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11.04.2011 13:45 - Kai -
Hallo Birgit,

es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass die Störche bis nach Südafrika zum Überwintern fliegen. Der größte Teil der Störche bleibt bis November/ Dezember im Sahel (Sudan/Tschad) und zieht dann bis Ost- und Südafrika. Diese Vögel sind dann meist später im Brutgebiet zurück. Natürlich wird Hobor nicht allein sein, sondern in einem großen Trupp nach Norden ziehen.

In diesem Winter war es ungewöhnlich, dass sich unsere Störche in so großer Zahl so lange im Tschad aufgehalten haben. Vieles spricht dafür, dass sie dort reichlich Futter gefunden haben. Auch die Wetterdaten belegen, dass dort in der Regenzeit viel Regen gefallen war, was sich positiv auf das Futterangebot ausgewirkt hat.

Wenn Hobor nun an seinem besetzten Nest eintrifft, wird er wahrscheinlich darum kämpfen müssen. Häufig ist es so, dass sich die alten Nestinhaber durchsetzen und ihr Nest zurückerobern. Es werden dann neue Eier gelegt und gebrütet. Sollte Hobor es jedoch nicht schaffen, wird er sich ein neues Nest samt Partnerin suchen müssen. Auch Gustav und Anni werden um ihr Nest kämpfen müssen. Das ist ein natürlicher Vorgang. Wahrscheinlich kommt dies bei uns in Schleswig-Holstein jetzt häufiger vor. Der Grund: Eine größere Anzahl von Störchen überwintert in Spanien und kehrt schon viel früher zurück. Diese Vögel besetzen dann attraktive Nester. Die später kommenden Störche aus Afrika müssen ihre Nester dann zurückerobern.

Gruß

Kai
11.04.2011 10:06 - Birgit -
Hallo,
das macht mir auch Sorgen, kann keine Ringe endecken. Wenn das fremde Störche sein sollten, und die vielleicht sogar Eier legen, was passiert dann, wenn Hobor kommt?
Schmeißt er die dann sammt Eier raus?
Hoffentlich ist es doch Hobor.
10.04.2011 23:30 - Browny -
Eh Deichsitzer, wenn Du mal in die Karte schauen würdest, kannst Du Dir doch denken, das es nicht Hobor ist. Wenn Hobor da ist hat er links einen Ring. Haben die beiden Störche im Nest einen Ring ????
10.04.2011 18:11 - deichsitzer -
moin moin, ich kann es fast nicht glauben, daß das hobor ist. hatte der nen düsenantrieb? kann auch auf den fotos keine senderantenne erkennen. wäre zu schön eine bestätigung zu erhalten.

übrigens ist das die schönste und interessanteste seite die ich kennengelernt habe - danke nabu und besonders kay der uns mit aktuellen nachrichten versorgt.
10.04.2011 11:51 - MARGOT WIEKEN -
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HOBOR UND PARTNERIN SIND DA.
ICH VERFOLGE DAS GESCHEHEN SCHON DIE GANZE ZEIT UND ICH FINDE ES SEHR INTRESSANT,WAS UND WIE SICH ALLES ABSPIELT UND WAS SICH IM NEST ALLES SO TUT.
ICH DANKE DER NABU, DAS SIE UNS DIESEN EINBLICK GEWÄHRT!!!!
10.04.2011 11:22 - Birgit -
Hallo,
ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen. Mein Sohn wollte etwas über Vögel wissen.
Nun sind wir total begeistert, von dem Storchenprojekt.
Wer sind nur die 2 Störche in Hobors Host? Oder ist es doch schon zurück?
Viele Grüße
Birgit
08.04.2011 23:03 - Monika -
Hallo, Kai!
Ich frage mich, warum Hobor so weit nach unten in den Süden geflogen ist. Habt ihr "Storchenspezialisten" eine Erklärung dafür? Gibt es gesicherte Informationen darüber, dass auch andere Störche diesen weiten Weg genommen haben? Vermutlich wird Hobor doch in einer Gruppe geflogen sein, oder?
Viele Grüße
Monika
08.04.2011 08:23 - Kai -
Hallo Stefan,

Sie dürfen nicht die Verhältnisse aus Rheinland-Pfalz verallgemeinern. Ihre Störche sind Westzieher und dürften zum großen Teil in Spanien überwintern. Sie sind, wie einst Helmut, schon im März in den Brutgebieten. Die ostziehenden Weißstörche dagtegen kommen immer erst ab Anfang April in ihre Brutgebiete zurück. Wir haben also ein vollkommen normales Jahr. Wenn der größte Teil der Population erst im Mai in die Brutgebiete zurück kommt ist es allerdings spät. Übrigens waren die Störche in Südwestdeutschland früher, bevor sie die spanischen Winterquartiere entdeckten, auch erst Ende März - Anfang April in den Brutgebieten zurück. Denn damals überwinterten sie noch ausschließlich im westafrikanischen Sahel.

Gruß Kai
07.04.2011 18:25 - Stefan Alfons Kremer -
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Die Senderstörche sind aber sehr spät dran. Bei uns in Bingen-Gaulsheim direkt am Rhein (Rheinland-Pfalz) sind die Störche schon mittlerweile seit über 2 Wochen am Brüten. Ich denke mal für die Senderstörche wird es langsam Zeit einzutrudeln, sonst wird es ja richtig spät.
Ist es eigentlich normal, das die Störche hier oben im Norden so spät ins Brutgebiet zurück kehren?

Gruß
Stefan
07.04.2011 10:55 - Meckpommer -
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Am Dienstag von ca. 10-12 Uhr hielt sich wohl einer der Durchreisenden in Nordwestmecklenburg in Gross Neuleben auf. Kam durch die Wolkendecke, war zum Brunch auf der Wiese am Teich und flog dann weiter. Vielleicht war es ja Michael
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