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Scheu vor Menschen weitgehend verloren


Scheu vor Menschen weitgehend verloren

Die Ringeltaube (Palumbus palumbus)

Die Ringeltaube ist unsere größte und häufigste Taube. Am weißen Halsseitenfleck lässt sie sich zweifelsfrei von anderen Taubenarten unterscheiden. Im Flug fallen besonders die weißen Abzeichen auf Flügeln und am Hals sowie der lange Schwanz auf. Auch der etwas unproportionierte Körperbau ist kennzeichnend: Der Kopf ist im Verhältnis zum großen Körper etwas zu klein geraten.

Ringeltaube


Der ursprüngliche Lebensraum der Ringeltaube setzt sich aus offenen Landschaften mit kleineren Waldflächen oder Feldgehölzen zusammen. Besonders in Mitteleuropa hat jedoch schon seit längerem eine Verstädterung eingesetzt, und so sind Ringeltauben heute auch in Grünanlagen, Parks, Friedhöfen und größeren Gärten heimisch.

Steckbrief
Ringeltaube

Größe: 41-45 cm
Zugtyp: Teilzieher, im Spätherbst auch zahlreiche Durchzügler
Beobachtungszeitraum: im Tiefland zunehmend ganzjährig

Ringeltauben ernähren sich vorwiegend pflanzlich: Getreide, Mais, Bucheckern, Eicheln und frisches Blattgrün stehen auf dem Speiseplan ganz oben. Seltener werden auch Würmer oder Insekten erbeutet. Im Siedlungsraum fressen Ringeltauben auch Brot und andere Nahrungsreste.

Vor allem die Tiere aus dem deutschen Südosten von Bayern bis Sachsen ziehen im Winter Richtung Atlantikküste. In den übrigen Regionen ist die Ringeltaube Standvogel. Ringeltauben dürfen bei uns von November bis Februar bejagt werden. Jährlich werden in Deutschland zwischen 850.000 und 950.000 Wildtauben erlegt.

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