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Bundesweit immer weniger Amseln

Bundesweit immer weniger Amseln und Buchfinken

Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel 2011“ stehen fest

Rückblick und detaillierte Ergebnisse 2011

Nach Auswertung von rund 27.000 Einsendungen mit fast einer Million Vogelbeobachtungen haben der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) die Ergebnisse der diesjährigen Vogelzählung vom vergangenen Maiwochenende bekannt gegeben. Demnach zählt zu den aktuellen Trends in nahezu allen Bundesländern der Rückgang von Amseln. Der Haussperling hingegen erzielte sein zweitbestes Ergebnis seit Beginn der Vogelzählaktion vor sieben Jahren.

Amselhahn

Wo sind die Amseln geblieben? In fast allen Bundesländern gibt es weniger als 2010.


„Wegen der extremen Trockenheit finden Amseln kaum noch Regenwürmer, ihre wichtigste Nahrung für die Jungvögel. Die Erde ist knochentrocken, darum ziehen sich die Würmer in tiefere Bodenschichten zurück – das sind schlechte Voraussetzungen für den Bruterfolg“, begründete NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow die Zahlen. Ob es sich hingegen bei dem erhöhten Vorkommen des zuletzt von Jahr zu Jahr abgenommenen Haussperlings tatsächlich um eine Trendumkehr handele, bleibt abzuwarten. Dies können erst die Ergebnisse der nächsten Jahre zeigen.

Buchfink, singend

Seit 2005 wurde der Buchfink immer seltener beobachtet.

Auch Stare, Mauersegler und Mehlschwalben wurden diesmal in größerer Zahl beobachtet, während der Buchfink deutlich seltener zu hören oder zu sehen war. Die Ursachen für dessen Rückgang, der sich bereits seit 2005 abzeichne, sind noch unklar.

Besonderes Augenmerk schenkten die Vogelschützer dem zum „Vogel des Jahres“ gewählten Gartenrotschwanz. Der südlich der Sahara überwinternde Zugvogel war im Vorjahr durch sehr gute Zahlen aufgefallen, zeigt nun aber regional erhebliche Unterschiede. So wurden in Nordrhein-Westfalen nur etwa halb so viele Gartenrotschwänze registriert, während die Zahl in Bayern konstant blieb.

„Vogel des Jahres“-Aktion

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NABU und LBV lobten das Engagement der vielen tausend Vogelfreunde, die sich eine Stunde Zeit genommen hatten und mit großer Sorgfalt ihre Beobachtungen aus Dörfern und Städten festhielten und den Umweltverbänden meldeten.

Vorbild ist der britische „Big Garden Birdwatch“, der nach mehr als 30 Jahren über Veränderungen häufiger Vogelarten recht genau Auskunft geben könne. „Überdies weckt unser Aufruf bei vielen eine regelrechte Begeisterung für die Vogelwelt, was nicht zuletzt eine wichtige Voraussetzung für erfolgreichen Vogelschutz ist“, so Nipkow.

Für Rückfragen:
Dr. Markus Nipkow
NABU-Referent für Ornithologie und Vogelschutz
Tel. 030-284984-1620

Top-10-Liste der häufigsten Gartenvögel 2011
1. Haussperling 144.872 + 10 Prozent
2. Amsel 105.578 - 6 Prozent
3. Kohlmeise 77.908 + 1 Prozent
4. Star 63.997 + 10 Prozent
5. Blaumeise 59474 - 4 Prozent
6. Elster 47.608 + 10 Prozent
7. Mehlschwalbe 46.915 + 40 Prozent
8. Mauersegler 43.219 + 27 Prozent
9. Grünfink 40.831 - 4 Prozent
10. Buchfink 29.300 - 17 Prozent

Komplette Ergebnisse

Live-Ticker, Karte und Vorjahreszahlen zum VergleichAlle Daten auf einen Blick

Wie viele Vögel welcher Art wurden bundesweit, pro Bundesland oder pro Landkreis gemeldet? Welcher Vogel rückt vor, welcher schwächelt? Interaktive Karten und Listen mit Live-Darstellung der eingehenden Ergebnisse und Vergleich mit den Vorjahren. mehr Mehr

An 100.000 Spatzen kommt kein anderer Vogel vorbei

Seriensieger Haussperling liegt uneinholbar vorne

Haussperling

Gegenüber den Vorjahren konnte der Haussperling seinen Vorsprung sogar noch ausbauen.


24. Mai 2011 - Gespannt warten wir auf die Auswertung der Einsendungen per Post. Tatsache ist, das Siegertreppchen der häufigsten Gartenvögel ist mal wieder gleich besetzt: Spatz, Amsel und Kohlmeise sind einfach ein unschlagbares Trio. Einen neuen „Star“ gibt es allerdings gleich auf Platz vier! Der Star hat 2011 die Blaumeise eingeholt und damit seinen alten Posten wieder erkämpft. Vor allem im Osten Deutschlands ist er stark vertreten.

Vom guten Wetter in diesem Jahr profitierten wieder Mehlschwalben und Mauersegler. Nachdem sie im vergangenen Jahr detlich seltener gesichtet wurden, haben 2011 beide Arten deutliche Zuwächse zu verzeichnen.

zz/nicht verwenden, falscher Autor im Bild genannt! Gartenrotschwanz, Vogel des Jahres 2011

Der Vogel des Jahres mag auch Gartenoasen in der Großstadt.

Spannend ist auch die Verteilung vom aktuellen Vogel des Jahres. Die Ergebniskarte zur Aktion zeigt deutlich, auf welche Gegenden der Gartenrotschwanz fliegt. Er mag Streuobstwiesen und Kleingärten. Berlin ist eine wahre Kleingarten-Hochburg. Dem Vogel des Jahres gefällt das. In der Großstadt ist er auf Platz 18 der am häufigsten gesichteten Vögel. Deutschlandweit hat er es dagegen nur auf Platz 31 geschafft.

mehr Gute Aussichten für den Gartenrotschwanz


20. Mai 2011 - Heute ist ein Tag der runden Zahlen: 20.000 Gärten und Parks, 30.000 Vogelfreunde, fast 700.000 gemeldete Vögel insgesamt und davon tatsächlich glatte 100.000 Haussperlinge. Noch können bis einschließlich Montag (23.) Gartenvogelbeobachtungen eingetragen werden, aber am „Sieg“ des Haussperlings gibt es nichts mehr zu rütteln.

In mehreren Bundesländern sind bereits jetzt die Teilnehmerzahlen aus dem Vorjahr übertroffen, dabei werden parallel zur Liveauswertung der Online-Meldungen auch noch die postalisch eingegangenen Beobachtungen in die Datenbank eingetragen. Das Endergebnis wird daher erst einige Tage nach Schließen des „Wahllokals“ feststehen.

Schon über 600.000 Gartenvögel gemeldet

Rückgang bei Amsel, Buchfink und Rotkehlchen / Mehlschwalbe macht Verluste wett

Die Buchfinkenbeobachtungen sind 2011 um 25 Prozent zurückgegangen. Eine Erklärung gibt es dafür noch nicht.


19. Mai 2011 - Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Aus 18.000 Gärten und Parks haben 27.400 Naturfreunde an NABU und LBV nun bereits über 600.000 Vögel gemeldet – und noch bleibt bis einschließlich kommenden Montag (23.) Zeit, gemachte Beobachtungen nachzumelden.

In der Häufigkeit der Arten dürfte an den erstens sechs Plätzen wohl nicht mehr zu rütteln sein. Der Haussperling führt sehr deutlich vor Amsel und Kohlmeise, dahinter folgen Star, Blaumeise und Elster. Ab Rang 7 ist aber weiter viel Bewegung. Zur Zeit führt hier die Mehlschwalbe eine eng beieinanderliegende Dreiergruppe vor Grünfink und Mauersegler an. Auch der letzte Platz der Top 10 ist noch offen. Zwischenzeitlich hatte sich die Ringeltaube vor den in diesem Jahr schwächelnden Buchfinken gesetzt, im Moment liegt der Fink aber wieder in Front.

Blaumeise

Auch die Blaumeise schwächelt 2011 etwas.

Blickt man auf Gewinne und Verluste, so muss die Amsel in absoluten Zahlen das dickste Minus hinnehmen, prozentual macht dies aber „nur“ einen Verlust von zwölf Prozent aus. In ähnlichem Rahmen – minus zehn Prozent – liegen auch die Verluste bei der Blaumeise. Heftiger sind die Rückgänge beim Buchfinken, von dem ein Viertel weniger Vögel gezählt wurden. Auch beim Rotkehlchen ist der Verlust mit 19 Prozent deutlich, leider bestätigt sich damit der Trend der letzten Jahre.

Hauptgewinner in absoluten Zahlen ist 2011 die Mehlschwalbe. Sie kann damit aber ähnlich wie der Mauersegler den drastischen Vorjahreseinbruch nur teilweise wieder wettmachen. Ein Dauergewinner dagegen ist die Bachstelze, die von Jahr zu Jahr konstant zulegt und auch 2011 noch einmal 14 Prozent öfter beobachtet wurde. Auch der Feldsperling, einer der beiden großen Gewinner 2010, konnte sich noch einmal minimal steigern; der Gartenrotschwanz – als Vogel des Jahres 2011 besonders im Blickpunkt – muss zwar nach dem Superjahr 2010 leichte Einbußen hinnehmen, seine Bestandskurve bewegt sich insgesamt aber nach oben.

Turmfalke

Viele Mäuse im Vorjahr führen zu vielen Turmfalken in diesem Jahr.

Interessant ist ein Blick auf eine Gruppe von Vögeln, die sich seltener im Garten aufhalten, als dass sie im Überflug notiert werden: Praktisch alle Greifvogelarten haben 2011 gewaltige Zuwächse zu verzeichnen. Das betrifft vor allem Mäusebussard (plus 53 Prozent), Turmfalke (plus 52 Prozent) und Rotmilan (plus 64 Prozent). Ursache könnte das gute Mäusejahr 2010 sein, das den Kleinsäugerjägern und ihrem Nachwuchs immer genug Nahrung bot.

Turmfalke und Rotmilan sind übrigens auch Arten, bei denen man anhand der Auswertungskarten sehr schön die regionale Verteilung sehen kann. So wird der Turmfalke nördlich der Mittelgebirge deutlich seltener und die Rotmilanschwerpunkte spannen sich wie ein Bogen über die Republik. Weitere interessante Verbreitungsmuster zeigen unter anderem Zaunkönig und Heckenbraunelle (jeweils Schwerpunkte im nordwestdeutschen Flachland), Ringeltaube (starkes Nord-Süd-Gefälle) oder Star (Ost-West-Gefälle).

25.000 Teilnehmer bei der „Stunde der Gartenvögel“

Zwischenbilanz zeigt mehr Bachstelzen, aber weniger Buchfinken und Amseln

Wir sind gespannt auf die nächste Auswertung! Jetzt Beobachtungen melden!


17. Mai 2011 - Die „Stunde der Gartenvögel“ hat erneut Zehntausende von Natur- und Vogelfreunden begeistert – so das Resümee der bundesweiten Vogelzählung des NABU. Gemeinsam mit seinem Partner, dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), hatte der NABU vom 13. bis 15. Mai zur großen Mitmach-Aktion aufgerufen. Deutschlandweit haben sich nach bisherigem Stand etwa 25.000 Menschen eine Stunde Zeit genommen, Vögel in Gärten und Parks gezählt, und ihre Beobachtungen den beiden Naturschutzverbänden übermittelt.

Die eingehenden Ergebnisse sind seit Freitag im Internet zu sehen und können mit den Zahlen früherer Jahre verglichen werden. Die ersten Plätze belegen derzeit Haussperling, Amsel, Kohlmeise und Star. „Die erste Bilanz aus rund 15.500 Gärten quer durch Deutschland deutet bereits auf einige Überraschungen hin“, so NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. „Erstmals konnte sich der Buchfink hier nicht unter den zehn häufigsten Vogelarten platzieren. Uns erreichten rund ein Viertel weniger Beobachtungen, obwohl der Buchfink auch im Siedlungsraum zu den auffälligsten Vögeln zählt“, so Nipkow.

Bachstelze

Zu den „Gewinnern“ zählt auch die Bachstelze.

Jährlich wiederholte Aktionen wie die „Stunde der Gartenvögel“ können Hinweise auf großräumige Veränderungen der Vogelbestände liefern. Im englischen Sprachraum sind sie unter der Bezeichnung „Citizen Science“ bereits seit längerem etabliert. Die große Datenmenge „verzeiht“ auch die eine oder andere fehlerhafte Beobachtung, denn an den Aktionen beteiligen sich begeisterte Vogelfreunde – also überwiegend Laien.

Neben möglichen Alarmsignalen deutet die diesjährige Aktion aber auch positive Entwicklungen an: Zu den „Gewinnern“ zählen unter anderem die Bachstelze, von der seit Beginn der bundesweiten Zählung vor sechs Jahren kontinuierlich höhere Zahlen gemeldet wurden. Der Haussperling, dessen Bestandstrend schon länger negativ verläuft, scheint sich insgesamt zu stabilisieren. „Wir werden genau hinschauen, wo es zu welchen Veränderungen kommt. Nur dann lässt sich feststellen, welche Ursachen dahinter stehen und was für den Vogelschutz getan werden muss“, erläutert Nipkow.

Melden Sie Ihre Beobachtungen noch bis zum 23. Mai!

Für Rückfragen:
Dr. Markus Nipkow
NABU-Referent für Ornithologie und Vogelschutz
Tel. 030-284984-1620

Starker Spatz und schwache Amsel

Die Zwischenergebnisse zur „Stunde der Gartenvögel“ 2011

Star mit Raupen

Der Star hat sich in der Zwischenwertung auf Rang vier verbessert.


Sonntag (15.), 20 Uhr – Die Marke von 10.000 Gärten ist überschritten: 10.100 Gärten, 15.200 Teilnehmer und 339.000 Vögel. Herzlichen Dank an alle Vogelfreunde!

Sonntag (15.), 17.30 Uhr – Es geht dem Abend zu und inzwischen summiert sich die Zahl der online gemeldeten Vögel bereits auf 307.000. Schon 13.600 Menschen haben sich beteiligt und in 9.100 Gärten und Parks jeweils eine Stunde lang beobachtet und notiert. Auch wenn der Haussperling aufgrund der in diesem Jahr bislang schwächelnden Amsel besonders deutlich führt, ist in den Top 10 durchaus noch Bewegung. So hat der Star die Blaumeise vorerst vom vierten Platz verdrängt, Grünfink und Mehlschwalbe liefern sich ein spannendes Rennen um Platz 7 und auf dem zehnten Rang kommt der Buchfink zunehmend in Bedrängnis durch die Ringeltaube.

Hier die aktuelle Bestenliste:

  • 1. Haussperling, 43.900 Exemplare
  • 2. Amsel, 32.600 Exemplare
  • 3. Kohlmeise, 24.800 Exemplare
  • 4. Star, 18.800 Exemplare
  • 4. Blaumeise, 18.600 Exemplare
  • 6. Elster, 14.600 Exemplare
  • 7. Grünfink, 13.200 Exemplare
  • 8. Mehlschwalbe, 13.100 Exemplare
  • 9. Mauersegler, 12.400 Exemplare
  • 10. Buchfink, 10.000 Exemplare

Sonntag (15.), 11 Uhr – Der letzte der drei Beobachtungstage ist angebrochen und es wurden jetzt bereits 190.000 Vögel aus 5430 Gärten genmeldet.

Samstag (14.), 17.30 Uhr – So, der letzte Spieltag der Fußball-Bundesliga ist beendet, in der Tabelle hat sich trotz zwischenzeitlicher Dramatik im Kampf gegen den Abstieg nicht mehr viel geändert. Bei der „Stunde der Gartenvögel“ liegen nun bei NABU und LBV aus 3700 Gärten Meldungen vor, auch hier zeigt ein Blick auf die Rangliste wenig Änderungen. Gegenüber dem Vorjahr sind die ersten zehn Plätze fast gleich geblieben, lediglich Mehlschwalbe (jetzt auf 8) und Buchfink (jetzt auf 10) haben die Positionen getauscht. Wie die Mauersegler scheinen sich auch die Mehlschwalben vom Tiefststand 2010 wieder zu erholen, der Buchfink dagegen wurde bisher weniger als im Vorjahr gesichtet.

Hier der Top-10-Zwischenstand:

  • 1. Haussperling, 17.000 Exemplare
  • 2. Amsel, 13.000 Exemplare
  • 3. Kohlmeise, 10.200 Exemplare
  • 4. Blaumeise, 7700 Exemplare
  • 5. Star, 7400 Exemplare
  • 6. Elster, 6200 Exemplare
  • 7. Grünfink, 5300 Exemplare
  • 8. Mehlschwalbe, 5200 Exemplare
  • 9. Mauersegler, 5000 Exemplare
  • 10. Buchfink, 3900 Exemplare

Damit entfallen von rund 124.000 beobachteten Vögeln ein ganzes Drittel auf die drei häufigsten Arten, die Top 10 machen zwei Drittel aller Individuen aus. Insgesamt wurden schon mehr als 220 verschiedene Arten notiert.

Freitag (13.), 20 Uhr: Allzu gravierende Änderungen bei den vorderen Platzierungen haben sich die letzten Stunden nicht ergeben. Mauersegler und Buchfink wetteifern um die Plätze neun und zehn und ganz vorne zieht souverän der Haussperling davon. Inzwischen haben fast 2100 Teilnehmer aus 1200 Gärten über 44.000 Vögel gemeldet, die Quote liegt jetzt bei 37 Vögeln je Garten.

Freitag (13.), 15 Uhr: Das fängt doch recht gut an. Die Daten bei NABU und LBV zusammengezählt, haben in den ersten Stunden bereits 1200 Vogelfreunde ihre Beobachtungen online eingetragen. Aus 640 Gärten wurden mehr als 24.000 Vögel gemeldet, das macht immerhin 38 Vögel pro Garten – im Vorjahr waren es am Ende nur 34 pro Garten.

Höckergans

2011 erstmals gemeldet: Die Höckergans, eine ursprünglich aus Asien stammende Art. Berücksichtigt werden solche Arten aber nur, wenn es sich um verwilderte, freilebende Tiere handelt. Die Gänse oder Hühner aus dem bäuerlichen Hühnerhof gehören also nicht dazu!

Wenig überraschend hat sich mit dem Haussperling schon am Morgen der Seriensieger der Vorjahre an die Spitze gesetzt. Überhaupt scheinen die vorderen Positionen mit einem Reservierungsschildchen versehen. Die Top-10-Arten des Vorjahres sind auch die der aktuellen Auflage, um die genaue Platzierung wird aber noch gerangelt. Etwas zu schwächeln scheint die Amsel, sie weist momentan in absoluten Zahlen den größten Rückgang auf. Vielleicht bessert sich das Bild aber in den nächsten Stunden.

Insgesamt deutet sich bei den stärksten Ausreißern des Vorjahres eine gewisse Beruhigung an. Das gilt zum Beispiel für den Feldsperling, der 2010 zu Rekordwerten kam und nun wieder etwas zurückgeht. Ohne den besonderen Ausreißer 2010 wird aber der positive Trend der letzten Jahre fortgeführt.

Gezählt werden kann bis Sonntagabend (15.), Meldeschluss ist am 23. Mai.

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