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Vögel bestimmen
Welche Arten Sie sehen könnten
Überblick und Steckbriefe
Von der Amsel bis zum Zilpzalp. Wir helfen Ihnen bei der Identifizierung der Vögel. Hier finden Sie einen Überblick der häufigsten Gartenvögel sowie die Steckbriefe mit den wichtigsten Informationen zu den einzelnen Arten.
Online-Vogelführer
Mit ein paar Klicks 225 heimische Vogelarten bestimmen

Augen auf! Der Online-Vogelführer vereinfacht das Bestimmen von Vögeln. Wer zwitschert in meinem Garten? Wer versteckt sich in der Asthöhle? Die Vogelwelt ist so faszinierend wie vielfältig. Mit dem Online-Vogelführer des NABU geben Sie Schritt für Schritt die Merkmale Ihres Vogels ein. Dann wissen Sie, welcher Vogel Ihren Weg gekreuzt hat.
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Das NABU-Vogelstimmen-Quiz
Sind Sie ein Vogel-Experte?
Beim NABU-Vogelstimmenquiz werden die 40 häufigsten Gartenvögel vorgestellt. Die Zusammenstellung der Arten erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Wird eine Stimme nicht erkannt, kann man die wichtigsten Fakten zu der Art in einem Steckbrief nachlesen und sich die Vogelstimme in Ruhe anhören ohne das Spiel unterbrechen zu müssen. Für die Profis gibt es die Möglichkeit, sich über eine Rangliste miteinander zu vergleichen.
Zum NABU-Vogelstimmenquiz
Vögel, die ihren Namen rufen
Uhu, Kuckuck und Zilzalp machen dem Naturfreund das Erkennen leicht
Mit dem Uhu wurde 2005 eine Art zum Vogel des Jahres gewählt, deren deutscher Artname auf die lautmalerische Umschreibung ihres typischen Rufes zurück geht. Und der Uhu ist kein Einzelfall. Eine ganze Reihe von Vögeln wie Uhu, Kuckuck oder Zilzalp verdanken ihre Artbezeichnung der Tatsache, dass sie im Frühling lauthals ihren Namen rufen.
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Gartenvögel - das Buch zur Aktion
Naturbeobachtung vor der eigenen Haustür
Dieses Buch stellt die 35 wichtigsten Gartenvögel vor. Der Leser wird angeregt, die Vogelwelt vor seiner Haustür selbst zu entdecken. Hinweise zur systematischen Erfassung eigener Beobachtungen und Formblätter erleichtern das Erkunden der Gartenvögel. Auch bekommt man praktische Tipps zur Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens. Ein kleines Highlight ist die Begleit-CD, auf der man Gesänge der Gartenvögel erlernen kann. Bastel- und Spielanleitungen vermitteln Kindern auf spielerische Art ein besserer Naturverständnis ohne allzu belehrend zu wirken. Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Buch
Gartenvögel von Anita und Norbert Schäffer, erschienen im Aula-Verlag, 14,95 Euro, ISBN: 3-89104-693-6
Das Buch über den NABU-Natur-Shop bestellen
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Fernglas & Co
Vögel beobachten wie die Profis
Vögel sind fast immer in Aktion. An nahezu jedem Ort der Welt wecken sie unsere Aufmerksamkeit - sei es durch ihr Verhalten, ihre Stimme oder ihr oftmals auffälliges Gefieder. Damit ist oft auch der Grundstein für ein faszinierendes Hobby gelegt: Die Vogelbeobachtung.
Vögel zu beobachten, erfordert keine teure Ausrüstung. Wichtiger ist manchmal eher, eine Portion Geduld mitzubringen. Folgende Utensilien haben sich dennoch als nützliche Hilfsmittel erwiesen:
- Fernglas
- Bestimmungsbuch
- Notizblock oder Diktiergerät
- Ggf. Vogelstimmen-CD/ -DVD
Achten Sie beim Kauf eines Fernglases auf eine mindestens 8-fache Vergrößerung und einen Objektivdurchmesser von mindestens 40 Millimetern.
Wer Vögel nicht nur beobachten, sondern auch herausfinden möchte, um welche Arten es sich handelt, findet im Buchhandel zahlreiche Bestimmungsbücher mit hilfreichen Farbzeichnungen.
Weitere Informationen zum Erkennen und Beobachten von Vögeln
So können Sie helfen
Nisthilfen
Durch das Anbringen von Nisthilfen können Sie dem Bruterfolg unserer Gartenvögel auf die Sprünge helfen. Gerade in Gärten wo Naturhöhlen fehlen, weil keine oder nur jüngere Bäume vorhanden sind, nehmen Vogelarten wie Blau- und Kohlmeise, Star oder Gartenrotschwanz gern Nisthilfen an. Halbhöhlen bieten sich als Nisthilfe für Hausrotschwanz, Bachstelze, Grauschnäpper und Zaunkönig an, wenn im Garten und am Haus keine Nischen und Schlupflöcher vorhanden sind. Beim Neubau von Gebäuden können Sie außerdem Niststeine, zum Beispiel für Mauersegler und Höhlenbrüter, in Ihre Fassade einlassen.
Erhalten Sie nach Möglichkeit auch abgestorbene Äste und Bäume mit Höhlen. Dort finden Höhlenbrüter einen natürlichen Nistplatz. Achten Sie beim herbstlichen Schnitt darauf Astquirle zu belassen, in denen Vögel ihre Nester bauen können.
Nistkästen kann man fertig kaufen, z.B. beim NABU-Natur-Shop. Wer gerne bastelt oder seine Kinder ans Thema Vogelschutz heranführen möchte, kann Nistkästen auch selbst herstellen. Bauanleitungen dazu können Sie hier herunterladen.
Allerdings sind voll ausgebuchte Nistkästen nur dann zu erwarten, wenn der Garten naturnah gestaltet ist und die Vögel entsprechend Nahrung finden. Mehr zum Thema Gärtnern für die Vögel finden Sie hier.
Winterfütterung
Das Füttern von Gartenvögel ist sehr beliebt. An den Futterstellen können die lebhaften Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden. Das schafft ein fröhliches und spannendes Naturerlebnis in den sonst oft trüben Wintertagen.
Dabei ist gegen ein maßvolles und richtiges Füttern von Gartenvögeln nichts einzuwenden. Es sollten jedoch einige Dinge beachtet werden. Dazu zählt:
• Füttern Sie Vögel nur im Winterhalbjahr und erst bei Frost oder geschlossener Schneedecke
• Verhindern Sie die Ausbreitung von Krankheitserregern, indem Sie Futtersilos in Trichterbauweise verwenden oder hängende Futtergemische anbieten
• Bieten Sie nur geeignetes und artgerechtes Futter an
Weitere hilfreiche Tipps rund um das Thema Winterfütterung finden Sie hier.
Jungvögeln helfen
Beim Anblick eines am Boden sitzenden und nicht flugfähigen Jungvogels ist die Versuchung groß helfend einzuschreiten. Doch in den meisten Fällen handelt es sich bei diesen scheinbar hilflosen Tieren nicht um Waisen, sondern um Nestflüchter. Sie machen durch Bettelrufe auf sich aufmerksam und werden in der Regel noch von den Eltern gefüttert. Wer Jungvögel findet, sollte sie zunächst eine Weile beobachten und nur eingreifen, wenn zweifelsfrei feststeht, dass das Junge nicht mehr versorgt wird. Gegebenenfalls können Sie das Tier an einen geschützten Ort, wie eine Hecke absetzen. Noch nackte Jungvögel sollten vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Vögel stören sich im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch. Eine artgerechte Aufzucht ist für den Laien schwierig und gelingt nur selten.
Weitere Hinweise zur Aufzucht von Jungvögeln können Sie hier (pdf) nachlesen.
Gläserne Todesfallen
Vögel nehmen Glasflächen durch die Spiegelung des Himmels oder von Bäumen und Sträuchern häufig nicht wahr und fliegen frontal gegen die Scheiben. Für mehrere zehntausend Vögel endet dies jedes Jahr tödlich. Entschärfen Sie gefahrenträchtige Glasfenster und Glasfassaden durch gelb-rote Greifvogelsilhouetten, die von den Vögeln besser wahrgenommen werden als schwarze. Ebenfalls bewährt haben sich matte Klebestreifenmuster auf den Scheiben. Doch leider können auch diese Hilfsmittel das Problem nicht an der Wurzel packen und den Glastod in größerem Umfang verhindern. Der NABU arbeitet daher mit Entwicklern von UV beschichteten "vogelfreundlichen" Glasscheiben zusammen, mit dem Ziel, solchen Scheiben künftig auf dem Markt eine Vorreiterrolle zu sichern. Während die UV-Schicht für das menschliche Auge unsichtbar ist, können Vögel diese wahrnehmen und entsprechend auf das Hindernis reagieren.
Mehr zum Thema Vogelschlag
Mehr Informationen
NABU Broschüre "Vögel im Garten"
Mehr Informationen rund um den Vogelschutz finden Sie unter www.nabu.de/artenschutz/vogelschutz/ und in der NABU Broschüre "Vögel im Garten". Einzelexemplare dieser Broschüre erhalten Sie beim NABU-Infoservice, 10108 Berlin. Darüber hinaus können Sie weitere Exemplare beim NABU-Shop bestellen.
Broschüre online bestellen
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Vogelschutz an Energiefreileitungen
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