NABU.de Aktionen & Projekte Stunde der Gartenvögel Die 40 häufigsten Gartenvögel Die Gartengrasmücke
Selten und scheu in unseren Gärten
Selten und scheu in unseren Gärten
Die Gartengrasmücke (Sylvia borin)
In größerem Gebüsch, am liebsten Weiß- oder Schwarzdorn, ist die Gartengrasmücke zu Hause. Entsprechend schwierig ist es, sie zu Gesicht zu bekommen. Viel eher wird man auf ihren wohlklingenden, orgelnden Gesang aufmerksam, den sie in schier endlosen Strophen vorträgt. Ein rhythmisches "wät-wät-wät" dient als Warnruf. Ganz im Gegensatz zum Gesang ist der durchweg beige-braun gefärbte Vogel selber ausgesprochen unscheinbar.
Ihr Name täuscht ein wenig. Gartengrasmücken sind in unseren Gärten sehr viel seltener zu finden als beispielsweise Mönchsgrasmücken. Sie siedeln sich lieber in Hecken, Feldgehölzen und an Waldrändern an, kommen bei ausreichend üppiger Vegetation aber auch in Parks, Friedhöfen, an Bahndämmen und in naturnahen Gärten vor.
Während zur Brutzeit Insekten, Spinnen und Raupen von Blättern und Zweigen abgelesen werden, stehen im Sommer nahrhafte Holunderbeeren und andere Früchte ganz oben auf dem Speiseplan. Dann gilt es, Kalorien für den anstrengenden Flug ins afrikanische Überwinterungsquartier zu sammeln, aus dem die Gartengrasmücken erst recht spät - Ende April bis Anfang Mai - zurückkehren.
Die 40 häufigsten Gartenvögel im Überblick
Die Erstellung dieses Steckbriefes wurde aus Mitteln der Umweltlotterie BINGO! gefördert.

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