NABU.de Aktionen & Projekte Stunde der Gartenvögel Die 40 häufigsten Gartenvögel Der Grauschnäpper
Im Flatterflug auf Insektenjagd
Im Flatterflug auf Insektenjagd
Der Grauschnäpper (Muscicapa striata)
Die Nähe des Menschen stört den Grauschnäpper wenig. Was aber hinzukommen muss, das sind ein paar alte Bäume. Lichte Parks, oder Gärten mit schönem Baumbestand, zählen zu seinen Revieren. Seinen Nistplatz errichtet er in Baumhöhlen oder -nischen, an bewachsenen Hauswänden oder in Mauerlöchern. Gelegentlich werden auch aufgegebene Schwalbennester, Blumentöpfe oder andere kuriose Orte von ihm bezogen.
Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Grauschnäpper eher unauffällig gefärbt. Seine Oberseite ist graubraun, Kehle und Brust sind etwas heller und mit dunklen Längsstrichen durchsetzt. Der Bauch ist fast weiß. Auffallend ist der gerade, spitze und glänzend schwarze Schnabel mit feinem Häkchen am Ende. Damit ist er bestens für die Jagd nach Insekten gerüstet, die er sich in wendigen Flugmanövern aus der Luft schnappt. In einem Rüttelflug vermag er aber auch gelandete Insekten oder Spinnen auszumachen, die dann im Sturzflug erbeutet werden.
Akustisch ist vom Grauschnäpper am häufigsten ein einsilbiges "zri" oder "zst" zu hören. Der eigentliche Gesang besteht aus kurzen, rauen Lauten wie "sri-zrü-tsr".
Wer den eleganten Flugartisten in seinen Garten locken möchte, der kann mit einem Halbhöhlen-Nistkasten sein Glück probieren. Dieser Kastentyp wird auch gerne vom Hausrotschwanz und von der Bachstelze angenommen.
Die 40 häufigsten Gartenvögel im Überblick
Für Grauschnäpper Brutplätze schaffen
Meisenkästen kennt so gut wie jeder - aber, mal ehrlich: Haben Sie schon einmal von der „Giebelhalbhöhle“ gehört? Dieser spezielle Nistkasten, der sehr leicht zu basteln ist, wurde speziell für die Bruten des Grauschnäppers entwickelt.
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Die Erstellung dieses Steckbriefes wurde aus Mitteln der Umweltlotterie BINGO! gefördert.


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