NABU.de Aktionen & Projekte Stunde der Gartenvögel Gartenvogelarten im Porträt Die Ringeltaube

Scheu vor Menschen weitgehend verloren


Scheu vor Menschen weitgehend verloren

Die Ringeltaube (Palumbus palumbus)

Ringeltaube



Der ursprüngliche Lebensraum der Ringeltaube setzt sich aus offenen Landschaften mit kleineren Waldflächen oder Feldgehölzen zusammen. Besonders in Mitteleuropa hat jedoch schon seit längerem eine Verstädterung eingesetzt, und so sind Ringeltauben heute auch in Grünanlagen, Parks, Friedhöfen und größeren Gärten heimisch. Bevorzugter Neststandort sind Nadelbäume, aber auch deckungsreiche Stellen von Laubbäumen. In Städten brüten Ringeltauben zunehmend auch an Gebäuden.

Im Flug fallen besonders die weißen Abzeichen auf Flügeln und am Hals und der lange Schwanz auf. Auch der etwas unproportionierte Körperbau ist kennzeichnend: der Kopf ist im Verhältnis zum großen Körper etwas zu klein geraten.

Ringeltaube

Im Frühjahr kann man die Männchen bei ihrem Balzflug beobachten. Mit kräftigen Flügelschlägen steigt der Tauber steil auf und lässt sich anschließend mit gespreiztem Schwanz abwärts gleiten. Sein Reviergesang klingt dumpf und rhythmisch: "ruhgu-ruguhu-guu".

Männchen und Weibchen teilen sich die Aufzucht der Jungen: während das Männchen Zweige und Wurzeln herbeischafft, baut das Weibchen das Nest. Bei der Brut wechseln sich die Partner ab, das Weibchen verbringt jedoch mehr Zeit mit dem Brüten.

Ringeltauben ernähren sich vorwiegend pflanzlich: Getreide, Mais, Bucheckern und frisches Blattgrün stehen auf dem Speiseplan ganz oben. Seltener werden auch Würmer oder Insekten erbeutet.

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Die Erstellung dieses Steckbriefes wurde aus Mitteln der Umweltlotterie BINGO! gefördert.

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