NABU.de Aktionen & Projekte Vogel des Jahres 1994 - Der Weißstorch
Der Weißstorch
Der Weißstorch
Vogel der Jahre 1984 und 1994
Vom langjährigen Engagement des NABU für seinen Wappenvogel hat der Weißstorch in den vergangenen Jahren stark profitiert. Dennoch brauchen Störche weiterhin eine starke Lobby, denn um seinen Lebensraum, Feuchtgrünland und Flussauen, ist es eng geworden. Hinzu kommen viele Verluste auf den Zugwegen, die gegenwärtig nur durch die starken Bestände aus Osteuropa ausgeglichen werden.
Steckbrief
Basisinfos zum Weißstorch
Ein Vogel auf Weltreise
Im August macht sich Unruhe unter den Störchen breit: Die Jungstörche unternehmen immer weitere Ausflüge in die Umgebung des Nestes und bald schließlich verschwunden. Kurze Zeit später haben sich Eltern und Jungvögel unabhängig voneinander auf den langen Weg nach Afrika begeben.
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Gefährdung
Der Bruterfolg der Störche reicht in Deutschland nicht aus, um die natürlichen Verluste auszugleichen. Der Bestandsanstieg resultiert vor allem aus einem Zuzug von Störchen aus Regionen mit höherem Bruterfolg. Immer noch machen zahlreiche Gefahren dem Weißstorch das Leben schwer.
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Langbeinige Kosmopoliten
Wissenschaftler fassen die Familie der Störche mit fünf weiteren Familien zur Ordnung der Schreitvögel zusammen. Die Vertreter dieser Gruppe sind Vögel, die mit ihren langen, spitzen Schnäbeln und extrem langen Beinen auffallen. Alle Arten sind gute Segelflieger.
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Geht es bergauf mit Adebar?
Der Weißstorch ist in Nordafrika, Europa und Asien zu Hause. Dabei erstreckt sich ein relativ geschlossenes Verbreitungsgebiet von Nordwesteuropa bis hin zur Krim. Die nördliche Verbreitungsgrenze läuft von Dänemark aus entlang der Südküste der Ostsee bis zum Finnischen Meerbusen. Die meisten Störche brüten in Polen.
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Keine Angst vor nassen Füßen
Der Weißstorch ist bei uns ein typischer Kulturfolger und der einzige Großvogel, der sich eng an den Menschen angeschlossen hat. In Deutschland und anderen Teilen Mittel- und Westeuropas ist heute landwirtschaftlich genutztes Grünland der typische Lebensraum der Weißstörche.
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Weißstorch-Nachrichten
Schlechte Brutbilanz für Weißstörche
Die schlechten Witterungs- und Nahrungsbedingungen setzen dem deutschen Storchen-Nachwuchs zu. In Brandenburg sind Schimmelsporen ein zusätzliches, tödliches Problem für die Jungtiere. Damit wird 2009 ein noch schlechteres Storchenjahr als 2008.
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Ältester Ringstorch in MV
Nach mehreren Versuchen gelang Storchenexperten am 12. August in Veelböken die Ringablesung des Rekordstorches „B0217“. Ihnen war gleich klar, dass es sich um ein sehr altes Tier handelte. Schließlich verwendete man die spezielle Art von Alu-Ringen zu DDR-Zeiten.
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Reise ohne Wiederkehr: Prinzesschen ist tot
Prinzesschen, Deutschlands bekannteste Störchin, wird nicht mehr zu ihrem Brutplatz in Sachsen-Anhalt zurückkehren. Zum Jahresbeginn 2007 wurde Prinzesschen im Winterquartier in der Nähe von Hoopstad (Südafrika) von einem Farmer tot aufgefunden.
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