistens 5 Eier, vollständig ist. Die Brut beginnt, wenn das 2. Ei gelegt ist. Sind die Störche beringt, weiss man wenigstens, ob sie schon geschlechtssreif sind. Die mir bekannte früheste Geschlechtsreife bei Störchen fängt mit 2 Jahren an, Männchen wie Weibchen. Wo wohnst Du ?
04.05.2011 10:56 - Hans-Christian -
Hallo,

gibt es Erkentnisse wie lang es von der Befruchtung bis zur Eiablage dauert?
Die Störche auf unserem Hof haben die letzten zwei Jahre keinen Nachwuchs produziert. Vorletztes Jahr haben sie Ende Juli die Eier aus dem Nest geworfen. Letztes Jahr keine Eier gelegt. Dieses Jahr waren Sie schon vor Ostern da. Karfreitag konnte wir dann die Befruchtung beobachten. Trotzdem lassen Sie sich nur alle vier Tage auf dem Horst sehen. Bauen ein wenig und fressen dann die ganze Zeit in Hortsnähe. Wann ist spätestens mit der Eiablage zu rechnen => man macht sich ja schon wieder Sorgen.
Danke für die Info
03.05.2011 13:02 - josefina -
Hallo Kai
Wo ist denn jetzt Gustav geblieben?Und was ist mit dem Nest wo Romy gebrütet hat?Ist ihr Partner auch weg?Wir denken auch ob man der Romy,wenn bemerkt wurde daß sie legeschwierigkeiten hatte,nicht hätte helfen können.Auch wenn es ein Wildtier ist.Bestimmt hat sie sich schlimm gequält bevor sie gestorben ist.

Liebe Grüsse
Josi
03.05.2011 12:15 - Sybille -
Ich bitte um die Beantwortung dieser Frage:
Wie steht der Nabu zu den Aktionen von Forchheim Und heute in Bad Waldsee?

In Beiden Orten wurden die Eier aus den Nestern entnommen um sie an anderen Orten ausbrüten zu lassen.
Bei beiden Storchen-Brutpaaren war der Partner abgängig.

Ist das jetzt üblich?
02.05.2011 22:02 - Doris -
Ja, auch wir sind über den Tod der 3 Störche sehr traurig. Es sind Wildtiere und das ist eine natürliche Auslese der Natur. Ich muss dem Kai eine recht simple Frage stellen und hoffe, dass niemand beleidigt ist.
Da Romy einen kranken Eindruck machte, hätte man ( hätte man ist immer blöd )nicht helfen können, da die Störchin schon mit dem Brüten angefangen hatte und diese Apatie daher kommen konnte ? Hätten wir als Menschen nicht in die Natur eingreifen können ? Man hilft ja auch Pferden und Kühen oder Nutztieren, wenn bei der Geburt Schwierigkeiten auftreten ? Die Frage ist zwar sehr fordernd aber der Mensch ist doch heutzutage zu allem möglich. Kann man Störchen bei Legenot nicht helfen ?

Danke und viele Grüße aus Berlin.
01.05.2011 14:04 - holger -
Homepage
Hallo Gerti,

ich will Kai nicht vorgreifen, aber ich kann Dir vergewissern, dass die Sender in keinem der Fälle Ursache für den Tod der Störche waren.
"Prinzesschen" aus Loburg trug ihren Sender 12 Jahre, der Schweizer Storch "Max" trägt seinen Sender seit Juli 1999, um nur zwei zu nennen.
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