NABU.de Aktionen & Projekte Stunde der Gartenvögel Gartenvogelarten im Porträt Der Mauersegler
Ein Leben im Flug
Ein Leben im Flug
Der Mauersegler (Apus apus)
Mauersegler im Nest
Mit ihren durchdringenden „sriih-sriih“-Rufen kündigen Mauersegler für viele Menschen in der Stadt den Sommer an. Der rasante Flieger hat sich in Städten und zunehmend auch Dörfern als ein echter Kulturfolger angesiedelt, wo er unter den Dächern von Altbauten, aber auch in anderen Gebäudenischen, geeignete Wohnstuben findet.
Dank dieser Anpassungsfähigkeit konnte sich der Mauersegler in der Vergangenheit zunächst gut vermehren. Viele Nistplätze gehen heute jedoch durch Gebäudesanierungen verloren. Die Folge ist, dass der Mauersegler nun bereits auf die Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Brutvögel gesetzt werden musste. Auf den ersten Blick könnte man den Mauersegler auch für eine Schwalbe halten. Doch seine längeren, sichelförmigen Flügel, der kurze Schwanz und die ständigen Flugrufe machen ihn unverwechselbar.
Junger Mauersegler-Pflegling
Nur zur Brut begibt sich der Mauersegler auf festen Boden. Die übrige Zeit seines Lebens verbringt er in der Luft, vermag sogar im Fliegen zu schlafen. Auch Nahrungssuche, Wasseraufnahme und sogar die Paarung werden „im Flug“ erledigt. Mit weit geöffnetem Schnabel fängt er Insekten aus der Luft, sammelt sie im Kehlsack, und verfüttert sie zu einem Ballen geformt an die hungrigen Jungen. Wird das Futter bei Schlechtwetterperioden knapp, können die Jungvögel in eine energiesparende Starre verfallen, bei der ihre Körpertemperatur stark absinkt.
Mit speziellen Nistkästen oder Niststeinen können Sie dem Mauersegler gezielt helfen.
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Die Boten des Sommers kehren zurück
Auf die Mauersegler ist Verlass. Ganz gleich, ob unser Winter kurz und mild war oder lang und schneereich: Jedes Jahr pünktlich Mitte April erreicht die Vorhut der schnittigen Flieger Deutschland und Anfang Mai sind dann wieder überall die schrillen Rufe der Mauersegler zu hören.
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Sommergast sucht Unterkunft
Im Gegensatz zu den großen Zugvögeln wie Storch oder Kranich, die aufsteigende Luftmassen für ihren Gleitflug benötigen, sind Mauersegler nicht an die Tageszeit gebunden. Bei gutem Wetter fliegen sie in Höhen von bis zu 3000 Metern, oft in größeren Trupps.
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Ein Leben im Flug
Mit ihren durchdringenden „sriih-sriih“-Rufen kündigen Mauersegler für viele Menschen in der Stadt den Sommer an. Die rasante Flieger haben sich in Städten und zunehmend auch Dörfern als echte Kulturfolger angesiedelt.
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Schneller Flieger, schlecht zu Fuß
Im 13. Jahrhundert beschrieb der Universalgelehrte Albertus Magnus in seinem Werk „Über die Tiere“ auch den Mauersegler. Dieser Vogel habe keine Füße, krieche, wenn er auf die Erde gefallen sei, mit den Ellbogen seiner Flügel und auf der Brust wie eine Fledermaus.
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Bauanleitung Mauersegler-Nistkasten
Bringen Sie Nistkästen für Mauersegler an Ihrem Haus an. Im Handel gibt es verschiedene Nistkästen zu kaufen. Wenn Sie aber gerne selber basteln, finden Sie hier eine Bauanleitung für eine Mauerseglerwohnung.
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Erfolgreiche Ansiedlung von Mauerseglern
Im Zentrum der schleswig-holsteinischen Kreisstadt Heide gibt es nur wenige Brutkolonien des Mauerseglers. Am nördlichen Stadtrand flogen bislang nur gelegentlich einige nach Insekten jagende Segler in größerer Höhe vorbei. Im Jahr 2006 wuchs der Wunsch, auch hier Mauersegler anzusiedeln.
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Die Erstellung dieses Steckbriefes wurde aus Mitteln der Umweltlotterie BINGO! gefördert.

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